Bocuse d´Or: Kandidaten stehen fest

| Gastronomie Gastronomie

Am 25. und 26. Oktober 2023 findet im Gesellschaftshaus Palmengarten der Bocuse d ́Or Wettbewerb in der Mainmetropole statt. Seit seiner Gründung im Jahr 1987 durch Paul Bocuse hat sich der Wettbewerb zu einer internationalen Bühne für kulinarische Trends entwickelt. 

Der Guide Michelin zeichnet aktuell zehn Köche in Deutschland mit der Höchstnote von drei Sternen aus, während 46 weitere Köche stolz auf ihre zwei Sterne sein dürfen. Die 3- und 2-Sterneköche  haben als Experten ihrer Branche die Aufgabe, die größten Talente der nächsten Generation zu erkennen. Aus diesem Grund haben die Initiatoren des Bocuse d ́Or Deutschland, Präsident des "Bocuse d ́Or Germany"  Patrik Jaros, Robert Mangold, Geschäftsführer der Tiger und Palmen Gruppe und Dr. Jan-Peter Eichhorn, Geschäftsführer der Genussakademie in Frankfurt, die Sterneköche gebeten, ihre Nominierungen für das Deutschland-Finale abzugeben.

Vier Nachwuchsköche, die entsprechend den Statuten des internationalen Wettbewerbs ausgewählt wurden, werden im Rahmen des Deutschland-Finales in Frankfurt gegeneinander antreten. Der Gewinner vertritt Deutschland beim Europafinale in Trondheim, Norwegen. Die Kandidaten sind:

  • Marvin Böhm, Sous-Chef aus dem 3-Sterne-Restaurant Aqua in Wolfsburg,
  • Sebastian Buchta, Küchenchef im 2-Sterne-Restaurant Meierei im Vitalhotel Alter Meierhof in Glücksburg
  • Christian Krüger, ehemaliger 1-Sterne-Koch, jetzt Leiter Produktentwicklung und Berater bei Mise en Place, Duisburg
  • Julian Lechner, stellvertretender Küchenchef im 2-Sterne-Gourmet- und Fine Dining Restaurant ÖSCH NOIR in Donaueschingen

Frankfurt am Main und das Gesellschaftshaus Palmengarten werden für zwei Tage zum gastronomischen Hotspot mit Verkostungen, Vorführungen und Seminaren rund um den Bocuse d ́Or Wettbewerb. Den Startschuss bildet eine Gala am 25. Oktober 2023. Die Initiatoren freuen sich, dass Hessens Ministerpräsident Boris Rhein die Schirmherrschaft übernommen hat.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Thomas Hirschberger, Gründungspräsident des Leaders Clubs in Deutschland, verlässt die Vereinigung führender Gastronomen in Deutschland. Auch seine Frau, Gunilla Hirschberger, beendet ihre langjährige Mitgliedschaft. In einer Stellungnahme ist die Rede von „unüberbrückbaren Differenzen mit der Führung des Clubs“.

Die  Concept Family Franchise AG (ehemals Enchilada Franchise AG), einer der größten Multi-Konzept-Franchisegeber in der deutschen Systemgastronomie, begrüßt die Eismanufaktur „Gimme Gelato” aus Berlin als neue Marke in der Unternehmensfamilie. 

Im Dezember berichteten lokale Medien, dass der Drei-Sterne-Koch Christian Jürgens das Restaurant Egern 51 in Rottach-Egern übernehmen wolle. Diesen Spekulationen erteilte Jürgens jetzt eine Absage und stellte auch seine Zukunft als Koch in Frage.

Der "Coffe Baum" in Leipzig gilt als eines der ältesten Kaffeehäuser Europas. Zuletzt war der "Coffe Baum" fünf Jahre lang wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten geschlossen. 3,8 Millionen Euro wurden investiert. Ende des Jahres ist die Wiedereröffnung geplant.

Der Gasthof „Sägemühle“ in Großenohe in Franken, hat sich für eine ungewöhnliche Veränderung entschieden: Die Wirte verzichten vollständig auf alkoholische Getränke. Die Entscheidung hat auch persönliche Gründe, da Inhaber Vladimir Kloz seit Anfang des Jahres trockener Alkoholiker ist.

Vor dem Hintergrund jüngster Klagen gegen Unternehmen in Sachen Mehrwegangebotspflicht macht der DEHOGA auf seine Informationen und Materialien zu der seit Januar 2023 geltenden Verpflichtung aufmerksam. Dazu gehören Vorlagen für Hinweisschilder, Merkblätter sowie der offizielle Leitfaden zur Umsetzung der Mehrwegangebotspflicht.

In Düsseldorf schließt ein weiteres Sternerestaurant seine Türen. Das „Phoenix“ im Dreischeibenhaus, serviert Ende des Monats seine letzten Gerichte. Ab Sommer soll das „Phoenix“ als Business Restaurant und Bistro wieder eröffnen.

Ex-Nationalspieler Lukas Podolski ist an der Döner-Kette Mangal beteiligt, die allein in Nordrhein-Westfalen 27 Filialen betreibt. Jetzt kommt Mangal auch nach Berlin. Der Döner sei derzeit noch viel billig, sagte Podolski jetzt in einem Gespräch. Bei Mangal kostet das Gericht aktuell 7,90 Euro.

Der Guide Michelin kündigte heute mit acht Landestourismusorganisationen und der Österreich Werbung die Rückkehr des Restaurantführers für ganz Österreich an. Die Österreich-Selektion wird ab 2025 erscheinen. Die Nachricht stieß den Wettbewerbern bereits vor Monaten sauer auf. Dabei geht es vor allem um die öffentliche Förderung.

Auch nach einem Beschluss des Oberlandesgerichtes Düsseldorf geht der Lizenzstreit bei Gault&Millau weiter. Gault&Millau hat nun angekündigt, den Rechtsstreit in die Schweiz verlagern zu wollen. Das OLG hatte die Vorwürfe, die Gault&Millau International gegenüber dem Lizenznehmer in Deutschland, der Henris Edition GmbH, erhoben hat, zurückgewiesen.