Corona-Verstöße: Münchner Polizei hebt Bars und Restaurants aus

| Gastronomie Gastronomie

Die Polizei hat am Wochenende in München mehrere Bars ausgehoben, in denen Gäste und Personal massiv gegen die Corona-Vorschriften verstoßen hatten. In der Nacht zum Samstag sei ein Lokal in der Münchner Innenstadt kontrolliert worden, in dem sich rund 50 Gäste aufgehalten hatten. Es sei ohne Mundschutz und Mindestabstand getanzt worden. Der Betrieb sei für den Rest der Nacht eingestellt worden.

In einem Restaurant- und Clubbetrieb am Lenbachplatz trafen die Beamten rund 150 Gäste auf der Tanzfläche an, die keine Masken trugen und keine Abstände einhielten. Auch dort wurde der Betrieb eingestellt. In der Nacht zum Sonntag fiel den Beamten ein ähnlich gelagerter Fall in Garching auf. Die Betreiber und ein Teil der Gäste müssen sich nun auf Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz gefasst machen.

In Bayern gilt: Wer sich als Privatperson nicht an die Maskenpflicht hält, zahlt 150 Euro. Teurer wird’s für die Betreiber der Einrichtungen. Werden Abstände nicht eingehalten oder trägt das Personal keine Maske, werden 5000 Euro fällig – für jedes Vergehen einzeln. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vertreter aus Politik und Gesellschaft diskutierten beim "Burger Dialog" in einem Berliner McDonald's Restaurant über die Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement von rund 27 Millionen Menschen in Deutschland.

60 Seconds to Napoli eröffnet im Juli ihren zweiten Standort in München. Wie die Gustoso Gruppe mitteilt, entsteht das neue Restaurant in der Hohenzollernstraße 11 in Schwabing, wo zuvor ein Betrieb der Marke Cotidiano ansässig war. 

Die Unternehmensgruppe Lerch Genusswelten hat das Restaurant und die Eventlocation „Die Villa“ in Biberach eröffnet. Das Gebäude aus dem Jahr 1915 wurde in den vergangenen Monaten saniert und für die gastronomische Nutzung umgebaut.

«In der Mokka-Milch-Eisbar hat sie mich geseh'n, in der Mokka-Milch-Eisbar, da ist es gescheh'n.» So lautet der Refrain eines DDR-Schlagers von 1969. Für das legendäre Lokal gibt es nun ein Comeback.

Die niederländische Gastronomiemarke Zusje plant einen zweiten Standort in Deutschland. Wie das Unternehmen mitteilt, soll das neue Restaurant Ende Juli 2026 im Andreas Quartier in Düsseldorf eröffnen. Der Standort befindet sich an der Mühlenstraße 32 in der Düsseldorfer Altstadt.

Der Gründer der Bewegung Slow Food, Carlo Petrini, ist tot. Wie die Organisation Slow Food mitteilte, starb Petrini am 22. Mai 2026 im italienischen Bra im Alter von 76 Jahren.

Der französische Sternekoch Guy Savoy ist als erstes Mitglied aus der Gastronomie in die Académie des Beaux-Arts aufgenommen worden. Mit der Aufnahme des 72-Jährigen gehört erstmals ein Koch der traditionsreichen französischen Kunstakademie an.

Balthasar Ress und die Kuffler Gruppe betreiben jetzt gemeinsam die Ress & Rosso Weinlounge am Opernplatz in Frankfurt am Main. Das Angebot befindet sich direkt vor der Fassade der Alten Oper, gegenüber dem Eingang des Café Rosso.

Fahrdienstleister Uber ist an einer Komplettübernahme des Essenslieferdienstes Delivery Hero interessiert. Das Unternehmen bestätigte ein Interesse durch den US-Konzern, der bereits ein Fünftel der Anteile hält und Zugriff auf weitere Aktien hat.

Musik vom Plattenteller, wohlige Atmosphäre, entspannter Hörgenuss. Immer mehr Listening-Bars öffnen, scheinen einen Nerv zu treffen. Draußen «ballert der Alltag», drinnen kommt man gemeinsam runter.