Japaner sabotiert aus Wut Touristenbahn mit tausenden Fake-Buchungen

| War noch was…? War noch was…?

Ein genervter Japaner hat mit Tausenden von Fake-Buchungen eine bei Touristen beliebte Luxus-Ausflugsbahn sabotiert. Wie japanische Medien am Mittwoch berichteten, hatte der 48-jährige Arbeitslose den sogenannten Romancecar, der Tokio mit beliebten Ausflugszielen wie Hakone am heiligen Berg Fuji verbindet, innerhalb von neun Monaten rund 9300 Mal online ohne Kaufabsicht reserviert.

Passagiere müssen den «Limited Express Romancecar» vor Abfahrt buchen, wobei ein Aussichtsdeck vorne oder hinten am Zug besonders begehrt ist. Dort habe ihn einmal ein Gast gestört, aber das Personal habe nichts dagegen getan, gab der Mann als Grund für seine Sabotage an. Er zählt sich zu Japans vielen Zug-Fans und liebe den «Romancecar».

Da das Buchungssystem eine Sitzplatzreservierung automatisch storniere, wenn die Fahrkarte 15 Minuten vor Abfahrt nicht bezahlt ist, konnte der Betreiber Odakyu Electric Railway den Sitz stets nur in letzter Minute anderweitig verkaufen, hieß es. Der Mann habe alle Buchungen online auf dem Smartphone unter seinem Namen vorgenommen. Gegen ihn ermittelt die Polizei nun wegen betrügerischer Behinderung von Geschäftstätigkeiten. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sie gilt als eines der Wahrzeichen des Hamburger Hafens: Die «Cap San Diego». Der Anfang der 1960er-Jahre gebaute Stückgutfrachter ist ein maritimes Denkmal, das inzwischen auch als schwimmendes Hotel dient. An seinem Erhalt beteiligt sich der Bund.

Ein Mädchen wird aus dem Erlebnisbad Rulantica in Südbaden gelockt und missbraucht. Nun ist der Täter verurteilt worden. Zurück bleiben Albträume und viel Kritik am größten deutschen Freizeitpark.

Rechnungen erst mal nicht zu bezahlen, hat dem Schauspieler schon in Österreich Ärger vor Gericht eingehandelt. Jetzt ist in München ein Strafbefehl rechtskräftig geworden.

Der Trend zur Humanisierung erreicht den Napf: Das neue YouTube-Format „Dog’s Kitchen“ mit TV-Koch Mike Süsser beleuchtet die Parallelen zwischen moderner Gastronomie und hochwertiger Tiernahrung.

Wenige Hotels in Dubai sind so bekannt - und teuer - wie das Burj al Arab. Jetzt kommt es dort im Zuge der Eskalation in der Region zu einem Brand. Das Medienbüro spricht von einem «kleinen» Vorfall.

Entführte Kinder, verfeindete Ex-Ehepartner, angeklagte Promis und frühere Geheimdienstler: Viele Details im Fall Block klingen wie ein übertriebener Krimi. Wie geht der Hamburger Prozess nun weiter?

Ein Hotelgast hat beim Duschen einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Wegen der ausgiebigen und heißen Dusche rückten fünf Feuerwehrfahrzeuge und 28 Einsatzkräften an.

Sieben Streifenwagen, ein gestohlenes Taxi und ein Hotelgast auf der Flucht: Was die Polizei zu einer Verfolgungsfahrt zwischen Scharbeutz und Travemünde sagt.

Wegen vorenthaltener Sozialabgaben in Höhe von 98.000 Euro wurden die Inhaberin und der Geschäftsführer eines Freiburger Restaurants zu Bewährungsstrafen verurteilt. Die Ermittlungen des Zolls deckten die jahrelangen Falschmeldungen auf.

Ein jahrelanger Rechtsstreit um ein kostenloses Zimmer im New Yorker Hotel endet mit einer Verurteilung wegen Betrugs. Ein Gast nutzte eine Gesetzeslücke von 1969, um über fünf Jahre mietfrei zu wohnen und zeitweise das Eigentum am gesamten Hotel zu beanspruchen.