Burger King kombiniert Burger und Kebab in neuem Produkt

| Gastronomie Gastronomie

Burger King Deutschland führt mit dem Kebab Style Lover eine neue Produktlinie ein. Das Unternehmen kombiniert dabei Elemente von Burger und Kebab. Die Markteinführung des Produkts, das ab dem 30. September in teilnehmenden Burger King Restaurants in Deutschland verfügbar ist, wird von dem Unternehmen auch als Würdigung der kulturellen und wirtschaftlichen Beiträge von Personen mit Migrationsgeschichte in Deutschland interpretiert.

Fokus auf kulturelle und personelle Diversität

Die Initiative wird von Burger King als Hommage an das Unternehmertum und die Kulinarik von Menschen mit Migrationsgeschichte dargestellt, die zur Prägung der Gesellschaft in Deutschland beigetragen haben.

Yvonne von Eyb, CMO bei Burger King Deutschland, ordnet die Bedeutung der Kampagne ein: „Mit dem Kebab Style Lover feiern wir nicht nur einen einzigartigen Geschmack, sondern auch eine kulinarische Erfolgsgeschichte, die in Deutschland gewachsen ist. Bei Burger King® in Deutschland arbeiten über 25.000 Menschen aus mehr als 120 Ländern, die jeden Tag zu unserem Erfolg beitragen und diese kulturelle Vielfalt unterstreichen. Darauf sind wir sehr stolz.”

Tim Lenke, Sr. Manager Product Development & Innovation, betrachtet das Produktkonzept als kulturelle Verbindung: „Fusion-Food ist mehr als nur die Kombination von Zutaten – es ist das Zusammenbringen von Kulturen und Ideen. Der Kebab Style Lover ist das perfekte Beispiel dafür: Er vereint die besten Elemente aus zwei kulinarischen Welten und schafft ein völlig neues Geschmackserlebnis, das die Geschichte beider Produkte feiert.”

Kooperation mit Miterfinder des Kebab-Logos

Zur visuellen Gestaltung des neuen Produkts kooperiert Burger King mit Orhan Tançgil, der als Miterfinder des bekannten Kebab-Logos gilt. Tançgil entwickelte ein spezielles Signet für die Kampagne, welches das Kebab-Motiv mit dem Burger King „KING“ Zeichen vereint.

Tançgil äußerte sich zur Kooperation: „Es ist großartig, dass Burger King® Deutschland die Geschichte hinter dem Logo erzählt und damit all jene würdigt, die dazu beigetragen haben. Es ist eine Geschichte über Gastfreundschaft, Unternehmertum, Leistung und Gemeinschaft, die wir alle in unseren Nachbarschaften leben. Ich freue mich, dass wir diese Hommage und Würdigung mit so vielen Menschen teilen können.“

Marketing- und Kommunikationsstrategie

Der Launch wird von einer breit angelegten Marketing-Kampagne begleitet, die einen Online-Kampagnenfilm sowie einen TV-Spot umfasst.

Ein zentrales Element der Kampagne bildet ein Wandgemälde (6,50 m x 7,50 m) in Berlin-Kreuzberg, das die visuelle Verschmelzung von Burger und Kebab in der Öffentlichkeit darstellt. Die Kunstinstallation dient als Zeichen der Wertschätzung für die kulinarische Entwicklung.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Drink zu viel oder schon ein Verbrechen? Warum die Dunkelziffer bei K.o.-Tropfen in Sachsen-Anhalt so hoch ist und wie Clubs versuchen, ihre Gäste vor unsichtbaren Angriffen zu schützen.

Mitchells & Butlers ist wieder mit zwei Standorten in der Hansestadt vertreten. Nach dem Auszug aus dem Alsterpavillon im Oktober 2025 wurde nun das ALEX am Rothenbaum offiziell eröffnet.

Das Berliner Sternerestaurant Bonvivant verfolgt konsequent seine Strategie der nachhaltigen Weiterentwicklung. Wie der Betrieb bekanntgab, wurde das gesamte kulinarische Angebot nun vollständig auf eine rein pflanzliche Basis umgestellt.

Das Gourmetrestaurant im Severin*s – The Alpine Retreat in Lech am Arlberg präsentiert mit Marius Pieper eine neue kulinarische Ausrichtung. Der 30-jährige Küchenchef fokussiert sich auf eine Kombination aus regionaler Verwurzelung und internationaler Küchentechnik.

Das Restaurant Berta in Berlin hat nach einer konzeptionellen Überarbeitung wieder seine Türen geöffnet. Unter der Leitung von Chefkoch Assaf Granit präsentiert der Betrieb eine israelisch inspirierte Küche, die osteuropäische Traditionen mit modernen Akzenten verbindet.

Die Vergabe der begehrten Standplätze auf dem Oktoberfest steht im Fokus einer Debatte in München. Eine Münchner Wirtsfamilie fordert durch ihre Bewerbung auf Brauerei-Standplätze die traditionelle Vergabepraxis heraus, während bereits dementierte Berichte über eine mögliche Einschaltung des Europäischen Gerichtshofs für Aufsehen sorgen.

Der Valentinstag entwickelt sich zunehmend zu einem der wichtigsten Umsatzbringer für die deutsche Gastronomie. Eine aktuelle Studie zeigt für 2026 eine steigende Reservierungsbereitschaft, neue Zielgruppen und klare Erwartungen an Service und Etikette.

Mit „Wir kochen Heimat“ möchte das Nobelhart & Schmutzig Team einen Beitrag zur kulturellen Auseinandersetzung mit dem Heimatbegriff leisten, der im öffentlichen Diskurs häufig (negativ) politisch aufgeladen ist.

Eine aktuelle SumUp-Auswertung zum Jahresstart 2026 belegt eine steigende Besuchsfrequenz in der Gastronomie bei gleichzeitig sinkenden Durchschnittsausgaben. Während digitale Trinkgelder und Kartenzahlungen an Bedeutung gewinnen, zeigen sich die Gäste preisbewusst.

Das Gourmetrestaurant Juwel in Kirschau präsentiert zum 1. April ein überarbeitetes kulinarisches Konzept. Unter der Leitung von Hotelchefin Petra Schumann und Küchenchef Robert Hauptvogel setzt der Betrieb künftig verstärkt auf Nachhaltigkeit, regionale Produkte und eine reduzierte Präsentation.