Bernd Glauben für ASI Gérard Basset Lifetime Achievement Award nominiert

| Gastronomie Gastronomie

Die „ASI – Association de la Sommellerie Internationale“ wird in diesem Jahr erstmals den „ASI Gérard Basset Lifetime Achievement Award“ vergeben. Die Sommelier Union Deutschland nominiert ihren Ehrenpräsidenten Bernd Glauben für die Auszeichnung. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird am Geburtstag von Gérard Basset, dem 7. März, bekannt gegeben.

ASI-Botschafterin Michèle Chantôme: „Die jährliche Auszeichnung wurde ins Leben gerufen, um eine Persönlichkeit hervorzuheben und zu würdigen, die während ihrer Karriere eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Sommelierberufs gespielt hat und/oder weiterhin spielt.”

Pro ASI-Mitgliedsland kann maximal ein/e Kandidat/in nominiert werden. Namenspatron des Preises ist die vor zwei Jahren verstorbene Sommelierlegende Gérard Basset. Bis heute ist er der einzige Sommelier der Welt, der alle bedeutenden Sommelier-Titel erhielt: Master of Wine, Master Sommelier, Wine MBA und ASI Sommelier-Weltmeister 2010. Außerdem wurde ihm der Titel „Officer of the Order of the British Empire“ verliehen.

Ehrenpräsident Bernd Glauben

Vorstand und Beirat der Sommelier Union Deutschland haben ihren Ehrenpräsidenten Bernd Glauben einstimmig für den „ASI Gérard Basset Lifetime Achievement Award“ nominiert. Der Hotelier, Sommelier und Gastronom hat den Verband von 1996 bis 2017 als Präsident geleitet. Parallel dazu war er bis 2019 gemeinsam mit seiner Frau Barbara Gastgeber im Romantik Hotel Goldene Traube in Coburg. Ihr Restaurant „Esszimmer“ (damals 1 Michelin Stern) machte das Hotel über die Landesgrenzen hinweg bekannt.   

„Unter Bernd Glaubens Leitung ist es der Sommelier-Union gelungen, aus dem Dornröschenschlaf aufzuerstehen und sich als respektierter wie auch finanziell gesunder Verein zu etablieren”, sagt Peer F. Holm, Präsident der Sommelier Union. „Bernd Glauben hat die Sommellerie in Deutschland publik gemacht und viele junge Menschen dazu motiviert, den Beruf des Sommeliers zu ergreifen. Er ist ein erstklassiger Botschafter unserer Zunft!”


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Guide Michelin ersetzt den bisherigen Grünen Stern durch das neue weltweite Konzept „Mindful Voices“. Das Programm startet am 1. Juni 2026 in Kopenhagen und wird neben der Gastronomie auch die Hotellerie und den Weinbau umfassen.

Casualfood hat am Flughafen Stuttgart mit Goodman & Filippo das vierte Gastronomiekonzept in Betrieb genommen. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen erstmals den Zuschlag für insgesamt fünf Flächen am dortigen Flughafen erhalten.

Eine Umfrage unter Wiener Wirten zeigt, dass rund 40 Prozent der Gastronomen Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 live übertragen wollen. Zeitverschiebungen und Sperrstunden-Regelungen schränken die Übertragungen in den Lokalen jedoch ein.

Mit Bierglas in der Hand über kosmische Gammastrahlen und Malaria-Parasiten quatschen? Beim «Pint of Science»-Festival in Berlin ist das ganz normal. Was Gäste dabei sogar über Dating lernen können.

Eine Umfrage von Lightspeed zeigt: Viele Restaurantgäste wünschen sich nachhaltige Angebote, akzeptieren dafür aber nur begrenzte Preisaufschläge. Besonders gefragt sind regionale Produkte und Maßnahmen zur Müllvermeidung.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Thüringen hat an Verbraucher appelliert, beim Besuch im Restaurant oder Biergarten mit Trinkgeld nicht zu knausern. Mit Blick auf den «Welttrinkgeldtag» an diesem Donnerstag solle man nicht in den Sparmodus schalten.

Eine aktuelle Analyse zeigt deutliche regionale Preisunterschiede bei Aperol Spritz in der deutschen Gastronomie. Während der bundesweite Durchschnittspreis im Vergleich zu 2025 um knapp fünf Prozent stieg, zahlen Gäste im Norden und in Essen am meisten.

Die Jeunes Restaurateurs veranstalten eine Benefizveranstaltung auf der Terrasse über dem Kurhaus Baden-Baden. Der Erlös fließt in die JRE-Deutschland Foundation, um Projekte zur Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zu finanzieren.

Ein US-Franchisenehmer von Pizza Hut fordert mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind Vorwürfe gegen das KI-System Dragontail, das laut Klage zu Problemen bei Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit geführt haben soll.

Das geplante Restaurant von Spitzenkoch Thomas Bühner im Westfield Hamburg-Überseequartier wird nicht eröffnet. Nach Angaben des Kochs zog sich ein wichtiger Investor kurzfristig aus dem Projekt zurück.