Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist 2025 um über zehn Prozent gestiegen. Besonders das Gastgewerbe kämpft mit einer hohen Ausfallrate und gehört zu den am stärksten betroffenen Branchen.
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Auszubildende Köche und Köchinnen haben bei den Niedersächsischen Jugendmeisterschaften ihr Können unter Beweis gestellt und dabei auch die Ausbilder überrascht. Die Motivation für die Teilnahme an dem Wettbewerb ging bei den einzelnen Teilnehmern weit auseinander.
Der deutsche Arbeitsmarkt ist weiter im Aufschwung. Wie das Statistische Bundesamt gestern mitteilte, waren im dritten Quartal 2017 44,5 Millionen Menschen erwerbstätig. Dies war ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die größten Zuwächse gab es im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit, gefolgt von den Unternehmensdienstleistern sowie Handel, Verkehr und Gastgewerbe.
Laut einer aktuellen Auswertung der Bundesagentur für Arbeit liegen die Gehälter von Arbeitnehmern in der Gastronomie zu gut 70 Prozent unter der Niedriglohnschwelle von derzeit 2.100 Euro im Monat. Besonders stark von den Niedriglöhnen betroffen sind der Auswertung zufolge Frauen.
Restaurantgäste bleiben länger, bringen mehr Umsatz und kommen wieder, wenn ihnen die Musik gefällt. Für mehr als die Hälfte der Gäste wird erst durch Musik ein Abend in der Gastronomie richtig rund. Und 45 Prozent geben an, mehr zu trinken, wenn die Musik passt. Schlechte, falsche oder zu laute Musik ist dagegen der Hauptgrund, eine Gaststätte frühzeitig zu verlassen. Das sagt eine Studie, für die rund 750 Menschen in Deutschland und Österreich befragt wurden.
In den ersten acht Monaten des Jahres wurden 70,3 Millionen Liter Sekt nach Deutschland importiert. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich der internationalen Weinmesse FORUM VINI mitteilte, was das ein Plus von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. 61,5 Prozent der importierten Schaumweine stammten aus Italien.
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag rechnet in diesem und im nächsten Jahr mit einem Anstieg der Beschäftigtenanzahl. Laut der aktuellen Konjunkturumfrage geht der DIHK in diesem Jahr von 650.000 neuen Stellen aus. Allerdings verschärfe sich auch der Fachkräftemangel. 2018 dürfte das Plus mit 600.000 Stellen daher geringer ausfallen.
Die Durststrecke der deutschen Brauer geht weiter. Von Januar bis September ging der Bierabsatz um 3,1 Prozent auf rund 72 Millionen Hektoliter zurück. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, schwächelte im Gegensatz zu früheren Jahren auch der Export in die EU-Länder und nach Übersee. In Deutschland geht der Bierdurst schon seit Jahren zurück.
Die Wirtschaft ist in bester Laune. Die Stimmung in den deutschen Chefetagen habe ein neues Allzeithoch erreicht, erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Der Geschäftsklimaindex stieg von 115,3 auf 116,7 Punkte. Experten hatten nach zwei Rückgängen eigentlich mit einer Stabilisierung gerechnet.
Das deutsche Gastgewerbe setzte im August dieses Jahres real 0,9 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Nominal stieg der Umsatz um 3,2 Prozent, so das Statistische Bundesamt. Die Beherbergungsunternehmen erzielten real 0,3 Prozent und nominal 3,0 Prozent höhere Umsätze als im August des Vorjahres. Der Umsatz in der Gastronomie stieg im August 2017 real um 1,3 Prozent und nominal um 3,4 Prozent.