Berlin Food Week 2019: Regional trifft international

| Gastronomie Gastronomie

Die Berlin Food Week präsentiert dieses Jahr vom 21. bis 27. Oktober zum sechsten Mal die kulinarische Vielfalt Berlins. Die Food-Akteure der Stadt bieten an zahlreichen Orten ein Programm, das zeigt, was die Hauptstadt kulinarisch drauf hat. 70 kulinarische Adressen – vom Szene- bis zum Hotelrestaurant – nehmen am Stadtmenü teil und servieren ihren Gästen ein individuelles Menü.

70 kulinarische Adressen – vom Szene- bis zum Hotelrestaurant – nehmen am Stadtmenü teil und servieren ihren Gästen ein individuelles Menü. Das gemeinsame Motto ist inspiriert von den goldenen Zwanzigern und feiert mit Produkten wie Champagner und Hummer eine Reminiszenz an diese wilden Jahre.

Rund 60 Manufakturen, Food-Start-ups und Marken präsentieren ihre Produkte im House of Food, einem Markt im Bikini Berlin in der City West. Innovative Themen wie alternative Proteinquellen, nachhaltige Produkte und Craft Food stehen im Fokus.

Sterneköche und Spezialisten geben ihr Wissen weiter in der Miele Cooking School. Während der ganzen Woche entsteht dort die größte Kochschule der Stadt.

Neu in diesem Jahr: beim Dinner Die Stadt isst sich auf im Restaurant DATA Kitchen wird ein Menü serviert, das ausschließlich aus Berliner Zutaten zubereitet wird – ein Showcase für eine zeitgemäß urbane Ernährungsweise.

Im Rahmen des Branchentreffs Berlin Food Night wird erstmalig in Kooperation mit dem B-EAT-Magazin der Food Mover Award an Köche, Manufakturen und Gastgeber verlieren, die die New German Cuisine voranbringen und zu einer neuen Interpretation deutscher Esskultur beitragen.

Regional und international, traditionell und innovativ, nachhaltig und genussvoll – das Food-Festival bringt in diesem Jahr alle Facetten der Esskultur an einen Tisch.
Berlin Food Week GmbH
Gegründet wurde die Gesellschaft 2012 von Alexander van Hessen. 2013 wurde die PR-Agentur Schröder+Schömbs Partner der BFW GmbH. Sie alle verbindet die Leidenschaft für gutes Essen. Ziel der Berlin Food Week, die im Jahr 2014 zum ersten Mal stattfand, ist es, Berlin als internationale Foodmetropole zu präsentieren sowie in der deutschen Öffentlichkeit das Bewusstsein für gesunde Ernährung und die Qualität von Nahrungsmitteln zu verstärken. In 2019 expandiert die Berlin Food Week mit dem Format Stadtmenü erstmals in weitere deutsche Städte.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit „OMA – Opportunity for More Authenticity“ gewinnt ein Team der FHWien der WKW den europäischen Hospitality-Wettbewerb in Amsterdam. Die Idee nutzt das kulinarische Wissen lokaler Großmütter, um Gästen authentische Food-Erlebnisse zu bieten.

Seit Ewigkeiten galt auf der Wiesn: Sechs Münchner Biere gibt es dort - und kein einziges mehr. Doch die Bier-Frage wird nun endgültig zum Politikum. Denn eine Brauerei plant die Revolution.

In Mainz-Gonsenheim setzt das Weingut St. Antony auf ein Gastronomiekonzept, das die Tradition der klassischen Eckkneipe aufgreift. Unter dem Namen Heiliger Anton wurde ein Pop-up-Restaurant eröffnet, das den Fokus auf soziale Interaktion und eine unkomplizierte Bewirtung legt.

Im Salzburger Hotel und Restaurant Cool Mama sorgt eine strikte Bekleidungsvorschrift für öffentliche Diskussionen. Einer Frau wurde bei der Reservierungsanfrage für das Sky-Restaurant eine Absage erteilt, da sie ein Kopftuch trägt. Das Gastronomieunternehmen beruft sich auf die Hausordnung, während die Betroffene den Vorwurf der Diskriminierung erhebt.

Pizza Hut steht vor einem bedeutenden Umbruch auf dem US-Markt. Die Muttergesellschaft Yum! Brands hat die Schließung von 250 leistungsschwachen Standorten angekündigt und prüft derzeit strategische Optionen für die Zukunft der Marke.

Die Hamburger Systemgastronomie-Kette Schweinske gibt die Mehrwertsteuersenkung ab März 2026 über gezielte Preisnachlässe an ihre Gäste weiter. Damit wählt das Unternehmen einen anderen Weg als weite Teile der Branche.

Vom 19. Februar bis zum 1. März lädt das Feinschmeckerfestival «eat! Berlin» zu besonderen kulinarischen Angeboten ein. Braucht man Anzug und Kleid? Und muss man wissen, wo welches Besteck liegt?

Die Gewerkschaft NGG fordert nach Bekanntwerden neuer Zahlen zu Mindestlohnverstößen im Gastgewerbe eine personelle Verstärkung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und eine verpflichtende digitale Zeiterfassung.

Das Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz ordnet seine Küchenstruktur neu. Nach zwölf Jahren hat der bisherige Küchenchef Dennis Quetsch den Betrieb in Berlin-Mitte zum Jahreswechsel auf eigenen Wunsch verlassen. Die Nachfolge treten zwei Talente aus den eigenen Reihen an, die künftig unter der Leitung von Küchendirektor Marco Müller eine Doppelspitze bilden.

In eine Gaststätte selbst Wein mitzubringen ist in Thüringen eine Seltenheit – verbreiteter sind andere Formen des «Korkengeldes». Was das heißt, was Gäste beachten sollten und was Wirte davon haben.