„Riesensauerei“: Weggeworfene Hoteldecken sorgen für Empörung

| War noch was…? War noch was…?

Im bayrischen Hallbergmoos ist aus einem Holiday Inn ein Premier Inn geworden. Und mit dem Betreiberwechsel mussten auch die gebrauchten Bettdecken weichen. Diese landeten schließlich im Müll. Eine Entscheidung, die vor Ort für großes Unverständnis sorgt.

Wie Merkur.de berichtet, seien einer Nachbarin die entsorgten Decken zuerst aufgefallen. Sie wandte sich empört an den Freisinger Tagblatt und stellte die Frage, warum die Decken nicht gespendet wurden. „Ich war echt sprachlos. Die Flüchtlinge wären froh darum. Das Hotel hätte es doch spenden können. Für mich ist das eine Riesensauerei“, so die Nachbarin.

Vanessa Anttinen, Sprecherin der Hotelgruppe Premier Inn, erklärte der Zeitung jedoch, dass man alles versucht habe, um einen Abnehmer für die gebrauchten Decken zu finden. Offenbar erfolglos. Anttinen verwies auf die hohen Standards vieler deutscher Organisationen und erklärte auch, dass die Hotelgruppe u.a. in Kontakt mit einem regionalen Ableger des Deutschen Roten Kreuzes gewesen sei. Der BRK-Kreisgeschäftsführer sieht das allerdings anders: „Bei uns hat sich garantiert niemand gemeldet. Das wüsste ich.“ Auch die hohen Standards bestreitet er. „Die kann man reinigen, dafür haben wir in Erding eine Großwäscherei. Das ist überhaupt kein Problem.“ (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mehr als zwei Monate nach dem Tod einer Hamburger Familie in Istanbul fordert die Staatsanwaltschaft Haftstrafen für sechs Verdächtige wegen fahrlässiger Tötung. Für einen Hotelangestellten werden demnach bis zu 15 Jahren Haft gefordert.

In einem Hotel in Oklahoma stürzte nach einem massiven Wassereintritt die Decke des Speisesaals ein. Videoaufnahmen von Gästen zeigen den Vorfall, der sich während einer extremen Kältewelle ereignete. Verletzt wurde niemand, die genaue Ursache wird noch untersucht.

Acht Kegelbrüder aus dem Münsterland wird vorgeworfen, für den Brand einer Kneipe auf Mallorca verantwortlich zu sein. Nun bekommen sie mehr als 368.000 Euro Kaution zurück – doch die Staatsanwaltschaft fordert weiter sieben Jahre Haft.

Der mutmaßliche Entführer der Block-Kinder hat vor dem Landgericht Hamburg angekündigt, angeblich falschen Darstellungen zum Tatablauf entgegentreten zu wollen. Dies sei der Grund, warum er sich zu einer Aussage in Deutschland entschlossen habe.

Er gilt als Drahtzieher der Entführung der Block-Kinder in der Silvesternacht 2023/24. Nun hat der Chef einer israelischen Sicherheitsfirma vor Gericht erklärt, warum er für eine Aussage zurückkehrte.

Kein vorgezogener April-Scherz - McDonald’s setzt zum Valentinstag auf eine ungewöhnliche kulinarische Kombination. Das Unternehmen bringt limitierte Pakete heraus, die Chicken McNuggets mit hochwertigem Kaviar zusammenbringen. Die Aktion findet ausschließlich im digitalen Raum statt und ist nicht über die stationären Filialen verfügbar.

Die IST-Hochschule für Management stellt am 24. Februar 2026 ihr flexibles Fernstudienmodell in einer Online-Infoveranstaltung vor. Das Angebot umfasst Details zu Bachelor- und Masterstudiengängen sowie Informationen zur Vereinbarkeit von Studium und Beruf.

Vom NDW-Star zum Hotelier: Der Sänger Markus Mörl (Ich will Spaß) übernimmt gemeinsam mit seiner Familie ein Landhotel in Assmannshausen am Rhein. Die Dokumentation „Raus aufs Land“ zeigt ab Ende Januar, mit welchen finanziellen und baulichen Hürden der Künstler bei seinem Branchenwechsel zu kämpfen hat.

Zwischen Mehlstaub und Stoppuhr arbeitet Lilly Jahn aus Frankfurt jedes Wochenende an ihrem großen Ziel: der Bäcker‑Weltmeisterschaft in Taipeh. Ihr größter Gegner? Die Zeit.

Tränen, verzweifelte Großeltern und ein Angeklagter, der seine Einlassung in einem wichtigen Punkt korrigiert. Der 34. Tag im Block-Prozess war wieder voller Emotionen und überraschender Wendungen.