Ana Roš eröffnet erstes Restaurant in Kroatien

| Gastronomie Gastronomie

Die slowenische Spitzenköchin Ana Roš, international bekannt durch ihr vielfach ausgezeichnetes Restaurant „Hiša Franko“ in Kobarid (Tageskarte berichtete), eröffnet Ende des Jahres ihr erstes Lokal in Kroatien. Mit dem neuen Restaurant „JAZ Poreč“ bringt die Sterneköchin ihre Handschrift nun an die kroatische Adriaküste.

Die Eröffnung des Restaurants markiert einen bedeutenden Schritt in der Karriere der Köchin, die 2017 zur besten Köchin der Welt gekürt wurde. Ihr slowenisches Stammhaus „Hiša Franko“ trägt drei Michelin-Sterne und zählt zu den renommiertesten Restaurants Europas.

In Kooperation mit dem kroatischen Tourismusunternehmen Valamar bringt Roš ihr Gastronomiekonzept, das seit 2023 in Ljubljana für Aufmerksamkeit sorgt, nun erstmals ins Ausland. Mit JAZ Poreč möchte sie ihre charakteristische, hyperlokale und saisonale Küche an der Adriaküste etablieren. Die Speisekarte wird von lokalen Bauern, Sammlern und Produzenten aus der Region Istrien geprägt sein – mit vielen dieser Partner arbeitet Roš bereits seit Jahren eng zusammen.

Ziel ist es, einen Dialog zwischen Land und Meer, Slowenien und Kroatien sowie Tradition und Moderne zu schaffen. Das Konzept bleibt dem erfolgreichen Vorbild in Ljubljana treu: Ein Ort, an dem hohe Kochkunst mit einer entspannten, modernen Atmosphäre verschmilzt. Von Frühstück bis zu späten Cocktails wird sich die Karte immer wieder verändern – spontan, mit kräftigen Aromen und im Einklang mit dem Tagesrhythmus.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Jury des Deutschen Gastro-Gründerpreises hat die zehn Halbfinalisten für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Die ausgewählten Konzepte treten im Februar in Hamburg gegeneinander an, um sich einen Platz für das Finale auf der Internorga zu sichern.

Das Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz feiert sein 25-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Remastered“ interpretiert Küchenchef Marco Müller prägende Gerichte der vergangenen Jahrzehnte neu und startet damit in ein Jubiläumsjahr voller internationaler Gastauftritte.

Evakuierungspläne fehlten, ein Feuerlöscher war nicht markiert: Jahre vor der Silvesterparty-Katastrophe wurden Mängel moniert. Was hat die Gemeinde versäumt?

In Berlin-Kreuzberg verbindet das neue Restaurant Fukagawa das kulinarische Erbe japanischer Ramen-Kultur mit französischer Kochkunst. Unter der Leitung von Leonardo Donati und Felix Thoms entstand ein Fine-Dining-Konzept, das traditionelle Brühen und hochwertige Produkte neu interpretiert.

Der Österreichische Bauernbund fordert eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel in der Gastronomie. Damit sollen Transparenz bei Fleisch, Milch und Eiern geschaffen und die heimischen Landwirtschaftsbetriebe im Wettbewerb gestärkt werden.

Lieferando ruft zur Abstimmung für die jährlichen Awards auf. Neben klassischen Gastronomiebetrieben in 16 nationalen und 50 lokalen Kategorien rücken in diesem Jahr verstärkt Lebensmittelhändler und Floristen in den Fokus.

McDonald’s Deutschland startet im Januar 2026 eine neue Werbeplattform für großformatige Burger. Mit Fokus auf Rohstoffe aus deutscher Erzeugung und zeitlich befristete Rezepturen, wie den Big Gouda, zielt das Unternehmen bis Ende April auf Kunden mit hohem Sättigungsbedarf ab.

Die Brasserie Colette feiert zehnjähriges Bestehen und führt an den Standorten Berlin, München und Konstanz ein neues, flexibleres Speisekartenkonzept ein. Im Fokus stehen individuell zusammenstellbare 4-Gang-Menüs und eine verstärkte Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.

60 seconds to napoli spendiert ihrem ältesten Standort in Leipzig eine umfassende Modernisierung. Innerhalb einer dreiwöchigen Umbauphase wird das Restaurant an das aktuelle Markendesign angepasst. Die Wiedereröffnung ist für den 24. Januar 2026 geplant.

Das einst als virtuelle Marke gestartete Pizza-Konzept Milano Vice baut seine physische Präsenz in Berlin weiter aus. Mit der Eröffnung einer neuen Filiale in Moabit besetzt das Unternehmen erstmals einen Standort im Berliner Westen. Der Einzug in den Stadtteil Moabit bringt sogleich den dritten eigenen Store des Unternehmens mit.