Berliner Hofbräuhaus öffnet für Obdachlose

| Gastronomie Gastronomie

Das Berliner Hofbräuhaus wird in den Wintermonaten zum Treffpunkt für Obdachlose. Das hat die Senatsverwaltung für Soziales bekanntgegeben. Von Montag bis Freitag zwischen 10 und 16 Uhr werden bedürftige Menschen im Wirtshaus in der Nähe des Alexanderplatzes mit Mahlzeiten versorgt. Auch ein Beratungs- und Beschäftigungsangebot sowie medizinische Versorgung sollen den Obdachlosen dort zur Verfügung stehen. Bei Bedarf soll das Angebot auf das Wochenende ausgedehnt werden.

„Die Corona-Pandemie hat die Lebenssituation obdachloser Menschen erheblich verschlechtert, sie leben unter sehr prekären Verhältnissen. Mit viel Kreativität und Engagement haben wir es geschafft, die Kältehilfe zu entzerren, Hostels und weitere 24/7-Einrichtungen in Betrieb zu nehmen“, zitiert die Berliner Zeitung die Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke). 

Das Hygienekonzept sieht es vor, dass aktuell bis zu 80 Menschen in zwei Durchläufen gleichzeitig in dem Tagestreff versorgt werden können. Das Wirtshaus ist zudem barrierearm und bietet somit auch Menschen mit einem Rollstuhl Zugang. Sogar Hunde sind erlaubt. Das Projekt ist im Rahmen der Berliner Kältehilfe entstanden und eine Zusammenarbeit des Sozialdienstes Gebewo und dem Hofbräu-Berlin.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Döner ist in den vergangenen Jahren überall deutlich teurer geworden. Die Kunden hat das nicht abgeschreckt. Und insbesondere in Berlin zeichnet sich mancherorts bei den Preisen eine Trendwende ab.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent führt zu stabilen Preisen in der Gastronomie. Aktuelle Daten zeigen, dass Betriebe die Entlastung vor allem nutzen, um gestiegene Kosten abzufedern. Knapp Dreiviertel der untersuchten Gastronomiebetriebe haben, laut einer Studie, ihre Preise, nach der Steueränderung, unverändert gelassen.

In einer Branche, die sich aktuell zwischen regulatorischen „Knüppeln in den Speichen“ und einer schleichenden „Dienstleistungs-Apathie“ aufreibt, ist eine klare Stimme seltener denn je. Wer den Newsletter der Frankfurter Mook Group abonniert, bekommt jedoch genau das: Eine regelmäßige Dosis intellektuelles Gastro-Adrenalin, serviert auf einem Bett aus radikaler Transparenz und kompromissloser Ästhetik.

In den Räumen des ehemaligen Restaurants Schwanen eröffnet am 7. März 2026 eine neue Wilma Wunder Filiale. Mit 180 Sitzplätzen und Fokus auf regionale Partner erweitert die Marke ihre Präsenz im Schwarzwald auf nunmehr 14 Standorte.

Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.

Anzeige

Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.

Die Globus Markthallen kooperieren mit dem südkoreanischen Marktführer TheBorn und eröffnen in Eschborn eine authentische Korean Kitchen. Damit erweitert das Unternehmen sein gastronomisches Profil um internationale Spezialitäten und setzt auf die hohe Nachfrage im Rhein-Main-Gebiet.

Mit der Eröffnung in der Düsseldorfer Kämmerei setzt La Maison du Pain sein neues Designkonzept um. Trotz hoher Nachfrage zum Start fokussiert sich das Unternehmen bereits auf die nächste Expansion in Hamburg.

Die Partnerschaft zwischen der Alten Oper Frankfurt und Kuffler bleibt langfristig bestehen: Nach einer Ausschreibung wurde der Gastronomie-Vertrag vorzeitig bis zum Jahr 2037 verlängert.

In Sachsen-Anhalts Kleinstädten hat mehr als jede dritte Kneipe seit 2010 dicht gemacht. Das das soziale Leben vor Ort leide darunter, kritisiert die Linken-Fraktion im Landtag.