Luxus-Urlaube erschwindelt - Bewährungsstrafe für 32-Jährige

| War noch was…? War noch was…?

Nachdem sie sich zwei teure Urlaube in Griechenland und Spanien erschwindelt hat, ist eine Frau vom Amtsgericht Frankfurt zu einem Jahr Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Gericht erließ am Dienstag einen entsprechenden Strafbefehl gegen die 32-Jährige, nachdem lediglich der Verteidiger der Angeklagten vor Gericht erschienen war. Das Verfahren gegen den mitangeklagten Verlobten wurde wegen geringer Schuld ohne weitere Auflagen eingestellt.

Die Angeklagte hatte im Juni 2019 zunächst mit einer Scheckkarte eine Fünf-Tage-Luxusreise nach Kreta gebucht und sie gemeinsam mit dem 30 Jahre alten Verlobten auch angetreten. Das Paar logierte in einem Fünf-Sterne-Hotel und hatte unter anderem einen eigenen Swimmingpool zur Verfügung.

Nur einen Monat später ging eine Reise nach Barcelona, wo ebenfalls ein mehrtägiger Luxus-Urlaub absolviert wurde. Auch hier erwies sich das auf der Scheckkarte genannte Konto als ungedeckt. Den Reiseveranstaltern entstand ein Schaden von mehr als 15 000 Euro.

Vor Gericht konnte dem anwesenden Mitangeklagten nicht nachgewiesen werden, dass er von den betrügerischen Absichten der Frau gewusst hat. Deshalb stimmte auch die Staatsanwaltschaft der Einstellung des Verfahrens zu. Zusätzlich verfügte das Gericht über die Einziehung des Schadensbetrags, der - falls er gezahlt werden kann - den geschädigten Veranstaltern zugeleitet wird. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Noch keine Rettungsschwimmer am Strand, starke Strömung, dramatische Szenen: Wie ein deutscher Urlauber bei dem Versuch, Leben zu retten, selbst ums Leben kam.

Acht Ordensfrauen kehren nach einer Wallfahrt im Dönerladen ein. Für Schwester Irmingard wird es mit über 90 Jahren eine Premiere – und im Netz ein Millionenhit.

Der Möbelkonzern Ikea hat gemeinsam mit Chupa Chups einen limitierten Köttbullar-Lolli angekündigt. Nach Angaben des Unternehmens geht die Idee auf einen Aprilscherz vom 1. April in sozialen Netzwerken zurück.

Beim GastroFrühling 2026 des DEHOGA Bayern haben Teilnehmer im Hippodrom-Festzelt auf dem Münchner Frühlingsfest erneut eine öffentliche Geste gegenüber Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gezeigt. Rund 2.500 Gäste aus Gastronomie und Hotellerie zogen den Hut vor dem Politiker. Es ging auch um aktuelle Herausforderungen der Branche.

Beim Berlin Firefighter Stairrun im Park Inn Berlin Alexanderplatz haben 802 Teilnehmer aus elf Ländern 770 Stufen in voller Ausrüstung bewältigt. Das schnellste Team kam aus Polen.

Die Kaulitz-Brüder von Tokio Hotel erzählten in ihrem Podcast von einer ausgearteten Aftershow-Party in einem Hotel im Europa-Park. Eine Woche später stellen sie die Situation nun etwas anders dar.

Eine vierköpfige Familie stirbt an einer Vergiftung, laut Gutachten durch Insektizide im Hotelzimmer. Nun stehen sechs Angeklagte vor Gericht - und weisen die Schuld strikt von sich.

Wegen seiner Krebserkrankung bleibt der wegen Steuerhinterziehung und Insolvenzverschleppung verurteilte Star-Koch Alfons Schuhbeck weiter auf freiem Fuß. Die Staatsanwaltschaft München I hat entschieden, die Unterbrechung der Haft bis mindestens zum vierten September zu verlängern.

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder hat der Verteidiger der angeklagten Christina Block kritisiert, die Ermittlungen in dem Fall seien zu einseitig geführt worden. Die Staatsanwaltschaft sieht das anders.

Eine Hamburger Familie stirbt im Türkei-Urlaub nach einem Gift-Einsatz im Hotel gegen Bettwanzen. Im Prozess in Istanbul fordern Angehörige Gerechtigkeit – und klagen über fatale Fehler.