Niederländische Inseln wollen keine Touristen

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Nach der Sperrung deutscher Inseln für Touristen wegen der Corona-Epidemie appellieren auch die niederländischen Nordseeinseln an Urlauber und Ausflügler, zu Hause zu bleiben. Gäste seien normalerweise immer herzlich willkommen, hieß es in einem gemeinsamen Aufruf der Bürgermeister der fünf Inseln im Wattenmeer. «Dennoch rufen wir Touristen auf, in den kommenden Wochen möglichst zu Hause zu bleiben, um das Risiko für die Inselbewohner und die Gäste zu begrenzen.»

Die Inselbewohner sorgten sich um ihre Gesundheit, das Gesundheitssystem auf den Inseln müsse nicht auf eine unnötige Belastungsprobe gestellt werden. Die niederländischen Inseln Texel, Vlieland, Terschelling, Ameland und Schiermonnikoog sind beliebte Ausflugsziele auch deutscher Touristen, insbesondere aus dem benachbarten Niedersachsen und aus Nordrhein-Westfalen. Eine behördliche Einreisesperre für Touristen gibt es für die niederländischen Inseln, anders als in Deutschland, bisher nicht.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Thüringer halten in der Konjunkturflaute ihr Geld zusammen und gehen seltener essen oder buchen Hotelübernachtungen. Das macht die Lage im Gastgewerbe nicht leichter.

Hohe Kosten und Bürokratie setzen viele Dienstleister unter Druck. Besonders schwer haben es kleine Betriebe und das Gastgewerbe. Die DIHK fordert mehr Flexibilität.

Der Dehoga Niedersachsen bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben kostenlose Vorlagen an, um Gäste für den respektvollen Umgang mit internationalem Personal zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verband auf zunehmende negative Rückmeldungen.

Eine aktuelle Befragung der norisbank zum Reiseverhalten 2026 zeigt, dass die Deutschen ihre Urlaubsbudgets trotz steigender Preise präzise kalkulieren. Während das geplante Budget pro Person leicht steigt, setzt eine wachsende Zahl auf ein festes Limit.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai im Vergleich zum Vormonat um 58.000 auf 2,95 Millionen gesunken und unterschreitet damit wieder die Marke von drei Millionen. Eine richtige Trendwende ist aber weiterhin nicht in Sicht.

Mit einem Reformpaket will die Koalition die Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs bringen. Auch bei der Arbeitszeit will Schwarz-Rot ansetzen. Der DGB untermauert seine Ablehnung mit neuen Zahlen.

Im ersten Quartal 2026 stiegen die Reallöhne in Deutschland um 1,8 Prozent. Besonders bei geringverdienenden Vollzeitkräften und Auszubildenden gab es überdurchschnittliche Zuwächse.

Vertragsangebote per Messenger sind nicht ewig gültig: Selbst unter Freunden und selbst, wenn es um richtig viel Geld geht. Das zeigt ein aktuelles Urteil.

Was tun, wenn das Büro zur Sauna wird? Ab wann Arbeitgeber handeln müssen und welche Rechte Beschäftigte bei Hitze wirklich haben.

Am deutschen Arbeitsmarkt sind anteilig so viele Menschen in Teilzeit tätig wie noch nie zuvor. Für zwei ganz unterschiedliche Gruppen scheint die reduzierte Arbeitszeit besonders gut zu passen.