Corona-Nebenwirkung: New Yorks Straßen jetzt mit europäischem Lebensgefühl

| Gastronomie Gastronomie

Wegen der Corona-Pandemie hat New York City seine Restaurant-Szene vielerorts auf die Gehwege und Straßen verlegt - daraus ist in der Millionenmetropole eine Street-Dining-Atmosphäre entstanden. Einige Straßen in Manhattan oder Queens sind dieser Tage gesäumt von neuen Außenterrassen aus Holz. Die sind manchmal bunt angemalt oder mit Blumen verziert und meistens gut besucht. «Gratulation Amerika - Du hast gerade Europa erfunden», schrieb ein Journalist kürzlich auf Twitter zu einem Foto der Smith Street in Brooklyn und beschrieb das neue Sommerflair damit ziemlich gut.

Normalerweise gehören die Straßen in den USA den Autos, doch in Zeiten geringeren Verkehrs und einem Bedürfnis nach mehr Platz zwischen den Menschen sind viele Straßen zu Fußgängerzonen umfunktioniert worden. Vor allem am Wochenende erinnern sie eher an Straßenfeste mit ein wenig mehr Abstand.
 

«Wir haben echt gelitten, aber jetzt zieht das Geschäft wieder an», sagt der Manager eines Restaurants im Viertel Greenpoint in Brooklyn. Jeden Tag sei seine neue Terrasse nun voll. Doch die Sorge vor einem Corona-Rückfall schwingt weiterhin mit: Nach der erfolgreichen Bekämpfung des Virus und deutlich niedrigeren Zahlen in New York wächst die Sorge, dass Besucher aus anderen Teilen der USA dem Infektionsgeschehen in der Metropole einen neuen Schub geben könnten. Bislang jedoch sieht es so aus, als könnte die New Yorker Europa-Atmosphäre noch ein bisschen anhalten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die meisten Gourmetrestaurants seien weniger gefragt als noch vor einigen Jahren, erklärt Gusto-Gründer Markus Oberhäußer und verweist auf ein Überangebot an Fine-Dining-Konzepten. Zum Koch des Jahres kürt der Restaurantführer Sebastian Obendorfer vom Eisvogel in Neunburg vorm Wald.

True Food Kitchen hat ein Chapter 11-Verfahren beantragt und zwölf Restaurants geschlossen. Die US-Kette, an der Oprah Winfrey weiterhin beteiligt ist, betreibt noch 34 Standorte und plant einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess.

Am 2. November verkündet der Michelin Guide Schweiz seine Restaurantauswahl für das Jahr 2026. Die Zeremonie findet dieses Jahr auf fast 1.500 Metern Höhe in Andermatt in den Schweizer Alpen statt.

Das Münchner Oktoberfest ist ein Millionen-Spektakel. Doch noch nie war so viel los wie in diesem Jahr. Von einer «Gute-Laune-Wiesn» spricht die Stadt - doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten.

Paris führt das Streetfood-Ranking von Radical Storage vor Athen und Thessaloniki an. Die Untersuchung aus April 2026 vergleicht 6.897 Betriebe und berücksichtigt unter anderem Anbieterdichte, Preise und Bewertungen.

Napoli on the Road in London führt die Rangliste 50 Top Pizza World 2026 vor Una Pizza Napoletana in New York und Confine in Mailand an. Pizza Zulu in Fürth erreicht als einziger deutscher Betrieb Platz 33.

Das Münchner Oktoberfest ist bisher ausgesprochen gut besucht. Bis inklusive Mittwoch kamen 5,2 Millionen Besucher, wie aus anonymisierten Mobilfunkdaten hervorgeht. Das waren rund 700.000 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Das «Fogón Asado» in Buenos Aires steht in der jährlichen Tripadvisor-Rangliste ganz oben in der weltweiten Gunst der Restaurantbesucher. In dem Grilllokal wird Fleisch ähnlich wie Wein verkostet.

Der McChicken wird rund. McDonald’s Deutschland ergänzt sein Hähnchenangebot seit dem 30. September außerdem um zwei befristete McChicken-Varianten, einen weiteren McCrispy, McWings und zwei neue Boxen.

Taco Bell kündigt auf Instagram die Eröffnung seines ersten öffentlich zugänglichen Deutschland-Restaurants für den 3. Oktober in Köln an. Der ursprünglich für den 24. September vorgesehene Start war verschoben worden.