Gastgewerbliche Auszubildende überzeugten bei Jugendmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommern

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Angang Mai 2024 kämpften in der Yachthafenresidenz Hohe Düne anlässlich der 29. Landesjugendmeisterschaft 18 Auszubildende in den gastgewerblichen Grundberufen Koch, Restaurantfach und Hotelfach um die begehrten Fahrkarten zu den Deutschen Jugendmeisterschaften im Herbst.

Dem Wettkampf vorausgegangen, der gemeinschaftlich durch die Industrie- und Handelskammern des Landes und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband / Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. (DEHOGA MV) getragen wird, waren die theoretischen Vorausscheide, erstmals im digitalen Format. Die jeweils Besten qualifizierten sich dann für die Landesmeisterschaft.

Die Jugendmeisterschaften sind der alljährliche Höhepunkt in der Nachwuchsförderung der Branche und dabei fester Bestandteil in der gemeinsamen Arbeit der Industrie- und Handelskammern und dem DEHOGA MV. Wer daran erfolgreich teilnimmt, hat eine ausgezeichnete Referenz für seine spätere berufliche Laufbahn.

Lars Schwarz, Präsident des DEHOGA MV, lobte das Engagement und die Motivation der jugendlichen Teilnehmer. „Wir sind stolz auf unseren Berufsnachwuchs. Es war ein harter, aber fairer Wettkampf, bei dem sich die besten Auszubildenden durchgesetzt haben. Ihr seid die Elite des Nachwuchses. Mit solchen engagierten Nachwuchskräften braucht uns die Zukunft nicht bange sein“, so der DEHOGA MV Präsident im Rahmen der Siegerehrung.

Für die Industrie- und Handelskammern des Landes sprach Berit Heintz, Leiterin des Geschäftsbereiches Aus- und Weiterbildung der IHK zu Rostock, zu den Jugendlichen. Sie gratulierte den Auszubildenden zu den Ergebnissen: „Ihr seid heute hier alle die Gewinner!“

Beide nahmen im Anschluss der Meisterschaft die Siegerehrung vor. Lars Schwarz bedankte sich bei den anwesenden Unternehmern für die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen. An die Adresse der jugendlichen Teilnehmer gerichtet appellierte der DEHOGA Präsident: „Bleiben Sie nach der Ausbildung im Lande. Wir brauchen Sie hier dringend!“

Die ersten Plätze in den Berufsgruppen belegten:

Koch

  1. Platz: Myy Nguyen, Pier 14 "Am Marc O'Polo Strandcasino", Heringsdorf
  2. Platz: Niclas Beggerow, Travel Charme Strandidyll Heringsdorf
  3. Platz: Chantal Lembke, Radisson Blu Hotel Rostock           

Restaurantfach

  1. Platz: Moritz Jondral, Güterbahnhof Restaurant Neubrandenburg
  2. Platz: Tuan Loc Phung, Seehotel Fleesensee, Göhren-Lebbin           
  3. Platz: Trung Hau Duong, Travel Charme Ostseehotel Kühlungsborn

Hotelfach

  1. Platz: Emilie Hoffmeister, Travel Charme Ostseehotel Kühlungsborn
  2. Platz: Marie Arvert, IntercityHotel Schwerin
  3. Platz: Sagar Bhirmani, Landhaus Streeck, Rüggow

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Warnstreiks im öffentlichen Dienst können berufstätige Eltern und Pendler vor Probleme stellen. Wer zu spät kommt, riskiert mehr als nur Ärger. Warum frühzeitige Absprachen wichtig sind.

Kaffee gehört zu den beliebtesten Getränken in Deutschland. Nur mit Blick auf die Gesundheit ist sein Ruf nicht immer der Beste. Was stimmt im Hinblick auf Koffein - und was nicht?

Aktuelle Daten des YouGov Shopper Panels belegen ein deutliches Wachstum im Bio-Sektor für das Jahr 2025. Trotz allgemeiner Preissensibilität steigen Umsatz und Absatz, wobei die Kaufmotive je nach sozialem Milieu stark variieren.

Während in vielen deutschen Großstädten die Ausgaben für Alkohol im Januar deutlich zurückgehen, zeigt München eine andere Tendenz: In der bayerischen Landeshauptstadt stiegen die Warenkorbwerte im Alkoholfachhandel um über 15 Prozent an. In der Gastronomie sank der Durst nur minimal.

Immer weniger Menschen in Deutschland können sich vorstellen, ihren Job zu wechseln. Gerade in den jüngeren Generationen hat die Bereitschaft zum Jobwechsel in den vergangenen Jahren abgenommen.

Immer weniger Menschen in Deutschland können sich vorstellen, ihren Job zu wechseln. Das hat eine neue Forsa-Umfrage im Auftrag des Karrierenetzwerks Xing ergeben. Zwei Drittel der Befragten gaben demnach an, offen dafür zu sein, den aktuellen Arbeitgeber zu verlassen. Das seien so wenig wie seit fünf Jahren nicht mehr. 

Deutschland verzeichnet im EU-Vergleich den höchsten Anteil an Erwerbstätigen in der Altersgruppe von 55 bis 64 Jahren. Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes verdeutlichen den demografischen Wandel am Arbeitsmarkt.

Per WhatsApp oder Signal lässt sich viel erledigen - eine Kündigung gehört nicht dazu. Die Kündigung eines Arbeitsvertrags per Nachricht einer Messenger-App ist rechtlich nicht wirksam. Darauf weist die Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer hin. 

Der DEHOGA Baden-Württemberg hat eine dringende Warnung an seine Mitgliedsbetriebe herausgegeben. Hintergrund ist eine aktuelle Betrugsmasche, bei der digitale Rechnungen gezielt abgefangen und manipuliert werden. Die Täter verändern dabei die hinterlegten Bankdaten, um Zahlungen auf ausländische Konten umzuleiten.

Während Krankheit und Urlaub scheint der Job oft weit weg. Flattert aus dem Nichts die Kündigung ein, ist der Schreck groß. Doch darf der Arbeitgeber in der Situation überhaupt eine Kündigung aussprechen oder sind Arbeitnehmer in dieser Zeit geschützt?