Corona-Verstöße: Münchner Polizei hebt Bars und Restaurants aus

| Gastronomie Gastronomie

Die Polizei hat am Wochenende in München mehrere Bars ausgehoben, in denen Gäste und Personal massiv gegen die Corona-Vorschriften verstoßen hatten. In der Nacht zum Samstag sei ein Lokal in der Münchner Innenstadt kontrolliert worden, in dem sich rund 50 Gäste aufgehalten hatten. Es sei ohne Mundschutz und Mindestabstand getanzt worden. Der Betrieb sei für den Rest der Nacht eingestellt worden.

In einem Restaurant- und Clubbetrieb am Lenbachplatz trafen die Beamten rund 150 Gäste auf der Tanzfläche an, die keine Masken trugen und keine Abstände einhielten. Auch dort wurde der Betrieb eingestellt. In der Nacht zum Sonntag fiel den Beamten ein ähnlich gelagerter Fall in Garching auf. Die Betreiber und ein Teil der Gäste müssen sich nun auf Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz gefasst machen.

In Bayern gilt: Wer sich als Privatperson nicht an die Maskenpflicht hält, zahlt 150 Euro. Teurer wird’s für die Betreiber der Einrichtungen. Werden Abstände nicht eingehalten oder trägt das Personal keine Maske, werden 5000 Euro fällig – für jedes Vergehen einzeln. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Taco Bell hat die für den 24. September angekündigte Eröffnung seines Restaurants in Köln verschoben. Der Standort soll das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden.

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.

Ausnahmezustand in München: Bei weiß-blauem Himmel hat das Oktoberfest begonnen. Der neue Oberbürgermeister wuppt seine Anzapfpremiere mit Bravour. Für einige Gäste gab es einen Schreckmoment.

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen. Zusätzlich zeichnete der Verband Ingrid Hartges mit dem Ehrenpreis aus.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.