Umsatz im Gastgewerbe im Februar 2021 67,9 Prozent unter Vorkrisenniveau

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Der Umsatz im Gastgewerbe stieg im Februar 2021 gegenüber Januar 2021 real (preisbereinigt) um 1,2 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, lag der Umsatz real jedoch 67,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.

Der Umsatz im Gastgewerbe stieg im Februar 2021 gegenüber Januar 2021 nach Kalender- und Saisonbereinigung real (preisbereinigt) um 1,2 Prozent und nominal (nicht preisbereinigt) um 1,6 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, lag der Umsatz real (kalender- und saisonbereinigt) jedoch 67,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.


Gastgewerbeumsatz, Februar 2021 (vorläufige Ergebnisse)

+1,2 Prozent real zum Vormonat (kalender- und saisonbereinigt)

+1,6 Prozent nominal zum Vormonat (kalender- und saisonbereinigt)

-68,8 Prozent real zum Vorjahresmonat

-67,7 Prozent nominal zum Vorjahresmonat


Der Vergleich zum Vorjahresmonat zeigt die Auswirkungen der andauernden Schließungen der Hotels und Gastronomiebetriebe somit deutlich. Ohne Kalender- und Saisonbereinigung war der Gastgewerbeumsatz im Februar 2021 real 68,8 Prozent und nominal 67,7 Prozent geringer als im Februar 2020. Die Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen erzielten im Vergleich zum Februar 2020 real 81,9 Prozent niedrigere Umsätze. In der Gastronomie fiel der Umsatz gegenüber Februar 2020 real um 61,7 Prozent. Innerhalb der Gastronomie lag der reale Umsatz der Caterer im Februar 2021 um 46,2 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Krankenschein hat einen hohen Beweiswert. Um den zu erschüttern, braucht ein Arbeitgeber deutliche Indizien. Das zeigt einmal mehr ein Urteil des Arbeitsgerichts Nordhausen, auf den die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hinweist.

So viele Insolvenzen gab es im ersten Halbjahr seit mehr als zehn Jahren nicht. Creditreform warnt: Noch hat die Pleitewelle ihren Scheitelpunkt nicht erreicht. Die Liste der Probleme ist lang.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass bargeldloses Bezahlen im Urlaub einen neuen Höchststand erreicht hat. Vor allem jüngere Reisende nutzen Kreditkarten und Smartphones, während bei der Generation über 50 Jahre Bargeld weiterhin knapp dominiert.

Eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass sich 21 Prozent der deutschen Bevölkerung im Jahr 2025 keinen einwöchigen Urlaub leisten konnten. Besonders betroffen waren einkommensschwache Haushalte sowie Alleinerziehende.

Das Gastgewerbe hat sich im Mai 2026 besser entwickelt als andere Branchen des deutschen Mittelstands. Der DATEV-Mittelstandsindex weist sowohl bei den Umsätzen als auch bei den Löhnen die stärksten Zuwächse unter den untersuchten Wirtschaftszweigen aus.

Eine Umfrage zeigt, dass 73 Prozent der Arbeitnehmer in Österreich im Urlaub erreichbar bleiben. Besonders Führungskräfte sind während der freien Tage häufig digital oder telefonisch für den Betrieb verfügbar, was von vielen als Belastung empfunden wird.

Viele Menschen in Deutschland sparen – vor allem bei Kleidung sowie beim Besuch von Restaurants, Cafés und Bars. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Instituts Kantar im Auftrag des Preisvergleichsportals Idealo.

Die Gastronomie und die Hotellerie in Deutschland haben im April 2026 preisbereinigt jeweils 7,4 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahresmonat. Für das Gastgewerbe insgesamt weist das Statistische Bundesamt ein reales Minus von 7,1 Prozent aus.

Deutschland liegt laut einer internationalen Studie beim Einsatz KI-generierter Spesenbelege an der Spitze. Jeder zehnte Beschäftigte nutzt solche Belege regelmäßig, während jeder Fünfte angibt, Ausgaben grundsätzlich falsch darzustellen.

Eine Umfrage des Verbands Deutsches Reisemanagement zeigt für 2026 ein überwiegend stabiles Geschäftsreiseaufkommen. Gleichzeitig berichten viele Unternehmen von wachsender Unsicherheit durch Preissteigerungen, geopolitische Risiken und Einschränkungen im Luftverkehr.