Kölner Gaststätte war illegales Casino

| War noch was…? War noch was…?

Nach einer Razzia in einem illegalen Casino wird in Köln gegen 20 Beschuldigte ermittelt. Die Männer seien bei dem Einsatz in dem Etablissement - einer vermeintlich normalen Gaststätte - angetroffen worden, sagte Kriminalhauptkommissar Alexander Kringe am Donnerstag.

Es handle sich um Spieler, aber auch um den Betreiber und den Croupier, der ein Würfelspiel geleitet habe. Etwa 90.000 Euro Bargeld seien sichergestellt worden. Für einen Zugriff sei das relativ viel gewesen, erklärte Kringe.

Das illegale Casino hatte sich im Kölner Stadtteil Ostheim befunden, wie die Polizei bereits am Montag mitgeteilt hatte. Wie sie nun genauer erläuterte, agierten die Beteiligten offenbar sehr professionell: Per Video-Überwachung wurde mutmaßlich die Umgebung im Blick behalten, um bei nahenden Kontrollen frühzeitig gewarnt zu sein. Die Polizisten entdeckten nach eigenen Angaben auch mehrere illegale Spielautomaten, über die viel mehr Geld verzockt werden konnte als bei legalen Geräten.

Bei einem in Deutschland legal zugelassenen Automaten seien maximal 300 Euro Gewinn und 60 Euro Verlust pro Stunde möglich, erklärte Glücksspiel-Experte Kringe. «Bei diesen illegal vorgefundenen Geräten sind diese Summen nach oben geschraubt.» Damit seien dann Verluste von mehreren Tausend Euro pro Stunde möglich. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Er gilt als Drahtzieher der Entführung der Block-Kinder in der Silvesternacht 2023/24. Nun hat der Chef einer israelischen Sicherheitsfirma vor Gericht erklärt, warum er für eine Aussage zurückkehrte.

Kein vorgezogener April-Scherz - McDonald’s setzt zum Valentinstag auf eine ungewöhnliche kulinarische Kombination. Das Unternehmen bringt limitierte Pakete heraus, die Chicken McNuggets mit hochwertigem Kaviar zusammenbringen. Die Aktion findet ausschließlich im digitalen Raum statt und ist nicht über die stationären Filialen verfügbar.

Die IST-Hochschule für Management stellt am 24. Februar 2026 ihr flexibles Fernstudienmodell in einer Online-Infoveranstaltung vor. Das Angebot umfasst Details zu Bachelor- und Masterstudiengängen sowie Informationen zur Vereinbarkeit von Studium und Beruf.

Vom NDW-Star zum Hotelier: Der Sänger Markus Mörl (Ich will Spaß) übernimmt gemeinsam mit seiner Familie ein Landhotel in Assmannshausen am Rhein. Die Dokumentation „Raus aufs Land“ zeigt ab Ende Januar, mit welchen finanziellen und baulichen Hürden der Künstler bei seinem Branchenwechsel zu kämpfen hat.

Zwischen Mehlstaub und Stoppuhr arbeitet Lilly Jahn aus Frankfurt jedes Wochenende an ihrem großen Ziel: der Bäcker‑Weltmeisterschaft in Taipeh. Ihr größter Gegner? Die Zeit.

Tränen, verzweifelte Großeltern und ein Angeklagter, der seine Einlassung in einem wichtigen Punkt korrigiert. Der 34. Tag im Block-Prozess war wieder voller Emotionen und überraschender Wendungen.

Acht Kegelbrüder aus dem Münsterland sollen nach einem Brand auf Mallorca für sieben Jahre ins Gefängnis. Ihnen wird vorgeworfen, vom Balkon ihrer Hotelzimmer brennende Zigaretten und Alkohol auf das Schilfdach einer Kneipe geworfen zu haben, das in Brand geriet.

Nach der Entführung der Block-Kinder wurde zeitweise auch gegen Steakhaus-Unternehmer Eugen Block ermittelt. Durch eine Zeugenvernehmung könnte die Rolle des Großvaters wieder in den Fokus rücken.

Am Anfang der Urlaubswoche reißt sich eine Frau auf der Piste das Kreuzband, die Rückreise erfolgt erst Tage später. Warum sie laut einem Urteil dennoch fast die ganzen Hotelkosten zurückbekommt.

Großeinsatz in der Oldenburger Innenstadt: Ein Mann verbarrikadierte sich in einem Hotelzimmer. Die Polizei verhandelte - mit Erfolg.