Umfrage: Zahl der Geschäftsreisen steigt deutlich

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Laut einer aktuellen Umfrage der Business Travel Association (GBTA), nimmt die Zahl der Geschäftsreisen wieder deutlich zu. Weltweit wurden Mitarbeiter aus der Geschäftsreisebranche befragt. 86 Prozent gaben an, Geschäftsreisen im Inland wieder zuzulassen. Im Februar 2022 waren es nur 73 Prozent.

Auch internationale Geschäftsreisen erleben mit 74 Prozent einen neuen Aufschwung. Wie business-travel.de berichtet, genehmigen 26 Prozent der befragten Unternehmen mehr Reisen als noch vor zwei Monaten. Auch Travel-Management-Unternehmen bestätigen die Zunahme der Geschäftsreisen und 88 Prozent erklären, dass die Buchungen gegenüber dem Vormonat deutlich gestiegen seien.

Trotzdem erwarten die befragten Unternehmen, dass die Ausgaben für Geschäftsreisen bis Ende 2022 nur bei 59 Prozent gegenüber 2019 liegen werden. Doch nicht nur die Corona-Pandemie beeinflusst derzeit das Reiseverhalten. Auch die Inflation sowie Nachhaltigkeitsthemen wirken sich auf die Geschäftsreisen aus. 71 Prozent der europäischen Einkäufer gehen davon aus, dass ihre Mitarbeiter künftiger weniger Reisen werden. In Nordamerika glauben das allerdings nur 47 Prozent. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Food Campus Berlin stellt in seinem neuen Bericht die zentralen Entwicklungen für das Jahr 2026 vor. Von technologischen Durchbrüchen in der Fermentation bis hin zur Rückkehr zum echten Handwerk zeigt sich eine Branche im Wandel.

Die Stimmung im norddeutschen Gastgewerbe hat sich einer Befragung der IHK Nord zufolge gebessert. Die Reisewirtschaft berichtet dagegen von einer verschlechterten Lage, wie aus dem Konjunkturreport Tourismuswirtschaft der IHK Nord aus Hamburg hervorgeht.

Eine Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland fühlt sich belastet durch Preissteigerungen, vor allem bei Lebensmitteln. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Verbraucherzentrale Bundesverband.

Alkoholische Getränke sind in Deutschland so billig wie sonst kaum irgendwo in Europa. Noch billiger als in Deutschland waren die alkoholhaltigen Drinks europaweit nur noch in Italien.

Im Eifer des Gefechts den Job gekündigt und es anschließend bereut? Kommt schonmal vor. Aber: Gibt es jetzt noch einen Weg zurück?

Trends kommen, Trends gehen - so auch in diesem Jahr. Welches Essen ist nun angesagt, wohin reisen Hipster und wie streichen Trendsetter ihre Zimmerdecke? Ein Prognoseversuch.

Eine aktuelle Erhebung zeigt einen deutlichen Anstieg von Betriebsaufgaben im deutschen Mittelstand. Hohe Kosten, bürokratische Hürden und fehlende Nachfolgelösungen führen dazu, dass immer mehr Unternehmer ihr Geschäft aufgeben.

Die wirtschaftliche Verunsicherung wird laut einer Umfrage auch 2026 das Kaufverhalten der Deutschen prägen. Besonders für Kosmetik, Mode, Reisen und Gastronomie wollen die Befragten weniger ausgeben.

Die Tariflöhne sind im laufenden Jahr in Deutschland kaum noch stärker gestiegen als die Verbraucherpreise. Im vergangenen Jahr hatten sich die Reallöhne und damit die Kaufkraft der Beschäftigten noch um 3,1 Prozent gesteigert. 

Neue BIBB-Zahlen zeigen: Das Gastgewerbe trotzt dem bundesweiten Rückgang bei Ausbildungsverträgen weitgehend. Während die Gesamtzahlen sinken, verzeichnen die zweijährigen Berufe im Gastgewerbe starke Zuwächse. Die Hotelberufe hingegen leiden weiterhin unter deutlichen Einbrüchen.