Nach der Thomas-Cook-Pleite: viele Pauschalreisende sind verunsichert

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Die Pleite des Touristikunternehmens Thomas Cook kann generelle Auswirkungen auf das Reiseverhalten der Deutschen haben. Laut einer aktuellen Ipsos-Umfrage hält nur etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Deutschen im Alter von 16 bis 75 Jahren, die in den letzten drei Jahren eine Pauschalreise unternommen haben, das Buchen bei anderen Veranstaltern für sicher.

Als Konsequenz planen 21 Prozent der Pauschalreisenden, ihren Urlaub in Zukunft verstärkt selbst zu organisieren. Sieben Prozent wollen generell weniger ins Ausland verreisen. Jeder Fünfte (21 Prozent) ist zwar verunsichert, hat sich aber noch keine konkreten Überlegungen zu künftigen Reisebuchungen gemacht. Unter den Pauschalreisenden, die in den letzten drei Jahren mit einem zum Thomas-Cook-Konzern gehörenden Unternehmen unterwegs waren, ist diese Verunsicherung noch deutlich größer (36 Prozent).

Insofern bleibt abzuwarten, ob andere Pauschalreisen-Veranstalter davon profitieren können, dass mit Thomas Cook ein bedeutender Wettbewerber vom Markt verschwinden wird.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Am deutschen Arbeitsmarkt sind anteilig so viele Menschen in Teilzeit tätig wie noch nie zuvor. Für zwei ganz unterschiedliche Gruppen scheint die reduzierte Arbeitszeit besonders gut zu passen.

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer senkt ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr deutlich. Erwartet wird nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,3 Prozent. DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov sprach von einer Doppelkrise.

Ob bei der Handwerkerrechnung, im Restaurant oder am Freibadkiosk: Fehler passieren. Mal wird zu viel berechnet, mal zu wenig. Für Betroffene stellt sich dann die Frage: Was tun? Müssen Sie auf den Fehler hinzuweisen?

Hafer, Soja, Mandel: Pflanzendrinks sind im Trend – und in der Diskussion. Sind sie tatsächlich gesünder als Kuhmilch, besser fürs Klima oder automatisch die richtige Wahl bei Allergien? Ein Faktencheck zeigt: Vieles ist pauschal falsch – manches stimmt weitgehend.

Das Gastgewerbe gehört weiterhin zu den Branchen mit einer überdurchschnittlich hohen Insolvenzquote in Deutschland. Laut Destatis lag die Zahl der Insolvenzen im Februar 2026 deutlich über dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt.

Die Finanzierung von Urlaubsreisen stellt für einen Teil der Bevölkerung eine Herausforderung dar. Wie aus einer aktuellen Erhebung hervorgeht, schränken finanzielle Engpässe die Reiseplanungen für zahlreiche Bürger ein, obwohl das grundsätzliche Interesse weiterhin besteht.

Eine Umfrage zeigt, dass viele Urlauber nicht auf die Kosten medizinischer Notfälle im Ausland vorbereitet sind. Viele Reisende müssen Arztrechnungen vor Ort per Vorkasse begleichen, verfügen jedoch über keine ausreichenden Rücklagen.

Sogenannte Mikroaggressionen wirken oft harmlos, können aber das Selbstvertrauen und die Energie von Betroffenen nachhaltig beeinträchtigen. Was hilft, um sich im Arbeitsalltag davon abzugrenzen?

Destatis meldet für März 2026 sinkende reale Umsätze im Gastgewerbe. Der DATEV Mittelstandsindex weist dagegen für April nominale Zuwächse aus, insbesondere im Gastgewerbe.

Mobile Zahlungen mit Smartphone oder Smartwatch werden in Deutschland häufiger genutzt. Das zeigt eine aktuelle Studie des EHI Retail Institute zu Bezahlverfahren im Handel und im Online-Geschäft.