Tisch in der Sonne? 10 Euro extra!

| War noch was…? War noch was…?

Wer in einem Restaurant in der spanischen Stadt Sevilla eine Erfrischung in der Sonne zu sich nehmen möchte, der wird jetzt extra zur Kasse gebeten. Ganze 10 Euro sollen die Gäste für einen Tisch in der Sonne zusätzlich zahlen. Touristen und Einheimische sind empört.

In einem Beitrag auf TripAdvisor beschwerte sich ein einheimischer Gast, dass man ihm einen Platz in einer dunklen Ecke angeboten habe, obwohl Tische in der Sonne frei gewesen wären. „Als wir baten, umgesetzt zu werden, sagte man uns, die Tische seien reserviert und kosten 10 Euro“, wird der Gast von „t-online“ zitiert. Was er als besondere Enttäuschung empfand: Während seines gesamten Aufenthalts blieben die Tische frei. „Als Sevillanos lieben wir unsere Stadt, wir empfinden diese Situation als einen Mangel an Respekt gegenüber den Gästen, die hierherkommen und Geld ausgeben“, schrieb er weiter.

Der Manager des Restaurants ist sich offenbar keiner Schuld bewusst und verwies laut „t-online“ auf die Website des Lokals und auch auf die Speisekarte. Dort seien die Extragebühren klar aufgeführt.

Laut Ruben Sanchez von der Verbraucherorganisation FACUA macht sich der Gastwirt mit seiner Tischpauschale auch nicht strafbar. Nach spanischem Recht können Restaurants Extraleistungen gesondert berechnen, wenn dies vorher auch deutlich gemacht wird. Das Lokal sei dieser Regel gefolgt, und damit sei der Aufschlag seiner Auffassung nach rechtens, so Sanchez laut „t-online“.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sie gilt als eines der Wahrzeichen des Hamburger Hafens: Die «Cap San Diego». Der Anfang der 1960er-Jahre gebaute Stückgutfrachter ist ein maritimes Denkmal, das inzwischen auch als schwimmendes Hotel dient. An seinem Erhalt beteiligt sich der Bund.

Ein Mädchen wird aus dem Erlebnisbad Rulantica in Südbaden gelockt und missbraucht. Nun ist der Täter verurteilt worden. Zurück bleiben Albträume und viel Kritik am größten deutschen Freizeitpark.

Rechnungen erst mal nicht zu bezahlen, hat dem Schauspieler schon in Österreich Ärger vor Gericht eingehandelt. Jetzt ist in München ein Strafbefehl rechtskräftig geworden.

Der Trend zur Humanisierung erreicht den Napf: Das neue YouTube-Format „Dog’s Kitchen“ mit TV-Koch Mike Süsser beleuchtet die Parallelen zwischen moderner Gastronomie und hochwertiger Tiernahrung.

Wenige Hotels in Dubai sind so bekannt - und teuer - wie das Burj al Arab. Jetzt kommt es dort im Zuge der Eskalation in der Region zu einem Brand. Das Medienbüro spricht von einem «kleinen» Vorfall.

Entführte Kinder, verfeindete Ex-Ehepartner, angeklagte Promis und frühere Geheimdienstler: Viele Details im Fall Block klingen wie ein übertriebener Krimi. Wie geht der Hamburger Prozess nun weiter?

Ein Hotelgast hat beim Duschen einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Wegen der ausgiebigen und heißen Dusche rückten fünf Feuerwehrfahrzeuge und 28 Einsatzkräften an.

Sieben Streifenwagen, ein gestohlenes Taxi und ein Hotelgast auf der Flucht: Was die Polizei zu einer Verfolgungsfahrt zwischen Scharbeutz und Travemünde sagt.

Wegen vorenthaltener Sozialabgaben in Höhe von 98.000 Euro wurden die Inhaberin und der Geschäftsführer eines Freiburger Restaurants zu Bewährungsstrafen verurteilt. Die Ermittlungen des Zolls deckten die jahrelangen Falschmeldungen auf.

Ein jahrelanger Rechtsstreit um ein kostenloses Zimmer im New Yorker Hotel endet mit einer Verurteilung wegen Betrugs. Ein Gast nutzte eine Gesetzeslücke von 1969, um über fünf Jahre mietfrei zu wohnen und zeitweise das Eigentum am gesamten Hotel zu beanspruchen.