Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Die Arbeitskosten im Gastgewerbe in Deutschland sind bis zum Jahr 2025 auf 27,40 Euro je Arbeitsstunde gestiegen. Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Im Jahr 2020 hatten die Kosten noch bei 20,90 Euro gelegen. Daraus ergibt sich ein Anstieg um 31,1 Prozent innerhalb von fünf Jahren.

Wegen der weltweiten Krisen wollen die Unternehmen in Deutschland nach Angaben des Ifo-Instituts mehr Stellen abbauen. Das entsprechende Beschäftigungsbarometer sank im März um mehr als zwei Punkte auf den niedrigsten Wert seit fast sechs Jahren.

Deutschland zählt zu den Ländern mit den höchsten Arbeitskosten in der EU. Im vergangenen Jahr verteuerte sich die Arbeitsstunde weiter. Wie steht Deutschland im Vergleich zu seinen Nachbarn da?

Die Internetauftritte von 2.500 zufällig ausgesuchten kleinen und mittleren Unternehmen hat der Fachverband deutscher Webseiten-Betreiber (FdWB) untersucht. Bei 41 Prozent der Webseiten fehlten dabei wichtige, teils vorgeschriebene Merkmale. Was es zu beachten gilt.

Die Übernachtungszahlen in den Beherbergungsbetrieben Mecklenburg-Vorpommerns sind im ersten Halbjahr infolge der Corona-Einschränkungen um 41,5 Prozent gesunken. Die Zahl der Gäste sank im selben Zeitraum um 46 Prozent.

Die Zahl neu gegründeter Kleinunternehmen lag laut Statistischem Bundesamt im 1. Halbjahr 2020 mit rund 68.100 deutlich unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der aufgegebenen Kleinunternehmen sank um 22,3 Prozent auf fast 78.700.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat bestätigt, dass Airbnb einen messbaren Einfluss auf die Berliner Mietpreise hat. Der Effekt sei zwar nicht gigantisch, aber durchaus ökonomisch relevant, so DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen.

Die GEMA hatte auf Nachfrage des DEHOGA im März erklärt, dass für den Zeitraum behördlich veranlasster Schließungen keine Lizenzgebühren berechnet werden. Bereits gezahlte Beträge werden anteilmäßig zurückerstattet. Gutschriften können ab Mitte September beantragt werden.

In einer aktuellen Ifo-Umfrage haben branchenübergreifend 34,4 Prozent der Firmen erklärt, im zweiten Vierteljahr Kreditverhandlungen mit Banken geführt zu haben. Im Gastgewerbe ist die Nachfrage besonders hoch, die Banken zeigen sich aber zurückhaltend.

Um die Corona-Pandemie wieder einzudämmen, sind sechs von zehn Deutschen (60 Prozent) dafür, die Zahl der Gäste bei privaten Feiern wieder stärker als bisher zu beschränken. Insbesondere ältere Bundesbürger sprechen sich für stärkere Beschränkung aus.

Wegen Corona ist die deutsche Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal heftig eingebrochen. Doch die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt blieben bislang moderat. Weit stärker als die Erwerbstätigenzahl sank hingegen das Arbeitsvolumen.