Kein Schmerzensgeld nach Sturz in Hotel

| War noch was…? War noch was…?

Ein Hotelbesitzer an der Mosel ist nicht verpflichtet, einer Frau Schadensersatz zu zahlen, nachdem diese auf einer Treppe gestürzt und sich dabei verletzt hatte. So entschied das Landgericht Koblenz. Die Klägerin hatte sich bei dem Sturz im Juni 2020 den Fuß gebrochen und forderte insgesamt 15.000 Euro Schmerzensgeld.

Wie „SWR aktuell“ berichtet, wurde die Frau nach ihrem Sturz mehrfach operiert und konnte insgesamt zwei Monate lang nicht arbeiten. Die Klägerin forderte daher vom Hotelbetreiber Schadensersatz und Schmerzensgeld in Höhe von 15.000 Euro, da sie der Meinung war, dass das Hotel seine Verkehrssicherungspflicht verletzt habe. Sie monierte das Fehlen eines zweiten Handlaufs an der Treppe sowie die Stolperfallen durch lose Teppichflicken.

Das Gericht wies die Klage jedoch ab, da der Hotelier alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten und die Treppe ausreichend gesichert hatte – einschließlich eines festen und griffsicheren Handlaufs. Zudem hatte die Frau angegeben, beim Umknicken keinen Halt gefunden zu haben. Nach Ansicht des Gerichts waren die Treppe und die Teppichflicken somit nicht die Ursache für den Sturz. Der Hotelier treffe daher keine Schuld, so das Gericht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Hotelgast hat beim Duschen einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Wegen der ausgiebigen und heißen Dusche rückten fünf Feuerwehrfahrzeuge und 28 Einsatzkräften an.

Sieben Streifenwagen, ein gestohlenes Taxi und ein Hotelgast auf der Flucht: Was die Polizei zu einer Verfolgungsfahrt zwischen Scharbeutz und Travemünde sagt.

Wegen vorenthaltener Sozialabgaben in Höhe von 98.000 Euro wurden die Inhaberin und der Geschäftsführer eines Freiburger Restaurants zu Bewährungsstrafen verurteilt. Die Ermittlungen des Zolls deckten die jahrelangen Falschmeldungen auf.

Ein jahrelanger Rechtsstreit um ein kostenloses Zimmer im New Yorker Hotel endet mit einer Verurteilung wegen Betrugs. Ein Gast nutzte eine Gesetzeslücke von 1969, um über fünf Jahre mietfrei zu wohnen und zeitweise das Eigentum am gesamten Hotel zu beanspruchen.

Schaukeln in 86 Metern Höhe: Ab Ostern 2026 erhält das Atlantic Hotel Sail City in Bremerhaven mit der „High Swing“ eine neue Attraktion. Das Projekt der Jochen-Schweizer-Tochter Bungee.de zielt auf rund 10.000 Besucher jährlich ab und soll die touristische Anziehungskraft der Seestadt weiter steigern.

Nach einem Brand in einem Restaurant in Troisdorf (Rhein-Sieg-Kreis) ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Brandstiftung. Durch das Feuer in dem Restaurant war das darüber liegende Hotel in der Nacht zum Donnerstag evakuiert worden.

In Troisdorf-Spich zerstörte ein nächtliches Feuer ein erst kürzlich eröffnetes Restaurant. Wegen der starken Rauchentwicklung und einer Verpuffung evakuierte die Feuerwehr ein angrenzendes Hotel mit 70 Gästen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache.

Im Zuge von Ermittlungen zu einem Hotelbrand in der Silvesternacht in Leipzig ist ein 42-Jähriger in Untersuchungshaft genommen worden. Ein Hotelmitarbeiter kam damals ins Krankenhaus.

Vor ihrem ersten Auftritt als Moderatoren von „Wetten, dass..?“ in Halle äußern Bill und Tom Kaulitz Zweifel am lokalen Hotelangebot. Das Stadtmarketing reagiert gelassen und verspricht den Zwillingen eine angemessene Unterbringung mit Charme.

Ein Streit in einem Restaurant in Hamburg-Marienthal endet tödlich: Ein 41-jähriger Gastronom wurde am Donnerstagabend durch einen Messerangriff getötet. Während die Mordkommission nach dem flüchtigen Täter fahndet, musste die Polizei das Krankenhaus mit einem Großaufgebot gegen aufgebrachte Personen absichern.