Nach Brand in Kneipe: Angeklagter Mann tot in Gefängniszelle gefunden

| War noch was…? War noch was…?

Nach einem wohl absichtlich gelegten Feuer in einer Kneipe in Unterfranken ist der Verdächtige tot in der Untersuchungshaft gefunden worden. Vermutlich habe sich der Mann im Gefängnis das Leben genommen, teilte die Staatsanwaltschaft Würzburg mit. Der frühere Lebensgefährte der Kneipenbesitzerin soll das Lokal in Volkach (Landkreis Kitzingen) im Frühjahr angezündet haben. Verletzt wurde niemand.

Die Leiche des Angeklagten soll nun obduziert werden, um die Todesursache zu klären. «Die näheren Todesumstände sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen», so die Anklagebehörde. Der Prozess gegen den Mann wegen schwerer Brandstiftung hatte Anfang Oktober vor dem Landgericht Würzburg begonnen. Das Verfahren wurde nach seinem Tod nun eingestellt. Über den mutmaßlichen Suizid hatten mehrere Medien berichtet.

Der Verdächtige saß seit Mai in Untersuchungshaft. Wenige Tage nach dem Brand in der Kneipe im April hatten Ermittler den Mann am Gardasee festgenommen. Damals waren an ihm frische Brandverletzungen festgestellt worden. Wenige Tage vor dem Feuer soll die Kneipenwirtin den Mann der gemeinsamen Wohnung verwiesen habe. In den Folgetagen hatte er ihr laut Staatsanwaltschaft gedroht - auch vor Zeugen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ist es angemessen, in Kriegs- und Krisensituationen viel Zeit auf gutes Essen zu verwenden? Ja, sagt TV-Koch Tom Franz aus Israel. Gerade dann erfülle Kochen eine wichtige Funktion.

Ein neues Serienprojekt soll die Geschichte eines Israelis und eines Palästinensers erzählen, die in Berlin zusammen ein Restaurant eröffnen. Inspiriert ist der Stoff von den befreundeten Machern des Restaurants «Kanaan» in Prenzlauer Berg.

Nach einer Wanderung in den oberbayerischen Bergen am Spitzingsee finden Gäste eines Hotels ihre Autos ramponiert vor. Waren Kühe die Täter? Ein Fall für die Justiz. Wie ging es vor Gericht aus?

Doris White, George Blue oder John Black: Im Luxushotel der Familie Block haben die mutmaßlichen Entführer unter fiktiven Farben-Namen gewohnt. Das berichtete ein früherer Angestellter, der am Empfang arbeitete, als Zeuge am 29. Prozesstag vor dem Landgericht Hamburg. Es ging auch um die verursachten Kosten.

Der Waldgasthof Buchenhain im Süden von München sorgt derzeit mit einer ungewöhnlichen Aktion für internationales Aufsehen. Inhaber Stefan Kastner beliefert seinen Nachbarn, den FC-Bayern-Stürmer Harry Kane, nach jedem erzielten Treffer mit einem kostenlosen Schnitzel.

Die Haft soll sicherstellen, dass die Ermittlungen ordnungsgemäß durchgeführt werden können, sagt das Gericht. Was der Barbesitzer tun muss, um wieder auf freien Fuß zu kommen.

In Celle in Niedersachsen ist am Sonntagabend ein Streit eskaliert. Nach Angaben der Polizei führte die Beschädigung eines rund zwei Meter hohen Schneemannes zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Passanten und Restaurantmitarbeitern.

Nach der kurzfristigen Absage der Bundesligabegegnung zwischen dem SV Werder Bremen und der TSG Hoffenheim, ist eine Entscheidung über den Verbleib der bereits produzierten Lebensmittel gefallen. Der Verein und der zuständige Caterer Supreme Sports Hospitality gaben die für das Heimspiel vorbereiteten Speisen an die Bremer Suppenengel weiter.

Nach der Vernehmung des mutmaßlichen Kopfs der Entführer der Block-Kinder in der Silvesternacht 2023/24 hat die angeklagte Mutter, Christina Block, ihre Unschuld vor Gericht betont. Eine überhastete Aktion wie Silvester hätte sie nie in Auftrag gegeben, sagte die 52-Jährige in einer Erklärung vor der Strafkammer.

Bei einer schweren Verpuffung im Kölner Hotel Löwenbräu wurden am Mittwoch drei Personen verletzt. Eine gesamte Etage des Gebäudes in der Altstadt wurde zerstört, während ein Großaufgebot der Feuerwehr Schlimmeres verhinderte.