Bad Wiessee investiert 22 Millionen Euro in Gasthof Zur Post

| Gastronomie Gastronomie

In Oberbayern wird gerade kräftig investiert. Die Gemeinde Bad Wiessee investiert rund 22 Millionen Euro das Hotel und Gasthof Zur Post. Jetzt wurde auch das neue Wirtepaar vorgestellt.

Steffen und Bettina Seibert übernehmen als neue Wirte das Hotel und Gasthof Zur Post in Bad Wiessee. Der Pachtvertrag mit der Ayinger Privatbrauerei wurde bereits 2024 geschlossen, die Wirtsposition war jedoch noch offen.

Der neue Gasthof Zur Post soll wieder eine bayerische Wirtschaft sein, mit Raum auch für Vereine und Veranstaltungen. Der Gasthof wird nach umfangreicher Sanierung noch vor der Sommersaison 2025 neu eröffnet und soll wieder als zentrale, bodenständige Wirtschaft mit Hotel im Drei-Sterne-Bereich dienen. Der Umbau umfasst 150 Plätze im Gastraum, 40 im Nebenraum und einen Biergarten mit 400 Plätzen. Zudem wurde ein neuer Veranstaltungssaal für bis zu 200 Gäste errichtet, während das Hotel künftig 42 Doppelzimmer bietet.

Die Gemeinde Bad Wiessee investiert rund 22 Millionen Euro in das Projekt, hält sich bislang im Kostenrahmen und sieht den Zeitplan als herausfordernd, aber machbar an.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach fünf Jahren Planung und Sanierung ist der Berggasthof Streichen im Chiemgau wieder geöffnet. Das Haus bietet 90 Plätze im Gasthof, 140 Sitzplätze im Biergarten und elf Gästezimmer; neuer gastronomischer Partner ist Augustiner-Bräu.

Nach wochenlangem Hickhack ist nun auch die Vergabe für ein letztes Wiesnzelt geklärt: Der Gastronom Klaus Bartl bekommt doch noch sein Wiesnzelt – und muss jetzt im Rekordtempo aufbauen. Der Grundsatzstreit um die Zeltvergabe ist dennoch nicht beigelegt.

Das Berliner Hotel Luc ersetzt sein bisheriges Gastronomiekonzept Heritage durch das neue Angebot You. Das Restaurant und Bar-Konzept soll künftig flexibler auf urbane Gästeanforderungen reagieren.

YouLend und Just Eat Takeaway.com haben eine Zwischenbilanz ihrer Kooperation vorgelegt. Seit dem Start der Partnerschaft im Jahr 2022 wurden demnach europaweit Finanzierungen in einer Gesamthöhe von mehr als 150 Millionen Euro an Gastronomiebetriebe vermittelt.

Die Mehrheit der Deutschen befürwortet Adults-only-Gastronomie – und würde lieber ihren Vierbeiner mitnehmen als den Nachwuchs des Tischnachbarn zu tolerieren. Die Zustimmung zu Angeboten nur für Erwachsene unterscheidet sich der Umfrage zufolge deutlich nach Altersgruppen.

Klagen, Rücktritte, geplatzte Träume: Ein Münchner Wirt sorgt für Wirbel auf dem Oktoberfest. Was steckt hinter dem überraschenden Rückzug – und wer könnte profitieren?

Der Dehoga Bayern hat die Sieger des Wettbewerbs zum Lieblingsbiergarten 2026 bekannt gegeben. Mehr als 16.300 Gäste stimmten über insgesamt 72 teilnehmende Betriebe in drei Größenkategorien ab.

Mitchells & Butlers hat in der Augsburger Innenstadt eine neue Filiale ihrer Marke Alex eröffnet. In die Zusammenlegung und den aufwändigen Umbau der zwei ehemaligen Gewerbeflächen investierte das Unternehmen rund 1,7 Millionen Euro.

Wenige Wochen vor dem Oktoberfest muss die Stadt München kurzfristig einen neuen Betreiber für die Fläche der Münchner Stubn finden. Nach dem Rückzug von Alexander Egger läuft die Suche unter engem Zeitplan – ein möglicher Nachrücker steht bereits im Fokus.

Ministerpräsident Boris Rhein und DEHOGA Hessen haben in Bensheim die besten Dorfgasthäuser Hessens 2026 ausgezeichnet. Beide hoben die Bedeutung der Betriebe als Treffpunkte, Arbeitgeber und Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens in ländlichen Regionen hervor.