Polizei fahndet nach Raubüberfall auf Hotel in Berlin-Mitte

| War noch was…? War noch was…?

Die Berliner Kriminalpolizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Aufklärung eines Raubüberfalls, der sich bereits im Herbst vergangenen Jahres in Berlin-Mitte ereignet hat. Zur Identifizierung des mutmaßlichen Täters wurden nun Bilder aus einer Überwachungskamera veröffentlicht. Dem Mann wird vorgeworfen, ein Beherbergungsunternehmen an der Fischerinsel unter Androhung von Gewalt beraubt zu haben.

Bewaffneter Überfall am frühen Morgen

Der Vorfall datiert auf Samstag, den 25. Oktober 2025. Gegen 4 Uhr 20 betrat der bislang unbekannte Verdächtige ein Hotel an der Adresse Fischerinsel 12. Er nutzte den offiziellen Haupteingang und begab sich unmittelbar zum Empfangsbereich. Dort zog er ein Messer und bedrohte das anwesende Hotelpersonal. Mit der vorgehaltenen Waffe untermauerte er seine Forderung nach der Herausgabe von Bargeld.

Flucht mit dem Taxi in unbekannte Richtung

Nachdem die Angestellten der Aufforderung nachgekommen waren und dem Täter Bargeld ausgehändigt hatten, verließ dieser das Gebäude wieder durch den Haupteingang. Die Flucht erfolgte zunächst zu Fuß in die nähere Umgebung zur Fischerinsel 1. Dort stieg der Tatverdächtige in ein bereitstehendes Taxi, mit dem er sich vom Tatort entfernte. Seit diesem Zeitpunkt fehlt von dem Mann jede Spur.

Ermittlungsbehörden suchen Zeugen

Das zuständige Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) führt die Ermittlungen und wendet sich mit konkreten Fragen an die Bevölkerung. Gesucht werden Personen, die Angaben zur Identität oder zum gegenwärtigen Aufenthaltsort des auf den Bildern gezeigten Mannes machen können. Auch Zeugen, die Beobachtungen zum Tatgeschehen selbst oder zur anschließenden Flucht mit dem Taxi gemacht haben, werden gebeten, sich zu melden.

Hinweise nimmt die Polizei in der Friesenstraße 16 in Kreuzberg unter den Rufnummern (030) 4664–573218 oder (030) 4664–573110 während der Bürodienstzeiten sowie unter (030) 4664-571100 außerhalb dieser Zeiten entgegen. Zudem besteht die Möglichkeit, Informationen per E-Mail an dir5k32@polizei.berlin.de, über die Internetwache der Polizei Berlin oder bei jeder anderen Polizeidienststelle einzureichen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand in einem Schnellrestaurant in Ludwigsburg sind fünf Menschen leicht verletzt worden. Angestautes Fett in der Dunstabzugshaube sei in Brand geraten, teilte die Polizei mit.

In einem Hotel in München-Neuperlach sind rund 200 Gäste wegen eines Brandes evakuiert worden. Ein Mann wurde laut Polizei leicht verletzt, das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Noch keine Rettungsschwimmer am Strand, starke Strömung, dramatische Szenen: Wie ein deutscher Urlauber bei dem Versuch, Leben zu retten, selbst ums Leben kam.

Acht Ordensfrauen kehren nach einer Wallfahrt im Dönerladen ein. Für Schwester Irmingard wird es mit über 90 Jahren eine Premiere – und im Netz ein Millionenhit.

Der Möbelkonzern Ikea hat gemeinsam mit Chupa Chups einen limitierten Köttbullar-Lolli angekündigt. Nach Angaben des Unternehmens geht die Idee auf einen Aprilscherz vom 1. April in sozialen Netzwerken zurück.

Beim GastroFrühling 2026 des DEHOGA Bayern haben Teilnehmer im Hippodrom-Festzelt auf dem Münchner Frühlingsfest erneut eine öffentliche Geste gegenüber Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gezeigt. Rund 2.500 Gäste aus Gastronomie und Hotellerie zogen den Hut vor dem Politiker. Es ging auch um aktuelle Herausforderungen der Branche.

Beim Berlin Firefighter Stairrun im Park Inn Berlin Alexanderplatz haben 802 Teilnehmer aus elf Ländern 770 Stufen in voller Ausrüstung bewältigt. Das schnellste Team kam aus Polen.

Die Kaulitz-Brüder von Tokio Hotel erzählten in ihrem Podcast von einer ausgearteten Aftershow-Party in einem Hotel im Europa-Park. Eine Woche später stellen sie die Situation nun etwas anders dar.

Eine vierköpfige Familie stirbt an einer Vergiftung, laut Gutachten durch Insektizide im Hotelzimmer. Nun stehen sechs Angeklagte vor Gericht - und weisen die Schuld strikt von sich.

Wegen seiner Krebserkrankung bleibt der wegen Steuerhinterziehung und Insolvenzverschleppung verurteilte Star-Koch Alfons Schuhbeck weiter auf freiem Fuß. Die Staatsanwaltschaft München I hat entschieden, die Unterbrechung der Haft bis mindestens zum vierten September zu verlängern.