Trüffeljäger Gunter Kahlo vergrößert Plantage

| War noch was…? War noch was…?

Der Trüffeljäger Gunter Kahlo aus Eilenburg (Nordsachsen) vergrößert seine Plantage. Zu den bisherigen 7500 Quadratmetern sollen noch einmal 4000 Quadratmeter dazukommen, auf denen die Köstlichkeit wachsen soll, wie Kahlo sagte. Dazu pflanze er neue «Trüffelbäume» - Haselnuss, Eichen und Buchen, die mit Trüffelsporen geimpft seien. Danach heiße es vier bis zehn Jahre warten bis zu den ersten Erträgen der Burgundertrüffel.

Kahlo, der früher Bergmann und Schäfer war, hat sich rund um die Delikatesse ein Familienunternehmen aufgebaut. Zusammen mit seiner Tochter Josy Marie betreibt er den Trüffelhandel und Trüffelanbau. In einem Hofladen verkaufen sie Spezialitäten, auf Wunsch kann in Eilenburg auch mit Trüffeln gekocht werden. Die Kundschaft käme aus ganz Deutschland, sagt Kahlo.

Seine eigentliche Leidenschaft sei aber die Suche nach den schwarzen Edelpilzen mit seinen Trüffelhunden. Mit ihnen ist er nicht nur auf seiner eigenen Plantage unterwegs, sondern gern auch in Frankreich. Gefragt, als was er sich selbst sieht, sagt der 54-Jährige daher auch mit Überzeugung: «Ich bin Trüffeljäger.»

Nach Angaben des Verbandes für Trüffelanbau und Nutzung wächst die Zahl derjenigen, die sich in Deutschland an der Kultivierung von Trüffeln versuchen. Derzeit gebe es rund 600 Akteure und rund 400 Hektar Anbaufläche, sagte Markus Mayer, Leiter der Geschäftsstelle des Verbandes. Unter den Trüffelanbauern seien Landwirte und Winzer, aber ebenso Privatleute, die sich eine Manufaktur aufgebaut haben, oder das Ganze als Hobby betreiben. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder hat der Verteidiger der angeklagten Christina Block kritisiert, die Ermittlungen in dem Fall seien zu einseitig geführt worden. Die Staatsanwaltschaft sieht das anders.

Eine Hamburger Familie stirbt im Türkei-Urlaub nach einem Gift-Einsatz im Hotel gegen Bettwanzen. Im Prozess in Istanbul fordern Angehörige Gerechtigkeit – und klagen über fatale Fehler.

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder wird die Hamburger Hauptermittlerin befragt. Einen Satz fand die Polizistin nach der Tat so wichtig, dass sie ihn direkt in ihr Merkbuch schrieb.

Ein Mann soll eine Frau und einen Mann in einem Hotel im Landkreis Biberach lebensgefährlich verletzt haben. Nach der Tat floh er. Die Ermittlungen laufen - zahlreiche Fragen sind offen.

In Großbritannien sind Medienberichten zufolge in den vergangenen Jahren mehrere Pubs mit dem Namen „Duke of York“ geschlossen, verkauft oder umbenannt worden. Darüber berichten unter anderem die Boulevardzeitungen „Daily Express“, „Daily Star“ sowie die deutsche „Bild“.

Nach dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München vor einer Woche prüfen die Ermittler ein mögliches Bekennervideo einer neuen proiranischen Gruppierung. Es war auf Social-Media-Kanälen verbreitet worden.

Ein Dreifach-Maßkrug, ein Riesenrad mit Schlag und ein Schreibfehler – die KI hat beim Maßkrug für das Münchner Frühlingsfest mitgewirkt - das sorgt nun für Gesprächsstoff auf der Mini-Wiesn.

Wenn der berufliche Abschied langsam naht, wird sogar ein Staatsoberhaupt leicht melancholisch. So erging es Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim 73. Bundespresseball im Hotel Adlon am Brandenburger Tor in Berlin.

Christina Block bestreitet, die Entführung ihrer Kinder beauftragt zu haben. Doch die Staatsanwaltschaft legt nun Überwachungsaufnahmen aus dem Hotel «Grand Elysée» vor, wo ein Treffen stattgefunden haben soll.

Giftiges Gas im Hotel, verzögerte Hilfe und fehlende Genehmigungen - sechs Angeklagte stehen nach dem Tod einer Hamburger Familie in Istanbul vor Gericht. Was über die Hintergründe bekannt ist.