Fußball-EM 2024 - Berlin ist Public-Viewing-Meister

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Zur EM in Deutschland hat die Gema über 26.000 öffentliche Ausstrahlungsorte für Fernsehübertragungen gezählt, die eigens zur Europameisterschaft angemeldet wurden. Die meisten Public-Viewing-Standorte befinden sich in Berlin, gemessen an der Einwohnerzahl liegt Köln an der Spitze.

Die Fußball-EM 2024 im eigenen Land zu erleben, ist für Fußballfans und Sportbegeisterte ein besonderes Ereignis. Das gemeinsame Mitfiebern macht die Spiele zu emotionalen Erlebnissen. Die Gema-Zahlen zur Fußball-EM zeigen, dass viele Veranstalterinnen und Veranstalter eigens für das Sportevent Fernsehgeräte und Leinwände installieren. 

Bundesweit hatte die Gema über 26.000 EM-Lizenzen erteilt. Mit 2.335 öffentlichen EM-Ausstrahlungen ist Berlin klarer „Public-Viewing-Meister“, gefolgt von Köln mit 833 und München mit 803 Übertragungsorten. Besonders hoch ist die Public-Viewing-Dichte in den EM-Spielorten: Unter den Top-10 des GEMA Rankings befinden sich acht Städte, in denen die Spiele stattfinden. Bezogen auf die Einwohnerzahl herrscht die größte EM-Begeisterung in Köln mit 8,2 Public-Viewing-Locations pro 10.000 Einwohner.

Stadt           Anzahl Public-Viewing-Orte*

Berlin          2.335

Köln            833

München     803

Hamburg     771

Frankfurt     589

Stuttgart      366

Düsseldorf 359

Nürnberg    197

Dortmund    197

Wiesbaden 189

Hannover    188

Essen         183

Leipzig        182

Dresden      164

Bonn           142

Bremen       136

Karlsruhe    130

Mainz          122

Offenbach   118

Wuppertal   116

* Neuanmeldungen zur EM 2024: Restaurants und Kneipen, die bereits einen Jahresvertrag für die Musikwiedergabe via Fernsehen haben und die EM zeigen, sind in den Zahlen nicht enthalten.

Hintergrund: EM-Tarif der GEMA

Public Viewing ist auch immer ein „Public Listening“: Musikalische Beiträge rund um die Spiele bringen uns in Fußballstimmung und die Kommentare der Journalistinnen und Journalisten gehören zu einem EM-Abend untrennbar dazu. Die GEMA vertritt dabei die Rechte der Musikurheberinnen und -urheber sowie im Auftrag anderer Gesellschaften die Interpretinnen und Journalisten. Wer Public Viewing veranstaltet muss also bezahlen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Umgang mit Alkohol verändert sich in Deutschland. Viele verzichten einer Umfrage zufolge inzwischen ganz oder teilweise darauf, vor allem Jüngere.

Filmen verboten? Mitnichten. Unter Umständen dürfen Arbeitgeber Kameras am Arbeitsplatz installieren - sogar verdecktes Filmen kann erlaubt sein. Dafür braucht es in Deutschland aber sehr gute Gründe.

Trotz einer kurzfristigen Belebung im Herbst bleibt die wirtschaftliche Bilanz des deutschen Gastgewerbes im Vorjahresvergleich negativ. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind die preisbereinigten Erlöse im November 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken, während die nominalen Umsätze aufgrund der Teuerung gestiegen sind.

Wegen der Wirtschaftsflaute erhalten kleine und mittlere Firmen immer schwieriger Kredite, denn Banken schauen genauer hin. Die Förderbank KfW verzeichnet Rekorde. Den Einzelhandel trifft es besonders.

Unzufrieden mit dem Arbeitszeugnis? Das müssen Sie nicht einfach hinnehmen. Der Arbeitgeber ist rechtlich dazu verpflichtet, Sie wohlwollend zu bewerten. Was das bedeutet.

Mit Freude eine sinnvolle Arbeit machen - dieses Ziel steht für viele Menschen nicht mehr an erster Stelle. Laut einer Umfrage wollen vor allem junge Leute das Leben genießen - ohne sich abzuplacken.

Schritt für Schritt steigt der Mindestlohn in Deutschland - mit positiven Effekten auf die Einkommen vieler Beschäftigter. Wie die Unternehmen konkret betroffen sind, zeigt eine Umfrage.

Der Weinkonsum in Deutschland ist rückläufig: Im Schnitt trinken die Bürger eine Flasche Wein weniger pro Jahr. Während der Schaumweinabsatz stabil bleibt, sorgen laut dem Deutschen Weininstitut vor allem gestiegene Kosten und der demografische Wandel für ein Minus beim Weinverbrauch.

Die Produktion von Fertiggerichten in Deutschland ist binnen fünf Jahren um über 25 Prozent gestiegen. Besonders Nudel- und Fleischgerichte treiben das Wachstum voran, während der zeitliche Aufwand für die private Essenszubereitung nahezu stabil bleibt.

In vielen Betrieben des Gastgewerbes wird derzeit diskutiert, wie mit der ermäßigten Mehrwertsteuer bei Frühstücksbuffets und Pauschalen umgegangen werden muss. Ein aktuelles Schreiben des Bundesfinanzministeriums liefert hier Aufklärung.