Café-Kette Costa will mehr als 1600 Stellen streichen

| Gastronomie Gastronomie

Angesichts der Umsatzausfälle wegen der Corona-Krise, hat die Café-Kette Costa drastische Sparmaßnahmen angekündigt. 1.650 Stellen seien von Entlassungen bedroht, schrieb das Unternehmen am Donnerstag in einer Mitteilung. Das entspricht etwa jedem zehnten Job der Kette, die in Großbritannien bislang 2700 Cafés betreibt. Zuvor hatte bereits die konkurrierende Kaffee- und Sandwich-Kette Pret A Manger angekündigt, fast 3000 Stellen zu streichen. (Tageskarte berichtete)

Die Unternehmen können die Umsatzausfälle der wochenlangen Corona-Zwangspause nicht ausreichend kompensieren. Außerdem leiden sie darunter, dass weiterhin weniger Menschen in den britischen Innenstädten unterwegs sind als vor der Pandemie.

Neil Lake, Geschäftsführer von Costa Coffee UK und Irland, sagte: „Die heutige Ankündigung an unsere Ladenteams war eine äußerst schwierige Entscheidung. Unsere Baristas sind das Herzstück des Costa-Geschäfts, und es tut mir aufrichtig leid, dass viele nach der heutigen Nachricht nun mit Unsicherheiten konfrontiert sind. Wir mussten diese schwierigen Entscheidungen treffen, um das Geschäft zu schützen und sicherzustellen, dass wir so viele Arbeitsplätze wie möglich für unsere 16.000 Teammitglieder erhalten und gleichzeitig gestärkt und bereit für zukünftiges Wachstum auftauchen.“ (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

ATLANTIC Hotels hat Details zur 20 High Skyline Bar im neuen Atlantic Hotel Frankfurt vorgestellt. Die Bar soll mit der Hoteleröffnung im September 2026 den Betrieb aufnehmen und wird von Mo Kaba geleitet.

Tim Raue eröffnet gemeinsam mit der Heidelberger Bliss-Group ein zeitlich begrenztes Restaurant im ehemaligen Commissary des Patrick-Henry-Village. Das Konzept mit dem Titel Taste of the Dragon umfasst ein Fünf-Gänge-Menü.

Der Aufbau des Oktoberfests läuft auf Hochtouren, der berühmte Paulaner-Turm steht - aber die Kellnerinnen-Parade des Künstlers Emil Kneiß ist kopflos geworden: Eine schwarze Folie verhüllt die Gesichter. Über den Hintergrund herrscht Rätselraten.

Burger King will die in den vergangenen Jahren wegen Pandemie und Inflation aufgeschobene Expansion in Deutschland nun nachholen. «Alle Zeichen stehen auf Wachstum», sagte Deutschland-Chef Andreas Bork zum 50. Jahrestag der Eröffnung des ersten deutschen Burger-King-Restaurants.

Die Landeshauptstadt Hannover zieht nach dem Abschluss des 497. Schützenfestes eine positive Bilanz der zehntägigen Veranstaltung. Nach Angaben der Stadtverwaltung kamen rund 900.000 Besucher auf den Schützenplatz.

Die peruanische Hauptstadt Lima richtet am 4. November erstmals die Verleihung der The World’s 50 Best Restaurants aus. Wie der Veranstalter mitteilt, finde die Preisverleihung damit zum ersten Mal in Südamerika statt.

Für die insolvente Hamburger Gastronomie TamTam hat der vorläufige Insolvenzverwalter die Investorensuche gestartet. Ob und wann der Betrieb wieder aufgenommen wird, hängt nach seinen Angaben von einer erfolgreichen Übernahme ab.

Der frühere Profifußballer Lukas Podolski betreibt schon eine ganze Dönerkette. Auch Schauspieler Frederick Lau plant nun in Berlin einen Dönerladen. Allerdings ganz ohne Fleisch.

Der Betreiber des TamTam im Hamburger Hanseviertel hat Insolvenz beantragt. Der aktuelle Betrieb war erst im Oktober 2025 gestartet. Zuvor hatte das frühere Le Big TamTam im September 2025 geschlossen.

Der Koch Markus Stöckle will im Herbst 2026 ein neues Restaurant in der Zürcher Altstadt eröffnen. Das Lokal entsteht an der Glockengasse 7 im Kreis 1, wo früher das Restaurant Kaiser’s Reblaube ansässig war. Stöckle gehe das Projekt gemeinsam mit seiner Partnerin Elif Oskan an, berichtet der Gastroführer GaultMillau.