In diesen Ländern müssen Urlauber zur Begrüßung mit einem Küsschen rechnen

| War noch was…? War noch was…?

Küsschen rechts, Küsschen links. Zwei, drei oder sogar vier? In vielen Ländern ist der Wangenkuss obligatorisch. Wer typisch deutsch zum Begrüßungshandschlag ansetzt, der kann im Urlaub schnell auf Verwunderung stoßen. Zur Hauptreisezeit hat sich die Reisesuchmaschine Kayak deshalb angeschaut, in welchen Ländern deutsche Urlauber mit einem Schmatzer zur Begrüßung rechnen sollten und wo sie mit vornehmer Zurückhaltung genau richtig liegen.

Häufige Begrüßungstradition in Europa ist der Kuss auf die Wange. Allerdings in so diverser Ausführung, dass es schwer ist, den Überblick zu behalten. Wangenkuss-Weltmeister sind eindeutig die Franzosen. Je nach Region wird dort, wie zum Beispiel im Nordwesten der Republik, von ein- bis zu viermal zum Bussi auf die Wange angesetzt. In Paris begnügt man sich oftmals mit zwei Küsschen.

Die gute Nachricht für weitere, bei deutschen Urlaubern beliebte Reiseländer vor allem im Süden: Auch in Spanien, Italien, Griechenland, der Türkei, Kroatien oder Brasilien wird zweimal angesetzt. Eine ungerade Anzahl an Küssen hingegen bevorzugen zum Beispiel Belgier, Niederländer oder Schweizer. Hier wird dreimal gebusserlt.

Nicht zu leidenschaftlich

Aber Achtung! Keinesfalls sollte der Kuss dabei zu leidenschaftlich vollzogen werden. Der Wangenkuss wird überall lediglich angedeutet. Im Idealfall berühren sich die Wangen und man schickt einen Kuss in die Luft. Vom feucht-fröhlichen Schmatzer ist daher eher Abstand zu nehmen.

Wer diesen Sommer im Norden Europas urlaubt, sollte auf innige Liebkosungen neuer Bekannter erstmal verzichten. Zwar wird der Begrüßungskuss in Schweden immer populärer, in Dänemark, Norwegen und Finnland aber begrüßt man neue Bekannte - auch in gelassener Urlaubsatmosphäre - hingegen mit einem kräftigen Händedruck und leichtem Kopfnicken. Wenn man sich dann näher kennt, ist auch eine Umarmung drin. Auf Island ist der Händedruck leichter, aber oft von einem charmanten, isländischen Lächeln begleitet.

In den USA ist bei der Begrüßung generell Zurückhaltung empfehlenswert. Hier schüttelt man sich ganz "deutsch" die Hände und sucht dabei Blickkontakt. Diese Art der Begrüßung ist auch in Großbritannien verbreitet. In Japan verbeugt man sich hingegen, allerdings ohne Blickkontakt zu suchen, das gilt nämlich als unhöflich. In Indien beispielsweise oder Thailand werden die Handflächen auf Brusthöhe aneinander gelegt, während man den Kopf leicht senkt. Arktis-Urlauber sollten dagegen schon einmal den traditionellen Nasenkuss üben. Dabei werden die Nasen aneinander gerieben.

"Ob Küsschen, Handschlag oder Verbeugung: Die Begrüßungskultur ist international so vielfältig wie die Länder, die man als Urlauber bereisen kann", sagt Jesse Woods von Kayak. "Um bei der nächsten Urlaubsreise nicht gleich bei der Begrüßung in ein Fettnäpfchen zu treten, empfiehlt es sich, sich vorab über die üblichen Gepflogenheiten zu informieren."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

13 Menschen sind bei einem Kellerbrand in einem Hotel in Asendorf (Landkreis Harburg) leicht verletzt worden. Sie kamen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte.

Der bekannte Gastronom Michael Käfer betrauert, dass es das München der 80er Jahre nicht mehr gibt. Er nennt auch die Gründe, warum sich die Stadt aus seiner Sicht verändert hat.

Alkoholflaschen auf dem Schreibtisch, fiese Hinterlassenschaften im Bad: Die Kaulitz-Zwillinge berichten von einer ausgeuferten Aftershow-Party im Europa-Park. War es wirklich so schlimm?

Vor knapp einer Woche bricht in einem Hotel in Cochem ein Feuer aus. Jetzt hat die Polizei erste Ermittlungsergebnisse bekanntgegeben.

Eine aktuelle Untersuchung von Fit Reisen vergleicht die Taxipreise in den 80 größten deutschen Städten und offenbart enorme Preisunterschiede. Während Wiesbaden als günstigster Standort ermittelt wurde, zahlen Fahrgäste in Moers und Erfurt bundesweit die höchsten Tarife.

Ein 53 Jahre alter Mann hat am Sonntagabend ein Restaurant in der Bühlertalstraße in Bühl verlassen, ohne seine Rechnung zu begleichen. Nach Angaben der Polizei verfolgte ein Mitarbeiter des Restaurants den Mann bis zum Stadtpark und brachte ihn zurück in das Lokal.

Ein Gastronom aus Neu-Ulm steht im Verdacht, Sozialkassen um mehr als eine Million Euro betrogen zu haben. Wie der Zoll auf seine Spur kam und welche Konsequenzen sich für den mutmaßlichen Betrüger ergeben.

Nach dem Brand mit 41 Todesopfern in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana in den frühen Morgenstunden des 1. Januar wird nun auch der Gemeindepräsident vernommen. Worum es bei den Ermittlungen und den Vorwürfen geht.

1.200 Menschen im Bikini am Strand – auf Usedom soll ein Weltrekord fallen. Hinter der Aktion steht ein Fahrlehrer und passionierter Bademodensammler - unterstützt von einem Museum aus dem Südwesten.

Nach einem Brand in einem Wohn- und Geschäftsgebäude in Rahden in der Nacht zum 12. April 2026 ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen schwerer Brandstiftung. Die Täter sollen mehrere Brände im Gebäude gelegt haben