„Burgal“: Alain Ducasse eröffnet veganen Burger-Pop-up

| Gastronomie Gastronomie

Der französische Sternekoch Alain Ducasse ist für seine raffinierte Küche bekannt. Jetzt eröffnet er am Pariser Place de la Bastille ein veganes Burger-Restaurant. Vorerst nur als Pop-up, doch bei Erfolg soll das Konzept im Stammrestaurant übernommen werden.

Alain Ducasse betreibt derzeit weltweit mehr als 80 Restaurants, die vor allem die gehobene Küche repräsentieren. Mit dem veganen Burger-Restaurant „Burgal“ – ein Konstrukt als den Wörtern „Burger“ und „vegetal“ – setzt er nun auf Nachhaltigkeit und hat vor allem die Gesundheit von Burger-Liebhabern im Sinn.

 

„Der Ursprung liegt darin, dass Herr Ducasse vor einigen Jahren verärgert gesehen hat, wie Menschen ihre Gesundheit und den Planeten durch den Verzehr von Hamburgern minderer Qualität ruinieren“, erklärte Quentin Vicas, Entwicklungsdirektor der Ducasse-Gruppe, gegenüber dem französischen Nachrichtenmagazin Liberation. „Wir sind nicht auf dem Gebiet der Fleischimitation tätig. Unsere Produkte enthalten keine Zusatzstoffe oder Farbstoffe, und es ist nicht unsere Absicht, uns in Richtung Fleischimitate zu bewegen“, hieß es dort weiter.

Ducasses neuer Pflanzenburger wird mit Essiggurken, würziger veganer Mayo und Auberginenkaviar belegt und in einem veganen Brötchen serviert. Kunden können den pflanzlichen Burger als Menü bestellen, das mit einer Beilage aus Gemüse oder Kichererbsenchips serviert wird. Das Konzept bietet auch eine milchfreie Schokoladenmousse als Dessert an.

Der Gemüseburger wird zunächst bis zum 30. Juni in Paris erhältlich sein.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Taco Bell hat die für den 24. September angekündigte Eröffnung seines Restaurants in Köln verschoben. Der Standort soll das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden.

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.

Ausnahmezustand in München: Bei weiß-blauem Himmel hat das Oktoberfest begonnen. Der neue Oberbürgermeister wuppt seine Anzapfpremiere mit Bravour. Für einige Gäste gab es einen Schreckmoment.

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen. Zusätzlich zeichnete der Verband Ingrid Hartges mit dem Ehrenpreis aus.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.