Kellner in Stralsund bedient ohne Maske und greift Polizisten an

| War noch was…? War noch was…?

In Stralsund ist die Polizei in ein Restaurant in der Innenstadt gerufen worden, weil ein Kellner dort ohne Mund-Nasen-Schutz servierte. Zudem habe der 29-Jährige die Gäste aufgefordert, ihre Masken abzulegen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Darauf hätten am Mittwochabend Gäste aus Hamburg hingewiesen. Zudem seien in dem Restaurant die persönlichen Daten der Gäste nicht erfasst worden, um eine Nachverfolgung im Corona-Fall zu ermöglichen.

Den Beamten gegenüber trat der Kellner laut den Angaben zufolge aggressiv auf. Der in Stralsund wohnende Mann äußerte der Polizei gegenüber sein Unverständnis für die Maßnahmen der Landesregierung und weigerte sich, seine Personalien anzugeben. Schließlich beleidigte er die Beamten und versuchte, zwei von ihnen mit der Faust zu schlagen. Die Polizisten nahmen ihn daraufhin in Gewahrsam.

Gegen den Kellner wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und der versuchten Körperverletzung eingeleitet. Darüber hinaus nahmen sie den Verstoß gegen die entsprechende Corona-Verordnung des Landes auf. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Größter Heringssalat der Welt: Rekord auf Usedom

Weltrekord Nummer drei für den Usedomer Fischgastronomen André Domke: Nach der größten Fischsoljanka und der größten Fischsülze schaffte er jetzt mit dem weltgrößten «Heringshäckerle» Eingang in eine Weltbestenliste.

Ebbelwei-Expreß rollt wieder durch Frankfurt 

Der Ebbelwei-Express dreht in Frankfurt wieder seine Runden. Die Straßenbahn, in der Apfelwein und andere Getränke während der Fahrt ausgeschenkt werden, startete am Samstag erstmals seit März 2020 wieder zu einer Linienfahrt durch die Mainmetropole.

Zentralrat der Juden wartet im Fall Ofarim ab

Einen Monat nach Antisemitismusvorwürfen des Sängers Gil Ofarim gegen Mitarbeiter des Leipziger Westin Hotels hat sich der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, zurückhaltend geäußert.

Riesige Cannabis-Plantage in ehemaligem Hotel in Mettmann entdeckt

In einem ehemaligen Hotel in Mettmann haben Ermittler eine illegale Cannabisplantage mit hunderten Pflanzen entdeckt - mit geschätztem Millionenwert. In dem Gebäude waren nahezu sämtliche Zimmer und die im Keller befindliche Kegelbahn als Plantage umgebaut.

Einmal Carrie Bradshaw sein: Sarah Jessica Parker wird Gastgeberin auf Airbnb

Über 20 Jahre ist es her, dass Carrie Bradshaw in „Sex and the City“ die Weltbühne betrat. Nun erweitert Schauspielerin Sarah Jessica Parker ihr Repertoire um die Rolle der Gastgeberin auf Airbnb und bietet Fans im November einen einmaligen Aufenthalt in Carries Wohnung.

Maulwurf bei der Staatsanwaltschaft: Attila Hildmann erhielt Infos von Mitarbeiterin

Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt seit längerem gegen den rechtsradikalen Kochbuch-Autor und Verschwörungserzähler Attila Hildmann. Nun aber gerät eine Ex-Mitarbeiterin aus den eigenen Reihen in den Fokus.

Nach Brand in Kneipe: Angeklagter Mann tot in Gefängniszelle gefunden

Nach einem wohl absichtlich gelegten Feuer in einer Kneipe in Unterfranken ist der Verdächtige tot in der Untersuchungshaft gefunden worden. Vermutlich habe sich der Mann im Gefängnis das Leben genommen, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Tasse Kaffee für 600 Euro: Polizei verhaftet Budapester Wucher-Wirte

In einer Innenstadt-Kneipe in Budapest wurden Kellner von Ermittlern dabei ertappt, wie sie von einem deutschen Touristen ca. 600 Euro für eine Tasse Kaffee verlangten und diesen bedrohten, als er diese Summe nicht bezahlen wollte.

Uli Hoeneß will im Restaurant des früheren Fußball-Torwarts Timo Hildebrand vegan essen

Uli Hoeneß hat nach Angaben von Timo Hildebrand eine Einladung ins vegane Restaurant des früheren Fußball-Torwarts angenommen. Zuvor hatte sich der frühere Bayern-Chef hatte kritisch zum vegetarisch-veganen Lebensstil geäußert.

Millionenschwerer Wein-Diebstahl in Spanien: Polizei sucht Pärchen

Nach dem Diebstahl von 45 Weinflaschen im Wert von insgesamt wohl gut zwei Millionen Euro hat die Polizei in Spanien die Fahndung nach einem mysteriösen Pärchen gestartet. Zur Beute gehört auch eine Flasche «Château d'Yquem» aus dem Jahr 1806 für 350.000 Euro.