Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Die Arbeitskosten im Gastgewerbe in Deutschland sind bis zum Jahr 2025 auf 27,40 Euro je Arbeitsstunde gestiegen. Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Im Jahr 2020 hatten die Kosten noch bei 20,90 Euro gelegen. Daraus ergibt sich ein Anstieg um 31,1 Prozent innerhalb von fünf Jahren.
Wegen der weltweiten Krisen wollen die Unternehmen in Deutschland nach Angaben des Ifo-Instituts mehr Stellen abbauen. Das entsprechende Beschäftigungsbarometer sank im März um mehr als zwei Punkte auf den niedrigsten Wert seit fast sechs Jahren.
Deutschland zählt zu den Ländern mit den höchsten Arbeitskosten in der EU. Im vergangenen Jahr verteuerte sich die Arbeitsstunde weiter. Wie steht Deutschland im Vergleich zu seinen Nachbarn da?
Die Mehrwertsteuersenkung soll auch den Konsum in der Corona-Krise ankurbeln. Zumindest in Teilen scheint der seit Anfang Juli geltende niedrigere Steuersatz bei den Verbrauchern anzukommen. Folgen sehen die Statistiker unter anderem bei den Preisen für Energie und Nahrungsmitteln.
Mit der Wiedereröffnung der Beherbergungsbetriebe Ende Mai lief der Tourismus in Österreich im Juni 2020 nur sehr zögerlich an: Die Zahl der Gästeankünfte lag um 61,5 Prozent unter dem Vergleichswert von 2019, jene der Übernachtungen um 58,6 Prozent.
Die Zwischenbilanz zum Sommer von Schweiz Tourismus (ST) zeigt für das Berggebiet 37 Prozent mehr Hotelübernachtungen von einheimischen Gästen, aber auch ein Minus von 44 Prozent bei den ausländischen Touristen.
Das größte Literaturfestival Europas hatte im Frühjahr schon alles vorbereitet - und dann kam Corona. Nun ist klar, dass auch aus den Nachholterminen nichts wird. Untergehen soll die Lit.Cologne aber nicht: 2021 ist der nächste Anlauf geplant.
Die Oberschenkel kleben am Stuhl fest, die Hand flutscht schwitzend von der Maus: Bei hohen Temperaturen wird es an einigen Arbeitsplätzen schwer, konzentriert bei der Sache zu sein. Dürfen Arbeitnehmer dann nach Hause gehen?
Nach einem kleinen Zwischenhoch ist die Zahl der Ausbildungsanfänger in Deutschland im vergangenen Jahr wieder gesunken. Deutlich rückläufig sind die Zahlen in den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Tourismus und Einzelhandel. Die Zahl angehender Köche sank sogar um 45,3 Prozent.
Statt Hotelbuffet im Süden setzten in diesem Sommer viele Reisende auf den Camping-Kocher in der Heimat. «Camping hat eine nie da gewesene Nachfrage», bestätigt der Vizepräsident des Bundesverbands der Campingwirtschaft in Brandenburg (BVCD), Jörg Klofski.
Etwa 60 Prozent der Betreiber von Gaststätten und Hotels in Deutschland sehen die Corona-Krise inzwischen als Existenzbedrohung an. Das ergab eine aktuelle Umfrage des DEHOGA Bundesverbandes unter 7200 Gastronomen und Hoteliers.