Senioren trinken häufiger Alkohol als junge Menschen

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Jungen Leuten wird oft nachgesagt, dass sie zu viel trinken - Senioren konsumieren aber am häufigsten Alkohol in der EU. Dies geht aus einer Pressemitteilung der europäischen Statistikbehörde Eurostat vom Freitag hervor. Nach den jüngsten Daten von 2019 trinkt nur ein Prozent der 15- bis 24-Jährigen täglich, im Vergleich zu 16 Prozent der Menschen über 75. Der Konsum steige mit dem Alter.

Insgesamt trinken 8,4 Prozent der Europäer jeden Tag. Auch zwischen Frauen und Männern gibt es Unterschiede: Nur 4,1 Prozent der Frauen konsumieren Alkohol täglich, verglichen mit 13 Prozent der Männer.

Im Ländervergleich liegt Portugal vorne, wo rund eine von fünf Personen jeden Tag ein alkoholisches Getränk zu sich nimmt. Auf dem letzten Platz liegen Lettland und Litauen mit nur einem Prozent. Wenn es um Exzesse geht, liegt Dänemark auf Platz eins: Laut Eurostat trinken 38 Prozent der dänischen Bevölkerung mindestens einmal im Monat besonders viel - das Äquivalent von ungefähr fünf Bier auf einmal. In Deutschland tut dies ein Drittel der Menschen.

EU-weit konsumieren 28,8 Prozent der Bevölkerung einmal pro Woche Alkohol. 22,8 Prozent trinken laut den Daten einmal im Monat, und 26,2 Prozent - über ein Viertel - trinken seit mindestens einem Jahr gar keinen Alkohol. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wegen der Wirtschaftsflaute erhalten kleine und mittlere Firmen immer schwieriger Kredite, denn Banken schauen genauer hin. Die Förderbank KfW verzeichnet Rekorde. Den Einzelhandel trifft es besonders.

Unzufrieden mit dem Arbeitszeugnis? Das müssen Sie nicht einfach hinnehmen. Der Arbeitgeber ist rechtlich dazu verpflichtet, Sie wohlwollend zu bewerten. Was das bedeutet.

Mit Freude eine sinnvolle Arbeit machen - dieses Ziel steht für viele Menschen nicht mehr an erster Stelle. Laut einer Umfrage wollen vor allem junge Leute das Leben genießen - ohne sich abzuplacken.

Schritt für Schritt steigt der Mindestlohn in Deutschland - mit positiven Effekten auf die Einkommen vieler Beschäftigter. Wie die Unternehmen konkret betroffen sind, zeigt eine Umfrage.

Der Weinkonsum in Deutschland ist rückläufig: Im Schnitt trinken die Bürger eine Flasche Wein weniger pro Jahr. Während der Schaumweinabsatz stabil bleibt, sorgen laut dem Deutschen Weininstitut vor allem gestiegene Kosten und der demografische Wandel für ein Minus beim Weinverbrauch.

Die Produktion von Fertiggerichten in Deutschland ist binnen fünf Jahren um über 25 Prozent gestiegen. Besonders Nudel- und Fleischgerichte treiben das Wachstum voran, während der zeitliche Aufwand für die private Essenszubereitung nahezu stabil bleibt.

In vielen Betrieben des Gastgewerbes wird derzeit diskutiert, wie mit der ermäßigten Mehrwertsteuer bei Frühstücksbuffets und Pauschalen umgegangen werden muss. Ein aktuelles Schreiben des Bundesfinanzministeriums liefert hier Aufklärung.

Wer in seinem Job das Internet nutzt, bekommt im Schnitt 53 berufliche Mails pro Tag. Der Umfang der E-Mail-Kommunikation im Berufsleben nimmt damit im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich zu.

Jeder Vierte in Deutschland findet einer aktuellen Umfrage zufolge den für 2026 festgelegten Mindestlohn von 13,90 Euro pro Stunde genau richtig. 40 Prozent finden den neuen Mindestlohn dagegen etwas oder sogar viel zu niedrig.

Seit Anfang des Jahres gelten neue, erhöhte Sätze für die Ausgleichsabgabe. Arbeitgeber mit mehr als 20 Arbeitsplätzen müssen die Beschäftigungsdaten für das Vorjahr bis Ende März melden. Für das Kalenderjahr 2026 greift dabei erstmals eine neue Berechnungsgrundlage, die auf im Vorjahr erhöhten Sätzen basiert.