Nackte Haut aus Oberfranken: Bierbauchkalender wird zum Hit

| War noch was…? War noch was…?

Männliche Models mit strammen Bäuchen: Der «Bierbauchkalender 2023» einer Brauerei aus dem Landkreis Bayreuth ist zum Verkaufsschlager geworden. 13 «echte Fichtelgebirgs-Männer» seien auf den Bildern zu sehen, schreibt die Fotografin auf ihrer Webseite.

Anfangs verkaufte die Brauerei Hütten aus Warmensteinach im Fichtelgebirge den Kalender. Doch irgendwann war man mit der Menge der Bestellungen überfordert, wie Mitinhaber Patrick Nickl erzählt. Inzwischen habe ein externer Dienstleister den Druck und Vertrieb übernommen.

Was mit einem Gag begann, wurde ein ernsthafter Erfolg: Die Idee sei im Frühjahr 2022 aus einem Aprilscherz entstanden, erzählt Patrick Nickl. Die Warmensteinacher Fotografin Simone Werner-Ney hatte auf ihrer Webseite und auf Facebook geschrieben, dass sie für ein Shooting Männer mit Bierbauch suche.

Patrick Nickl fand die Idee gut: «Ich habe dann im Freundes- und Bekanntenkreis und unter meinen Kunden herumgefragt.» Schnell hatte er einige passionierte Biertrinker zusammengetrommelt. «Sie haben aber nicht alle einen Riesenranzen», sagt Nickl. Manche der männlichen Models seien keineswegs dick - auch wenn man ihnen die Vorliebe für Bier ansehe.

«Die meisten haben das schon als Scherz erkannt», sagt Fotografin Simone Werner-Ney. «Aber Patrick Nickl meinte: Da müssen wir doch was draus machen. Ich besorge Dir die Bäuche!» Und er trieb 13 Männer auf, die bereit waren, sich oben ohne ablichten zu lassen - einen für das Titelblatt, die zwölf anderen für jeden Monat des Jahres. Das Foto-Shooting sei lustig und entspannt gewesen, erzählt Simone Werner-Ney: «Ich kannte die Männer ja schon. Es gab noch ein Bierchen dazu.»

Nach dem Überraschungserfolg will Patrick Nickl weitermachen - auch 2024 soll es einen Bierbauchkalender geben: «Vielleicht laden wir zu einem Casting, bei dem wir neue Bierbauch-Models suchen.» (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Magazin Time Out hat den besten Burger der Welt gekürt. Platz eins geht an ein Restaurant in Tokio, gefolgt von Betrieben in Kapstadt und Madrid.

Nach einem Fahrzeugbrand in der Tiefgarage des Steigenberger Hotels Petersberg in Königswinter musste das Gebäude vorsorglich geräumt werden. Der Hotelbetrieb konnte noch am selben Abend wieder aufgenommen werden.

Ein Hakenkreuz aus veganem Hack sorgt beim AfD-Landesparteitag für Aufregung. Aktivisten hatten sich für die Aktion heimlich in ein Hotel eingebucht. Die Parteiführung reagiert empört.

Ein 37-jähriger Hotelangestellter auf Kreta gerät ins Visier der Ermittler: Verdacht auf Terror-Ausbildung, Sprengstoffpläne und Verbindungen nach Zypern. Was steckt dahinter?

Wer trug Verantwortung beim Inferno von Crans-Montana? Das Betreiberpaar muss sich gemeinsam Fragen stellen – auch zu fehlenden Kontrollen und verschlossenen Fluchtwegen.

Nach dem Diebstahl von drei Pizzen in Gau-Odernheim verfolgten ein Zeuge und der Wirt die mutmaßlichen Täter. Die Polizei stoppte das Fluchtfahrzeug wenig später und stellte weitere mutmaßliche Verstöße des Fahrers fest.

Das Kärntner Weingut Lenzbauer.wine hat 300 Weinflaschen in der Veldener Bucht des Wörthersees versenkt. Die Weine sollen dort ein Jahr lang in rund 30 Metern Tiefe unter Wasser reifen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Eine Frau aus Virginia fordert 1,5 Millionen US-Dollar Schadenersatz von Outback Steakhouse. Sie gibt an, in einer Filiale auf verschüttetem Kartoffelpüree ausgerutscht zu sein und dabei schwere Verletzungen erlitten zu haben.

Nach dem Tod eines baden-württembergischen Touristen am Gardasee hat die Rechtsmedizin in Deutschland eine Leichenschau durchgeführt. Berichten zufolge hatte der Mann über starke Beschwerden geklagt, nachdem er in einem Restaurant Fisch gegessen hatte.