In Hamburg gestrandeter Inder wird langsam ungeduldig

| War noch was…? War noch was…?

Nachdem er seit fast zwei Monaten in einem Hamburger Hotel gestrandet ist, wird der indische Geschäftsmann Pratap Pillai allmählich ungeduldig. «Ich bin seit Wochen in einem fremden Land», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Sein Heimatland habe sich wegen Corona abgeschottet. Mehrmals habe er die Indische Botschaft für eine Rückkehr kontaktiert - bisher ohne Erfolg.

Dass nun durch die Corona-Lockerungen mehr Touristen in das Hotel Europäischer Hof kommen könnten, sieht Pillai mit gemischten Gefühlen. «Die Pandemie ist noch nicht vorbei», gibt der 45-Jährige zu Bedenken. Um nicht länger als nötig in der Hansestadt zu bleiben, wolle er eine Ansteckung mit dem Virus um jeden Preis vermeiden.

Der Fall erinnert an den eines Deutschen, der zwei Monate lang im Transitbereich des Flughafens der indischen Hauptstadt Neu Delhi gelebt hat. Dieser hatte die Rückreisemöglichkeiten der deutschen Bitschaft jedoch ignoriert, da er in Deutschland Strafvervolgung befürchtete (Tageskarte berichtete). 

Ab Mittwoch können Hamburger Hotels wieder touristische Gäste empfangen. Es gelten weiterhin Vorgaben zum Abstandsgebot und Hygieneregeln. Zudem dürfen zunächst maximal 60 Prozent der Zimmer belegt werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand im Hotel Polo in Hamburg-St. Georg hat die Feuerwehr in der Nacht zum 21. Juni 2026 insgesamt 14 Menschen gerettet. Eine Person wurde schwer verletzt, 13 weitere erlitten leichte Verletzungen.

Bei einem Brand im Restaurant im Hamburger Schanzenviertel sind vier Menschen leicht verletzt worden. Zwei Personen mussten über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet werden.

Die Amano Group und die Charité Berlin haben eine Spendenkampagne gestartet, bei der Hotelgäste freiwillig für schwerkranke und traumatisierte Kinder spenden können. Die Erlöse kommen der Intensivmedizin und dem Childhood-Haus Berlin zugute.

Das Landgericht München hat den Betreiber des Vereinslokals des TSV Unterhaching zu einer langen Haftstrafe verurteilt, nachdem Ermittler knapp drei Kilogramm Kokain in der Gaststätte sichergestellt hatten.

Eine israelische Sicherheitsfirma entführte die Block-Kinder laut Anklage aus Dänemark. Die Mutter und der Familienanwalt sollen den Auftrag erteilt haben. Deren Verteidiger weisen das zurück.

32 Polizisten aus NRW werden auch in diesem Sommer an Touristenorten im Ausland auf Streife gehen. Sie sind laut Innenministerium unter anderem auf Mallorca (Spanien), in Nizza (Frankreich) und am Goldstrand (Bulgarien) unterwegs.

Die Gastronomiegruppe Gustoso unterstützt die Kampagne der DRK-Blutspendedienste. So soll die Aufmerksamkeit von Gästen und Mitarbeitern auf den täglichen Bedarf von 15.000 Blutspenden gelenkt werden.

Nach einem Fischgericht am Gardasee stirbt ein Tourist aus Baden-Württemberg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Was steckt hinter dem rätselhaften Todesfall?

Der chinesische Reiseblogger Guo betrauert den Verlust seines Hundes. Der Border Collie wurde in der chinesischen Provinz Henan von einem Feld gestohlen und an ein Restaurant verkauft, welches sich auf die Zubereitung von Gerichten aus Hundefleisch spezialisiert hat.

Sie waren nicht die ersten Touristen, die sich in Italiens Hauptstadt abziehen ließen. Aber die Empörung über eine arg teure Pause ist bei einem Paar aus den USA groß – genauso wie auf Facebook.