Wegen der weltweiten Krisen wollen die Unternehmen in Deutschland nach Angaben des Ifo-Instituts mehr Stellen abbauen. Das entsprechende Beschäftigungsbarometer sank im März um mehr als zwei Punkte auf den niedrigsten Wert seit fast sechs Jahren, wie das Institut in München mitteilte. «Die geopolitische Unsicherheit greift auf die Personalplanungen der Unternehmen über», sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. «Es werden mehr Arbeitsplätze ab- als aufgebaut.»
Vor allem der ungelöste Konflikt im Nahen Osten belastet die Weltwirtschaft erheblich. Ein Ende der fast vollständigen Blockade der Straße von Hormus, die von zentraler Bedeutung für die Ölversorgung ist, ist nicht abzusehen. In der Folge sind die Energiepreise enorm gestiegen und Lieferketten unterbrochen. Zuvor hatte bereits das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sich pessimistisch geäußert.












