Berliner Touristenattraktion: Mustafa's Gemüse Kebab zieht um

| Gastronomie Gastronomie

Der berühmteste Dönerimbiss Berlins und vielleicht auch Deutschlands ist umgezogen - aber nur auf die andere Straßenseite. «Mustafa's Gemüse Kebab» am Mehringdamm in Kreuzberg, vor dem täglich eine lange Schlange hungriger Menschen wartet, verkauft sein Essen nicht mehr in einer mit Aufklebern übersäten Bude auf der westlichen Seite der Straße, sondern seit Dienstag gegenüber in einem kleinen Imbisslokal. Der «Tagesspiegel» berichtete. 

«New Location opposite Mehringdamm 33» («Neuer Standort gegenüber Mehringdamm 33») steht in großen Buchstaben gut lesbar für alle Touristen auf einem Plakat auf der alten Bude. Etwa zehn Menschen warteten am Mittag vor dem neuen Imbiss auf ihren Kult-Döner. 

«Mustafa's Gemüse Kebab» wird seit vielen Jahren besonders im Internet als bester Döner Berlins angepriesen. Junge Berlin-Besucher fahren extra für einen Döner zum Mehringdamm, machen Fotos und stellen Selfies ins Internet. An Sommerabenden und -nächten standen manchmal viele Dutzend Menschen in einer langen Schlange stundenlang an. Auch eine Filiale in der Warschauer Straße in Friedrichshain ist beliebt, aber die meisten Touristen zieht es zum Original. 

Im «Tagesspiegel» wird Inhaber Tarik Kara, der den Imbiss 2005 eröffnete, zitiert: «Wir mussten umziehen, wir mussten weg, weil auf dem Gelände hinter der Bude gebaut wird.» Man habe den freien Laden gegenüber mieten können. «Man wird uns auch hoffentlich weiterhin finden.» Traurig sei er nicht. Die alte Bude habe gute Dienste geleistet, dafür sei er dankbar. «Und nun ist eine neue Episode, es geht weiter.» (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Jury des Deutschen Gastro-Gründerpreises hat die zehn Halbfinalisten für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Die ausgewählten Konzepte treten im Februar in Hamburg gegeneinander an, um sich einen Platz für das Finale auf der Internorga zu sichern.

Das Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz feiert sein 25-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Remastered“ interpretiert Küchenchef Marco Müller prägende Gerichte der vergangenen Jahrzehnte neu und startet damit in ein Jubiläumsjahr voller internationaler Gastauftritte.

Evakuierungspläne fehlten, ein Feuerlöscher war nicht markiert: Jahre vor der Silvesterparty-Katastrophe wurden Mängel moniert. Was hat die Gemeinde versäumt?

In Berlin-Kreuzberg verbindet das neue Restaurant Fukagawa das kulinarische Erbe japanischer Ramen-Kultur mit französischer Kochkunst. Unter der Leitung von Leonardo Donati und Felix Thoms entstand ein Fine-Dining-Konzept, das traditionelle Brühen und hochwertige Produkte neu interpretiert.

Der Österreichische Bauernbund fordert eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel in der Gastronomie. Damit sollen Transparenz bei Fleisch, Milch und Eiern geschaffen und die heimischen Landwirtschaftsbetriebe im Wettbewerb gestärkt werden.

Lieferando ruft zur Abstimmung für die jährlichen Awards auf. Neben klassischen Gastronomiebetrieben in 16 nationalen und 50 lokalen Kategorien rücken in diesem Jahr verstärkt Lebensmittelhändler und Floristen in den Fokus.

McDonald’s Deutschland startet im Januar 2026 eine neue Werbeplattform für großformatige Burger. Mit Fokus auf Rohstoffe aus deutscher Erzeugung und zeitlich befristete Rezepturen, wie den Big Gouda, zielt das Unternehmen bis Ende April auf Kunden mit hohem Sättigungsbedarf ab.

Die Brasserie Colette feiert zehnjähriges Bestehen und führt an den Standorten Berlin, München und Konstanz ein neues, flexibleres Speisekartenkonzept ein. Im Fokus stehen individuell zusammenstellbare 4-Gang-Menüs und eine verstärkte Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.

60 seconds to napoli spendiert ihrem ältesten Standort in Leipzig eine umfassende Modernisierung. Innerhalb einer dreiwöchigen Umbauphase wird das Restaurant an das aktuelle Markendesign angepasst. Die Wiedereröffnung ist für den 24. Januar 2026 geplant.

Das einst als virtuelle Marke gestartete Pizza-Konzept Milano Vice baut seine physische Präsenz in Berlin weiter aus. Mit der Eröffnung einer neuen Filiale in Moabit besetzt das Unternehmen erstmals einen Standort im Berliner Westen. Der Einzug in den Stadtteil Moabit bringt sogleich den dritten eigenen Store des Unternehmens mit.