Kündigung in der Probezeit ist nicht das Ende der Karriere

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Gekündigt in der Probezeit - das ist erst einmal ein Schock. Nun kommt es aber darauf an, das Ganze für sich zu nutzen, rät der Kölner Karriereberater Bernd Slaghuis in einem Blogbeitrag auf dem Portal Xing.

Oft sind die genauen Gründe für die Kündigung nicht bekannt. Hier sollten betroffene Arbeitnehmer um ein klärendes Gespräch mit der Führungskraft oder der Personalabteilung bitten. Denn Erfahrung macht klug. Und letztlich haben Gekündigte nichts zu verlieren. Am besten konkret nachfragen: Woran hat es gelegen, was hat nicht gepasst?

Durchatmen und selbstbewusst neu starten

Danach ist es wichtig, die Situation für sich zu verarbeiten. Auch wenn es angesichts des Drucks, einen neuen Job zu finden, paradox klingt: Erst mal Luft holen und etwas tun, was Freude macht, statt kraftlos neue Bewerbungen zu schreiben, rät der Jobcoach. Wer mit sich selbst im Reinen sei, könne gezielter vorgehen.

Steht eine neue Bewerbung an, sollte die Kündigung mit in den Lebenslauf. Potenzielle neue Arbeitgeber werden natürlich nachfragen und darauf kann man gut vorbereitet antworten: Erklären, woran es lag und was besser laufen oder vorab geklärt werden könnte.

Mit gutem Gefühl in den neuen Job

Wichtiger Tipp des Karriereexperten: Nicht über den unfähigen Ex-Chef, die dummen Kollegen oder die miese Kultur beim letzten Arbeitgeber lästern, sondern bei sich selbst bleiben. Man sollte darüber reden, was einem im Job wirklich wichtig ist, wie man geführt werden möchte, in welchem Team man sich wohlfühlt und was man braucht, um dort auf Dauer einen guten Job zu machen, so Slaghuis.

Damit der nächste Job wirklich passt, sollten Bewerber und Bewerberinnen in einem Vorstellungsgespräch alles fragen, was ihnen wichtig ist. Und sie sollten schon im Gespräch überlegen, ob sie mit dieser Führungskraft und in diesem Team gut zusammenarbeiten können. Ihr Bauchgefühl sollten sie dabei ernst nehmen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt und Pfingstmontag – im Mai stehen einige Feiertage an. Doch gerade bei Minijobbern, die nicht an jedem Tag der Woche arbeiten, kann das Fragen zu den Themen Gehalt und Arbeitszeiten aufwerfen. Was gilt?

Eine Umfrage unter Personalentscheidern zeigt, dass viele Unternehmen weiterhin auf Anwesenheitspflichten setzen. Gleichzeitig nennen Befragte konkrete Faktoren, die die freiwillige Rückkehr ins Büro beeinflussen.

Die Arbeitskosten im Gastgewerbe in Deutschland sind bis zum Jahr 2025 auf 27,40 Euro je Arbeitsstunde gestiegen. Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Im Jahr 2020 hatten die Kosten noch bei 20,90 Euro gelegen. Daraus ergibt sich ein Anstieg um 31,1 Prozent innerhalb von fünf Jahren.

Wegen der weltweiten Krisen wollen die Unternehmen in Deutschland nach Angaben des Ifo-Instituts mehr Stellen abbauen. Das entsprechende Beschäftigungsbarometer sank im März um mehr als zwei Punkte auf den niedrigsten Wert seit fast sechs Jahren.

Deutschland zählt zu den Ländern mit den höchsten Arbeitskosten in der EU. Im vergangenen Jahr verteuerte sich die Arbeitsstunde weiter. Wie steht Deutschland im Vergleich zu seinen Nachbarn da?

Bungalow oder Einfamilienhaus mit Obergeschoss? Diese Grundsatzentscheidung prägt Raumaufteilung, Grundstücksnutzung und Wohnkomfort über Jahre. Beide Bauformen haben klare Vorteile – doch sie unterscheiden sich stark in Platzbedarf und Alltagstauglichkeit. Dieser Ratgeber zeigt, welche Lösung zu welcher Lebensphase passt und hilft, 2026 die richtige Wahl zu treffen.

Eine aktuelle Studie zur Außengastronomie zeigt, dass Kartenzahlung von Gästen überwiegend positiv bewertet wird. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, haben 79 Prozent der Befragten bereits einen Besuch in einem saisonalen Gastronomiebetrieb eingeplant, während 77 Prozent die Möglichkeit zur Kartenzahlung grundsätzlich begrüßen.

Die Stimmung der deutschen Verbraucher ist vor allem wegen der Folgen des Iran-Krieges schlecht. Die Einkommenserwartungen sind eingebrochen, Inflationsängste machen sich breit und drücken auf die Kauflaune.

Eine aktuelle Bitkom-Studie zeigt, dass 72 Prozent der deutschen Unternehmen die Frauenförderung organisatorisch verankert haben, wobei in fast jedem zweiten Betrieb die Geschäftsführung direkt zuständig ist.

Die Sächsische Landesbibliothek hat den Nachlass der DDR-Kochbuchautorin Ursula Winnington übernommen. Die Sammlung der DDR-Kochbuchikone soll künftig im Deutschen Archiv der Kulinarik für Forschung und Öffentlichkeit zugänglich sein.