Martinsgans trotz Vogelgrippe gesichert

| War noch was…? War noch was…?

Trotz Vogelgrippe-Welle ist das traditionelle Festessen zum Martinstag gesichert. «Aktuell stellen wir keine Verknappung des Angebots von Martinsgänsen fest», sagte die Geschäftsführerin des Geflügelwirtschaftsverbands Brandenburg, Katharina Standke. Demnach bleiben auch die Preise stabil. 

Der Konsum sei unbedenklich, führte Standke aus. «Alle Tiere werden vor der Schlachtung einer Testung auf Vogelgrippe unterzogen.» Auch im Schlachthof selbst werden die Tiere demnach durch anwesende amtliche Veterinäre hinsichtlich ihrer Gesundheit kontrolliert. «Hinzu kommt, dass Gänse nicht roh verzehrt werden und die hohen Temperaturen bei der Zubereitung im Ofen jegliche Erreger sicher abtöten würden.

Die Verbraucherinnen und Verbraucher scheinen es ähnlich zu sehen. «Derzeit ist keine Veränderung der Nachfrage der Verbraucher nach Gänsen bemerkbar», so Standke weiter. Somit gebe es auch keinen Grund, dass Gastronomie oder Einzelhandel verstärkt auf importierte Gänse zurückgreifen müssten.

Christinnen und Christen feiern den Martinstag am 11. November, als Erinnerung an den heiligen Martin von Tours. Traditionell kommt an diesem Tag vielerorts die Martinsgans auf den Tisch. Zu den Bräuchen gehört auch das Martinssingen und der Martinsumzug. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Magazin Time Out hat den besten Burger der Welt gekürt. Platz eins geht an ein Restaurant in Tokio, gefolgt von Betrieben in Kapstadt und Madrid.

Nach einem Fahrzeugbrand in der Tiefgarage des Steigenberger Hotels Petersberg in Königswinter musste das Gebäude vorsorglich geräumt werden. Der Hotelbetrieb konnte noch am selben Abend wieder aufgenommen werden.

Ein Hakenkreuz aus veganem Hack sorgt beim AfD-Landesparteitag für Aufregung. Aktivisten hatten sich für die Aktion heimlich in ein Hotel eingebucht. Die Parteiführung reagiert empört.

Ein 37-jähriger Hotelangestellter auf Kreta gerät ins Visier der Ermittler: Verdacht auf Terror-Ausbildung, Sprengstoffpläne und Verbindungen nach Zypern. Was steckt dahinter?

Wer trug Verantwortung beim Inferno von Crans-Montana? Das Betreiberpaar muss sich gemeinsam Fragen stellen – auch zu fehlenden Kontrollen und verschlossenen Fluchtwegen.

Nach dem Diebstahl von drei Pizzen in Gau-Odernheim verfolgten ein Zeuge und der Wirt die mutmaßlichen Täter. Die Polizei stoppte das Fluchtfahrzeug wenig später und stellte weitere mutmaßliche Verstöße des Fahrers fest.

Das Kärntner Weingut Lenzbauer.wine hat 300 Weinflaschen in der Veldener Bucht des Wörthersees versenkt. Die Weine sollen dort ein Jahr lang in rund 30 Metern Tiefe unter Wasser reifen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Eine Frau aus Virginia fordert 1,5 Millionen US-Dollar Schadenersatz von Outback Steakhouse. Sie gibt an, in einer Filiale auf verschüttetem Kartoffelpüree ausgerutscht zu sein und dabei schwere Verletzungen erlitten zu haben.

Nach dem Tod eines baden-württembergischen Touristen am Gardasee hat die Rechtsmedizin in Deutschland eine Leichenschau durchgeführt. Berichten zufolge hatte der Mann über starke Beschwerden geklagt, nachdem er in einem Restaurant Fisch gegessen hatte.