USA verbieten Chef der Melia-Hotels die Einreise

| War noch was…? War noch was…?

Die US-amerikanischen Behörden verbieten dem mallorquinischen Hotelier Gabriel Escarrer Jaume, Chef der Melia Hotels, die Einreise. Meliá betreibt mehrere Hotels auf Kuba, von den zwei auf einem von der kubanischen Regierung in den 1950er Jahren enteigneten Gebiet liegen. Dies wird von den USA nun sanktioniert.

Hintergrund der Affäre ist das ist das Inkrafttreten des vierten Artikels des sogenannten Helms Burton-Gesetzes (Liberty Act), das den Handel mit kubanischen Unternehmen verbietet. Melia bestätigt, dass der Executive Vice President und CEO der Gruppe ein Schreiben des Außenministeriums der Vereinigten Staaten von Amerika erhalten hat, in dem ihm für den Fall, dass er eine Reihe von Bedingungen im Zusammenhang mit den Aktivitäten von Tochtergesellschaften in der Republik Kuba nicht innerhalb von 45 Tagen akzeptiert, die Einreise in die Vereinigten Staaten von Amerika untersagt wird.

Melia schreibt: „Wir glauben, dass ähnliche Briefe an mehr als fünfzig Unternehmen mit Beteiligungen in Kuba geschickt wurden. Die US-Regierung verband diese Meldung mit der Zusammenarbeit bestimmter Tochtergesellschaften mit kubanischen öffentlichen Einrichtungen bei der Verwaltung von zwei Hotels in der Region Holguín, die sich ihrer Meinung nach auf einem Grundstück befinden, das Ende der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts der Familie Sanchez Hill enteignet wurde. Es sei daran erinnert, dass die vor den spanischen Gerichten von angeblichen Vertretern der genannten Familie vorgebrachten Klagen vollständig abgewiesen wurden.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

1811 gilt als «Kometenjahrgang». Nun ist eine Flasche des historischen Weins versteigert worden. Das Weingut war schon Goethe ein Begriff.

Eine Weinflasche des Jahrgangs 1811 aus der Pfälzer Lage Forster Ungeheuer ist im Internet für 10.250 Euro versteigert worden. 1811 gilt in der Branche als «Kometenjahrgang», da in diesem Jahr ein großer Himmelskörper erschien.

In der Toskana räumt ein Dominikanermönch das Archiv auf. Dort findet er ein vergilbtes Papier aus dem 19. Jahrhundert für ein Getränk aus Colanüssen und Kokablättern. Klingt bekannt?

Sternekoch Adam Handling hat das Verhalten von Gästen in seinem Pub The Tartan Fox in Cornwall scharf verurteilt, nachdem die Hunde einer Familie Hühner attackierten und die Kinder befruchtete Eier zerstörten.

Nach schweren Unwetterschäden an ihrem Imbiss in der Sächsischen Schweiz hat Verena Leister innerhalb von nur einem Tag rund 200.000 Euro Spenden gesammelt. Nun bat sie um Unterstützung für den Kurort Rathen.

Seit Tagen ist die Feuerwehr in Westfrankreich im Dauereinsatz, um den riesigen Waldbrand bei Bordeaux zu löschen. Ein Koch will in der Krise helfen. Was er mit seinen Gerichten bewirkt.

Akribisch plant ein Mann die Ermordung seiner Frau: Er recherchiert im Internet, bucht ein Zimmer in einem Frankfurter Hochhaushotel und lügt ihr vor, die Beziehung retten zu wollen.

Restaurants, Imbisse und Kantinen haben die Lebensmittelkontrolleure im Südwesten im vergangenen Jahr kontrolliert - aber auch das Trinkwasser, Nahrungsergänzungsmittel, Tabakprodukte. Was die Prüfer dabei entdeckt haben - und welche Folgen das für die Betroffenen hatte.

Noch dauert es, bis Pilze in Massen sprießen. Um die Vorfreude zu steigern, könnten sich Sammlerinnen und Sammler aber schon vorbereiten. Ein Pilzberater erzählt, was in wenigen Wochen wichtig ist.

Nach seiner Klage gegen die Vergabe von Festzelten auf dem Oktoberfest hat Alexander Egger nach eigenen Angaben mit Anfeindungen zu kämpfen. Auch seine Familie, Mitarbeiter und Lieferanten seien betroffen.