Berliner DEHOGA fordert mehr Kontrollen in der Gastronomie

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Die Einhaltung der Corona-Regeln in der Gastronomie wird nach Ansicht des Berliner  Dehoga immer noch zu wenig kontrolliert. In den vergangenen Wochen seien Vertreter von Ordnungsämtern und Polizei kaum auf den Straßen zu sehen gewesen, kritisierte Thomas Lengfelder, Hauptgeschäftsführer der Dehoga Berlin. «Wir haben immer gesagt, man muss, was man selber beschließt, auch kontrollieren.» Dabei sei aber nicht gleich die Bußgeldkeule gefragt, sagte Lengfelder. Sinnvoll sei, Gäste oder Gastronomen zunächst auf Regelverstöße aufmerksam zu machen.

Lengfelder betonte, der Dehoga habe schon in den vergangenen Wochen Aufklärung geleistet. Das werde angesichts steigender Infektionszahlen in Berlin nun fortgesetzt: «Wir werden in allen Publikationen, in unserem Verbandsmagazin, im Social-Media-Bereich, in Newslettern darauf hinweisen, dass alle die Vorschriften einhalten müssen.»

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hatte nach der jüngsten Senatssitzung am Dienstag beklagt, in der Gastronomie würden häufig Abstandsregeln nicht beachtet und Anwesenheitslisten zur Kontaktnachverfolgung nicht ausgefüllt.

Lengfelder sagte, es sei erkennbar, dass sich insgesamt viele Berliner nicht an die Regeln hielten und etwa bei der Registrierung in Restaurants einfach ausgedachte Namen hinschrieben. «Das ist kein Kavaliersdelikt, in ein Restaurant oder eine Bar zu gehen und sich nicht an die Vorschriften zu halten. Und es ist auch kein Kavaliersdelikt, wenn sich die Gastronomie nicht daran hält», so der Dehoga-Geschäftsführer. Wenn es deutlich mehr Infektionen und wieder strengere Restriktionen gäbe, schade das allen. «Den Betrieben, aber auch dem Gast, der nirgendwo mehr hingehen kann.» (dpa)


 

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