Jamie Oliver: „Küchen sind oft mit Drogen überschwemmt“

| War noch was…? War noch was…?

Jamie Oliver ist einer der berühmtesten Köche der Welt. Der Star-Koch hat weltweit in vielen unterschiedlichen Restaurantküchen gearbeitet. Doch eine Sache schockiert ihn bis heute, und dass ist der Drogenkonsum, der in vielen Restaurantküchen normal sei.

„Die Küchen sind sehr männerlastig und – ich sage das nicht, um einen Effekt zu erzielen – ziemlich aggressiv und oft mit Drogen überschwemmt“, sagte Oliver im Interview mit der britischen Zeitung standard.co.uk. Illegaler Drogenkonsum sei in seiner Branche weit verbreitet, da der Druck in Feinschmecker-Restaurants ein sehr hoher sei.

Es sei beängstigend, so der Star-Koch, der nach eigenen Angaben selbst auch in solchen Küchen in London und im Ausland gearbeitet habe. Ein Grund dafür sei das Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern: „Das schöne 50/50-Gleichgewicht ist der Heilige Gral. Wenn es 100 Prozent Männer sind, bricht die Hölle los.“

Trotz allem will auch Olivers Sohn Buddy in die Fußstapfen seines Vaters treten und strebt eine Karriere als Koch an. Der 12-Jährige hat die Begabung seines Vaters offenbar geerbt, auch wenn der das offenbar anders sieht. „Als er zehn Jahre alt war, hat er eine Makrele filetiert, und das kann man im Internet nachlesen. Das liegt nicht daran, dass er ein besonderes Kind ist, sondern daran, dass Kinder brillant sind, und wenn sie etwas ein paar Mal wiederholen, werden sie gut darin.“ 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Erfurt werden einem Medienbericht zufolge mehrere italienische Restaurants durchsucht. Ermittler schweigen zu den Hintergründen. Welche Rolle spielt die Mafia-Vermutung?

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder geht es auch immer wieder um die lange Vorgeschichte der Tat. Gab es schon 2022 einen Entführungsversuch? Dazu sagte nun ein Privatdetektiv aus.

Der FC Bayern München verbleibt vor dem Heimspiel gegen Paris Saint-Germain in seinem Stammhotel in Unterschleißheim. Der französische Meister weicht nach Medienberichten auf eine Unterkunft am Schwabinger Tor aus.

Blumen für Christina Block, dann beginnt wieder der Prozessalltag. Wie bewerten Verteidiger und Nebenklage die Aussage eines mutmaßlichen Fahrers bei der Entführung der Kinder?

Nach der Befragung eines mutmaßlichen Fahrers bei der Entführung der Block-Kinder haben Verteidigung und Nebenklage diese Zeugenaussage ganz unterschiedlich bewertet. Es gebe zahlreiche Widersprüche, sagte der Anwalt der Angeklagten Christina Block.

Schlaftourismus boomt weltweit. Statt mit Action oder Sightseeing locken immer mehr Hotels mit erholsamen Nächten bis hin zu medizinischen Schlaf-Retreats. Je erholsamer die Nächte, desto schöner der Urlaub: Die Erfolgsformel ist simpel. Die Zielgruppe ist riesig.

Für unzählige Frauen in Ägypten sind Reisen allein völlig normal. Als eine Journalistin trotzdem kein Hotelzimmer allein buchen kann, zieht sie vor Gericht - und hat schließlich Erfolg.

Vom Handwerker-Ausweichquartier zu einem der berühmtesten Vergnügungsviertel der Welt: Die Hamburger Reeperbahn hat in 400 Jahren einiges an Wandel erlebt. Grund genug, sich dafür zu feiern.

Nach dem tödlichen Vorfall mit einer vergifteten Champagnerflasche hat das Landgericht Weiden den Angeklagten freigesprochen. Die Beweislage reichte der Strafkammer für eine Verurteilung nicht aus.

Unbekannte haben in München ein israelisches Restaurant angegriffen. Die Polizei verspricht nun eine Belohnung von 5.000 Euro für entscheidende Zeugenhinweise – und geht einer neuen Spur nach.