Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.

Für einen Liter Benzin musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April fünf Minuten arbeiten. Der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg ist aber weniger heftig als nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs.

Wer spontan und ohne Genehmigung des Arbeitgebers in den Urlaub fährt, darf fristlos rausgeworfen werden. Das entschied nun das Landesarbeitsgericht in Düsseldorf, nachdem eine Mitarbeiterin eines Düsseldorfer Unternehmens ohne Erlaubnis nach Mallorca geflogen war. 

Im Mai dieses Jahres verzeichneten die deutschen Beherbergungsbetriebe 45,6 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Laut Statistischem Bundesamt war das ein Plus von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die Hotelpreise in Deutschland haben sich im zweiten Quartal positiv entwickelt – die durchschnittlichen Übernachtungspreise lagen bei 91 Euro (Vorjahr 90 Euro). In den meisten deutschen Großstädten sind die Hotelpreise im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. International gab es stellenweise größere Ausreißer.

Die Schweizer Tourismusbranche setzt ihren Erholungskurs weiter fort. In den ersten fünf Monaten bescherten vor allem die europäischen Gäste den Hoteliers ein Plus bei den Übernachtungen.

Geschäftsreisende fühlen sich an Bahnhöfen oder in U-Bahn-Stationen unsicherer als an Flughäfen, so eine Untersuchung von Carlson Wagonlit Travel. Mitfahrgelegenheiten wie Uber machen zudem viele Reisende nervös – und das vor allem in der jüngeren Generation.    

Es gebe keinen Fachkräftemangel, stattdessen einen HR-Kompetenz-Mangel, schreibt Gastautorin Angela Hornberg im Handelsblatt. Wie es besser geht, hat sie ebenfalls verraten: Wichtig seien flexibles Denken, Altersfreundlichkeit und Verständnis für die Personalabteilung.  

Die Mindestlohnkommission hat entschieden: Der Mindestlohn soll 2019 auf 9,19 Euro steigen, zum ersten 1. Januar 2020 ist eine weitere Erhöhung auf 9,35 Euro vorgesehen. Für die Empfänger würde dies im neuen Jahr mehr Geld bedeuten. Die Regierung muss den Vorschlag allerdings noch annehmen. 

Anfang 2000 waren die Alkopops fast in aller Munde – vor allem bei Jugendlichen waren die meist bunten und süßen Getränke beliebt. Bei den Eltern und in der Politik kam das allerdings nicht so gut an. Doch wie sieht es heutzutage mit dem Konsum aus?