Brauerei Weihenstephan folgt auf Schuhbeck

| Gastronomie Gastronomie

Am berühmten "Platzl" in der Münchner Innenstadt gibt es bald einen Neuzugang. In das frühere Restaurant von Alfons Schuhbeck, die "Südtiroler Stuben", soll die Brauerei Weihenstephan einziehen, wie die Mediengruppe «Münchner Merkur/tz» berichtet.

Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) hat die Idee, dass die Brauerei dort einzieht, nach eigenen Angaben selbst ins Spiel gebracht. «Weihenstephan zieht ins Münchner Wohnzimmer ein», sagte er. «Nach langen Verhandlungen und Vorbereitungen ist der Weg jetzt frei.» 

Erstes Fass und Stehausschank

Schon am Nachmittag will Blume gemeinsam mit dem Direktor der Staatsbrauerei Weihenstephan, Josef Schrädler, das erste Fass anstechen, wie sein Ministerium mitteilte. Dazu soll ein Stehausschank soll errichtet werden. 

Die Staatsbrauerei Weihenstephan gilt als älteste noch bestehende Brauerei der Welt, befindet sich auf dem Weihenstephaner Berg in Freising und gehört dem Freistaat Bayern. 

Die Südtiroler Stuben hatten - wie nahezu alle Betriebe von Star-Koch Schuhbeck - nach dessen Verurteilung wegen Steuerhinterziehung und einer Insolvenz schließen müssen. Jahrelang hatten Schuhbecks Betriebe das Bild des «Platzl», an dem sich auch das berühmte Münchner Hofbräuhaus befindet, geprägt. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Umfrage unter Wiener Wirten zeigt, dass rund 40 Prozent der Gastronomen Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 live übertragen wollen. Zeitverschiebungen und Sperrstunden-Regelungen schränken die Übertragungen in den Lokalen jedoch ein.

Mit Bierglas in der Hand über kosmische Gammastrahlen und Malaria-Parasiten quatschen? Beim «Pint of Science»-Festival in Berlin ist das ganz normal. Was Gäste dabei sogar über Dating lernen können.

Eine Umfrage von Lightspeed zeigt: Viele Restaurantgäste wünschen sich nachhaltige Angebote, akzeptieren dafür aber nur begrenzte Preisaufschläge. Besonders gefragt sind regionale Produkte und Maßnahmen zur Müllvermeidung.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Thüringen hat an Verbraucher appelliert, beim Besuch im Restaurant oder Biergarten mit Trinkgeld nicht zu knausern. Mit Blick auf den «Welttrinkgeldtag» an diesem Donnerstag solle man nicht in den Sparmodus schalten.

Eine aktuelle Analyse zeigt deutliche regionale Preisunterschiede bei Aperol Spritz in der deutschen Gastronomie. Während der bundesweite Durchschnittspreis im Vergleich zu 2025 um knapp fünf Prozent stieg, zahlen Gäste im Norden und in Essen am meisten.

Die Jeunes Restaurateurs veranstalten eine Benefizveranstaltung auf der Terrasse über dem Kurhaus Baden-Baden. Der Erlös fließt in die JRE-Deutschland Foundation, um Projekte zur Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zu finanzieren.

Ein US-Franchisenehmer von Pizza Hut fordert mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind Vorwürfe gegen das KI-System Dragontail, das laut Klage zu Problemen bei Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit geführt haben soll.

Das geplante Restaurant von Spitzenkoch Thomas Bühner im Westfield Hamburg-Überseequartier wird nicht eröffnet. Nach Angaben des Kochs zog sich ein wichtiger Investor kurzfristig aus dem Projekt zurück.

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.