Pariser Kellner wieder um die Wette gelaufen

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Eine Tasse Kaffee, ein Glas Wasser und ein Croissant auf dem Tablett und damit so schnell wie möglich ans Ziel kommen, ohne etwas zu verschütten und ohne zu rennen: Nach mehr als zehn Jahren fand am Sonntag in Paris erstmals wieder das traditionsreiche «Kellnerlaufen» statt, das geschlechtsneutral in «Café-Laufen», Course des cafés, umbenannt wurde. 

An dem Wettkampf nahmen über 200 Kellnerinnen und Kellner teil. Die zwei Kilometer lange Strecke verlief unter anderem durch das bekannte Touristenviertel «Le Marais». Der Startschuss wurde vor dem prächtigen Pariser Rathaus gegeben. 

Das Ereignis hatte erstmals 1914 stattgefunden. Nach Angaben der Veranstalter, darunter die Stadt Paris und die Union des Gastgewerbes und der Industrie (UMIH) Paris Île-de-France, soll mit dem Wiederbeleben der Tradition rund vier Monate vor dem Beginn der Olympischen und Paralympischen Spiele Imagepflege betrieben werden. Man wolle neben dem Sport auch für das Wasser von Paris und die Exzellenz des französischen Services werben, weit ab vom Klischee des unhöflichen Kellners. 

Am Event darf nur in traditioneller Arbeitskleidung teilgenommen werden: schwarzes Unterteil und weißes Hemd oder Bluse. Das Tablett, auf dem ein Kaffee, ein Croissant und ein Glas Wasser stehen, ist vorschriftsmäßig rund.

(dpa)


 

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