Miniatur Wunderland Hamburg: Udo Lindenberg weiht biografischen Sonderzug ein

| War noch was…? War noch was…?

Udo Lindenberg hat im Miniatur Wunderland in Hamburg den sogenannten Panik-Express eingeweiht. Bei dem Modell handelt es sich um eine mobile Zeitreise, die acht Jahrzehnte aus dem Leben des Musikers auf der Schienenanlage abbildet. Der Zug besteht aus insgesamt acht Waggons, die verschiedene Stationen seiner Biografie im Maßstab 1:87 darstellen, wie der Veranstalter mitteilt.

Biografische Stationen auf acht Waggons

Die Gestaltung des Modells erfolgte in den vergangenen Monaten in enger Zusammenarbeit zwischen dem Hamburger Ehrenbürger und dem Team der Modellbau-Attraktion. Die Reise beginnt chronologisch mit der Kindheit Lindenbergs im westfälischen Gronau während der 1950er-Jahre, welche in Schwarz-weiß-Optik gehalten ist. Weitere Wagen thematisieren seine Zeit als Schlagzeuger in Libyen sowie die ersten Auftritte im Hamburger Club Onkel Pö in den 1970er-Jahren.

Ein Schwerpunkt der Darstellung liegt auf der deutsch-deutschen Geschichte. Ein Waggon bildet die Ereignisse rund um den „Sonderzug nach Pankow“ nach. Zu sehen ist unter anderem eine Szene vor einem Konzertsaal an der Berliner Mauer, während in einem Abteil die Figur des Erich Honecker mit einer Gitarre dargestellt wird. Lindenberg betonte bei der Eröffnung: „Besonders beeindruckt mich, neben all den Wahnsinns-Details, die Visualisierung der deutsch-deutschen Geschichte.“
 

Technische Umsetzung und musikalische Integration

Nach Angaben der Gründer des Miniatur Wunderlandes, Frederik und Gerrit Braun, handelt es sich um das bislang aufwendigste Zugprojekt der Anlage. Die Szenen umfassen auch spätere Lebensphasen, wie die MTV-Unplugged-Konzerte mit Musikern wie Clueso. Den Abschluss des Zuges bildet eine Darstellung zum Musiktitel Komet, bei der Lindenberg gemeinsam mit dem Rapper Apache 207 auf einem Himmelskörper reitet.

Der Panik-Express ist ab sofort dauerhaft im Hamburg-Abschnitt der Anlage integriert. Laut Betreiber ist der Einsatz des Zuges auch akustisch unterlegt. Bei der Einfahrt in den nachgebauten Bahnhof Dammtor wird eine Sequenz des Liedes „Sonderzug nach Pankow“ abgespielt. Die Verantwortlichen heben hervor, dass das Projekt die langjährige Verbindung zwischen dem Künstler und der Stadt Hamburg dokumentieren soll.

Hintergrund zum Projekt

Das Miniatur Wunderland nutzt für seine Exponate den gängigen Modellbau-Maßstab 1:87. Der Panik-Express reiht sich in die bestehende Ausstellungsfläche ein, die regelmäßig um thematische Sonderbauten erweitert wird. Die Zusammenarbeit mit Lindenberg umfasst sowohl historische Fakten als auch fiktive Elemente aus seinem künstlerischen Werk, die nun für die Besucher in der Speicherstadt zugänglich sind.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Magazin Time Out hat den besten Burger der Welt gekürt. Platz eins geht an ein Restaurant in Tokio, gefolgt von Betrieben in Kapstadt und Madrid.

Nach einem Fahrzeugbrand in der Tiefgarage des Steigenberger Hotels Petersberg in Königswinter musste das Gebäude vorsorglich geräumt werden. Der Hotelbetrieb konnte noch am selben Abend wieder aufgenommen werden.

Ein Hakenkreuz aus veganem Hack sorgt beim AfD-Landesparteitag für Aufregung. Aktivisten hatten sich für die Aktion heimlich in ein Hotel eingebucht. Die Parteiführung reagiert empört.

Ein 37-jähriger Hotelangestellter auf Kreta gerät ins Visier der Ermittler: Verdacht auf Terror-Ausbildung, Sprengstoffpläne und Verbindungen nach Zypern. Was steckt dahinter?

Wer trug Verantwortung beim Inferno von Crans-Montana? Das Betreiberpaar muss sich gemeinsam Fragen stellen – auch zu fehlenden Kontrollen und verschlossenen Fluchtwegen.

Nach dem Diebstahl von drei Pizzen in Gau-Odernheim verfolgten ein Zeuge und der Wirt die mutmaßlichen Täter. Die Polizei stoppte das Fluchtfahrzeug wenig später und stellte weitere mutmaßliche Verstöße des Fahrers fest.

Das Kärntner Weingut Lenzbauer.wine hat 300 Weinflaschen in der Veldener Bucht des Wörthersees versenkt. Die Weine sollen dort ein Jahr lang in rund 30 Metern Tiefe unter Wasser reifen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Eine Frau aus Virginia fordert 1,5 Millionen US-Dollar Schadenersatz von Outback Steakhouse. Sie gibt an, in einer Filiale auf verschüttetem Kartoffelpüree ausgerutscht zu sein und dabei schwere Verletzungen erlitten zu haben.

Nach dem Tod eines baden-württembergischen Touristen am Gardasee hat die Rechtsmedizin in Deutschland eine Leichenschau durchgeführt. Berichten zufolge hatte der Mann über starke Beschwerden geklagt, nachdem er in einem Restaurant Fisch gegessen hatte.