Mobilität: Deutsche wieder unterwegs

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Seit Wochen schränken die Corona-Maßnahmen die Mobilität der Bürger ein. Doch wie sehr hat sich die Pandemie wirklich ausgewirkt? Diese Frage lässt sich unter anderem durch die Analyse von Bewegungsdaten von Mobilfunkanbietern klären. Statista hat dazu auf Basis von Daten des COVID-19 Mobility Project des Robert Koch Instituts (RKI) und der Berliner Humboldt Universität eine entsprechende Grafik erstellt.

Demnach ist die Mobilität bis Ende März zunächst stark zurückgegangen, in der Spitze um 55 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Seit Ende März und Anfang April nahm die Mobilität der Deutschen jedoch wieder langsam zu und erreichte in der zweiten Maihälfte fast das Niveau des Vorjahresmonats.

Die Telekom und Telefónica haben dem Projekt anonymisierte Bewegungsdaten von Handy-Nutzern zur Verfügung gestellt, da sich mit diesen der Erfolg von Maßnahmen gegen die Coronavirus-Ausbreitung einschätzen ließ.

„Die Daten zeigen uns, ob insgesamt die Mobilität der Bevölkerung nachgelassen hat“, so RKI-Präsident Lothar Wieler. „Es sind aggregierte, anonymisierte Daten und keine individuellen Daten“, betonte er laut Statista bei Bekanntgabe des Projekts.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer gerade im Nahen Osten festsitzt, kann höchstens mobil arbeiten. Warum das arbeitsrechtlich womöglich heikel ist und welche Risiken Arbeitgeber und Beschäftigte in solchen Fällen kennen sollten.

Struktureller Wandel bei der dfv Mediengruppe: Die eigenständige redaktionelle Arbeit der Fachmedien tw tagungswirtschaft und m+a report wird zum 31. März 2026 eingestellt. Die Marken werden in die veranstaltungsorientierte dfv Conference Group überführt.

Ferienzeit, alle wollen weg – aber wer darf zuerst? Arbeitgebende müssen bei der Urlaubsplanung soziale Aspekte berücksichtigen. Das kann bedeuten, dass Eltern Vortritt haben, muss es aber nicht.

Rund 8,70 Euro für eine Tasse Cappuccino - dieser Preis an einer Raststätte in Österreich sorgte zuletzt für Aufsehen. Doch anderswo in Europa werden vereinzelt zweistellige Preise für Kaffee verlangt. Wie leistbar ist das Getränk in europäischen Ländern? Ein Überblick

Die erweiterte Verdienstungleichheit in Deutschland stagniert. Laut aktuellem Bericht des Statistischen Bundesamtes liegt der Gender Gap Arbeitsmarkt weiterhin bei 37 Prozent, wobei erhebliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland bestehen bleiben.

Das deutsche Gastgewerbe kämpft weiterhin mit den Folgen der Krise. Im Jahr 2025 lagen die realen Umsätze fast 15 Prozent unter dem Niveau von 2019. Steigende Kosten und eine schwache Konsumstimmung belasten die Betriebe trotz nominaler Zuwächse.

Die aktuelle Dehoga-Umfrage zum Jahresauftakt 2026 belegt eine anhaltende Flaute im Gastgewerbe. Hohe Personalkosten und bürokratische Hürden belasten die Betriebe nach dem sechsten Verlustjahr in Folge massiv.

Die neue DIN 33463 definiert erstmals bundesweite Mindeststandards für Tagungspauschalen. Die Norm soll für mehr Transparenz im MICE-Markt sorgen und die Vergleichbarkeit von Hotelangeboten bei Veranstaltungen signifikant erleichtern.

Zwei Krankschreibungen ohne Unterbrechung – gibt das erneut für sechs Wochen Lohnfortzahlung? Ein Gericht stellt klar: Nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Die Generation Z leidet laut einer aktuellen Swiss-Life-Studie doppelt so häufig unter Stress wie die Babyboomer. Während 82 Prozent der Deutschen über stressbedingte Beschwerden klagen, offenbaren sich bei der Akzeptanz von Homeoffice und flexibler Arbeit tiefe Gräben zwischen den Generationen und Defizite in der betrieblichen Vorsorge.