Mehrheit fühlt sich belastet durch hohe Lebensmittelpreise

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Eine Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland fühlt sich belastet durch Preissteigerungen, vor allem bei Lebensmitteln. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).

Demnach machen sich 58 Prozent der Menschen Sorgen mit Blick auf die steigenden Lebenshaltungskosten und die finanzielle Situation ihres Haushalts. 42 Prozent der rund 1.000 Menschen, die dazu im vergangenen November befragt worden waren, gaben an, sich darüber eher wenig oder gar keine Sorgen zu machen.

Fokus auf Lebensmitteln und Energie

Für mehr als zwei Drittel der Bevölkerung (68 Prozent) sind den Angaben zufolge Lebensmittel der Bereich, in dem sie einen Preisanstieg am meisten spüren. 16 Prozent der Befragten nannten hier den Bereich Energie.

Für elf Prozent sind die Gesundheitskosten - etwa Krankenkassenbeiträge oder Pflege - am meisten gestiegen. Mobilität, beispielsweise Fahrkarten oder Tanken, ist für vier Prozent der Menschen in Deutschland der Bereich, wo sie am stärksten Preissteigerungen spüren. Zwei Prozent der Befragten trauten sich hier kein Urteil zu oder machten keine Angaben.

Um verdeckte Preissteigerungen durch Mogelpackungen und reduzierte Qualität - etwa durch eine Reduzierung des Fruchtanteils im Saft - sichtbar zu machen, sollte es aus Sicht des Verbandes eine Kennzeichnungsverpflichtung im Geschäft geben. Die Vorständin des Verbandes, Ramona Pop, sagt, die Frage der Lebenshaltungskosten habe «politische Sprengkraft». (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Immer weniger Menschen in Deutschland können sich vorstellen, ihren Job zu wechseln. Gerade in den jüngeren Generationen hat die Bereitschaft zum Jobwechsel in den vergangenen Jahren abgenommen.

Immer weniger Menschen in Deutschland können sich vorstellen, ihren Job zu wechseln. Das hat eine neue Forsa-Umfrage im Auftrag des Karrierenetzwerks Xing ergeben. Zwei Drittel der Befragten gaben demnach an, offen dafür zu sein, den aktuellen Arbeitgeber zu verlassen. Das seien so wenig wie seit fünf Jahren nicht mehr. 

Deutschland verzeichnet im EU-Vergleich den höchsten Anteil an Erwerbstätigen in der Altersgruppe von 55 bis 64 Jahren. Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes verdeutlichen den demografischen Wandel am Arbeitsmarkt.

Per WhatsApp oder Signal lässt sich viel erledigen - eine Kündigung gehört nicht dazu. Die Kündigung eines Arbeitsvertrags per Nachricht einer Messenger-App ist rechtlich nicht wirksam. Darauf weist die Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer hin. 

Der DEHOGA Baden-Württemberg hat eine dringende Warnung an seine Mitgliedsbetriebe herausgegeben. Hintergrund ist eine aktuelle Betrugsmasche, bei der digitale Rechnungen gezielt abgefangen und manipuliert werden. Die Täter verändern dabei die hinterlegten Bankdaten, um Zahlungen auf ausländische Konten umzuleiten.

Während Krankheit und Urlaub scheint der Job oft weit weg. Flattert aus dem Nichts die Kündigung ein, ist der Schreck groß. Doch darf der Arbeitgeber in der Situation überhaupt eine Kündigung aussprechen oder sind Arbeitnehmer in dieser Zeit geschützt?

Die private Nutzung eines Dienstwagens muss man regelmäßig versteuern. Dafür gibt es zwei verschiedene Methoden. Zwei Expertinnen zeigen, welche das sind und wo jeweils die Vor- und Nachteile liegen.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat im Januar die Schwelle von drei Millionen übertroffen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Januar 3,085 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet - 92.000 mehr als im Januar 2025.

Eine aktuelle Erhebung zeigt die Reisetrends für 2026: Die Deutschen planen frühzeitig, buchen bevorzugt selbst und setzen dabei verstärkt auf digitale All-in-One-Plattformen.

In vielen Branchen und Betrieben geht es längst nicht mehr ohne ausländische Fachkräfte. Die dahinterliegenden Zahlen zeigen klare Trends.