Adnan Oral: Berliner Promi-Gastronom senkt die Preise

| Gastronomie Gastronomie

Während in vielen Restaurants die Preise für Speisen und Getränke weiter steigen, wählt Promi-Gastronom Adnan Oral mit seinem Restaurant „Adnan“ in Berlin-Charlottenburg einen anderen Weg. Er reduziert seine Preise und begründet dies mit den gesunkenen Lebensmittelkosten.

„Die Einkaufspreise für Lebensmittel sind im Vergleich zum Frühjahr gesunken. Das wollte ich an meine treuen Stammgäste weitergeben, die ja auch von der Inflation betroffen sind“, so der Gastronom gegenüber BILD. Wie es in dem Bericht weiter heißt, seien Produkte wie Rinderfilet, Wildfang-Garnelen oder Lachs bis zu 30 Prozent günstiger als noch vor sechs Monaten. Auch Kaffee und offene Weine bietet Adnan Oral mittlerweile zu reduzierten Preisen an. Sein mehrgängiges Lunchmenü soll nun 27,50 Euro statt vorher 31,50 Euro kosten.

Auch wenn im nächsten Jahr die Mehrwertsteuer wieder auf 19 Prozent erhöht wird, plant der Berliner keine Preissteigerung. Eine Volkswirtschaft könne nicht eine Branche dauerhaft finanzieren, so Adnan Oral gegenüber BILD. „Das wäre ungerecht“, meint der Gastronom. „Natürlich tun mir 19 statt 7 Prozent Mehrwertsteuer auch weh, aber ich will das über die gesunkenen Einkaufspreise kompensieren“, so der Plan.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Hamburger Foodservice Preis 2026 ehrt Karls Erlebnis-Dörfer und Haferkater für ihre wirtschaftlichen Erfolge. Der diesjährige Ehrenpreis ging an Henry McGovern, der über drei Jahrzehnte die Entwicklung der Restaurantgruppe AmRest beeinflusste.

Die Initiative „Lokalhelden gesucht“ startet in die zweite Runde: Kleine Gastronomiebetriebe können ab sofort ein Preisgeld von 20.000 Euro sowie Sachleistungen gewinnen, um ihre wirtschaftliche Zukunft zu sichern.

Das Althoff Seehotel Überfahrt schließt die Neugestaltung der Überfahrer Bar ab. Neben einem neuen Designkonzept setzt Barchef Christian Chilla auf eine Mischung aus Klassikern und monatlich wechselnden Eigenkreationen.

Im Terminal 1 des BER hat die neue Bar Adler & Bär eröffnet. Auf 210 Quadratmetern bietet Betreiber Casualfood Klassiker mit regionalem Bezug, die in Form von kleinen Portionen oder Zwischenmahlzeiten serviert werden.

Das Kölner Restaurant NOI sichert sich den Deutschen Gastro-Gründerpreis 2026 auf der Internorga. Das Konzept überzeugt durch die Verbindung von italienischer Tradition, Gemeinschaftsgefühl und effizienter Datenanalyse per KI.

Das frühlingshafte Wetter lockt Menschen in die Eisdielen. Neben neuen Sorten warten dort mancherorts auch erneut gestiegene Preise. Doch es gibt auch Möglichkeiten zum Sparen.

16 Köche kämpfen in der Münchener Allianz Arena um den Einzug in das Finale des „Koch des Jahres“. Der Wettbewerb setzt 2026 auf ein neues Konzept rund um Kindheitserinnerungen und internationale Vielfalt.

Mit der Eröffnung im Mandarin Oriental Conservatorium bringt Yotam Ottolenghi sein Gastronomiekonzept erstmals nach Amsterdam. Das Restaurant setzt auf regionale Produkte, ein pflanzenfokussiertes Menü und ein Design des langjährigen Partners Alex Meitlis.

Wegen Sanierungen im Nassauer Hof zieht das Wiesbadener Sternerestaurant Ente ab März 2026 vorübergehend in das Kloster Eberbach um. Das bewährte Team um Küchenchef Michael Kammermeier bleibt erhalten und setzt künftig verstärkt auf regionale Produkte im historischen Pfortenhaus.

Das Hamburger Start-up goodBytz liefert mit SAM eine vollautomatische Containerküche an die U.S. Army nach Südkorea. Das System ermöglicht die frische Zubereitung von bis zu 30 Mahlzeiten in wenigen Minuten – und das unabhängig von lokaler Kücheninfrastruktur.