Countdown für den Culinary World Cup 2022

| Gastronomie Gastronomie

Wenn am 25. November 2022 der 14. Culinary World Cup (CWC) im Rahmen der Fachmesse Expogast in Luxemburg feierlich eröffnet wird, ist die deutsche Köchenationalmannschaft des Verbands der Köche Deutschlands e. V. (VKD) mit ihren Teams National und Jugendnational als „One Team“ dabei. Bis zum 30. November treten insgesamt 1.300 Köchinnen und Köche aus 55 Nationen in Luxemburg an. Die Gesamtsiegerehrung am 1. Dezember beendet den CWC, einen der weltweit größten Kochwettbewerbe für Köcheteams und Einzelaussteller.

75 Mannschaften, davon je 15 National- und Jugendnationalmannschaften, zeigen an fünf Tagen, worauf sie in den vergangenen Monaten hintrainiert haben. Als „National Team“ und „Junior National Team“ treten die deutschen Mannschaften mit dem Programm Restaurant of Nations (Drei-Gang-Menü für 110 bzw. 70  Personen) am Sonntag, 27. November, an. Das Programm Chefs Table bzw. Chefs Table on Fire (mehrgängiges Buffet für 10 Personen) folgt für die Deutschen am Mittwoch, 30. November.

„Die Mannschaften haben ihre Ideen auf dem Weg nach Luxemburg gemeinsam stetig weiterentwickelt, sie haben nicht nur versucht, nachhaltige Produzenten zu finden, sondern sind auch selbst aktiv geworden, um unserer Philosophie gerecht zu werden. Dabei ist außerdem ein toller Teamspirit entstanden“, sagt Teammanager Ronny Pietzner. „Viele Stunden der privaten Freizeit und ein großes persönliches Engagement jedes Einzelnen stecken in den Vorbereitungen. Jetzt geht es endlich los und das Abenteuer Luxemburg kann beginnen.“ 

Kulinarisch hat sich Team Germany mit dem Trainerteam Mike Wieser (National), Paul Emde (Jugendnational) und Elisabeth Albrecht (Patisserie) beim CWC einiges vorgenommen: „Wir setzen auf Zutaten aus Deutschland und haben einen modernen, regionalen Stil auf dem Teller entwickelt“, betonen die Coaches. „Wir wollen hin zu mehr Natürlichkeit und Nachhaltigkeit. Dabei sehen wir unsere Rolle als Köchinnen und Köchen nicht ausschließlich als ,Culinary Artists‘, sondern möchten auch die Vorbildfunktion einer gesunden, verantwortungsvollen Ernährung übernehmen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach fünf Jahren Planung und Sanierung ist der Berggasthof Streichen im Chiemgau wieder geöffnet. Das Haus bietet 90 Plätze im Gasthof, 140 Sitzplätze im Biergarten und elf Gästezimmer; neuer gastronomischer Partner ist Augustiner-Bräu.

Nach wochenlangem Hickhack ist nun auch die Vergabe für ein letztes Wiesnzelt geklärt: Der Gastronom Klaus Bartl bekommt doch noch sein Wiesnzelt – und muss jetzt im Rekordtempo aufbauen. Der Grundsatzstreit um die Zeltvergabe ist dennoch nicht beigelegt.

Das Berliner Hotel Luc ersetzt sein bisheriges Gastronomiekonzept Heritage durch das neue Angebot You. Das Restaurant und Bar-Konzept soll künftig flexibler auf urbane Gästeanforderungen reagieren.

YouLend und Just Eat Takeaway.com haben eine Zwischenbilanz ihrer Kooperation vorgelegt. Seit dem Start der Partnerschaft im Jahr 2022 wurden demnach europaweit Finanzierungen in einer Gesamthöhe von mehr als 150 Millionen Euro an Gastronomiebetriebe vermittelt.

Die Mehrheit der Deutschen befürwortet Adults-only-Gastronomie – und würde lieber ihren Vierbeiner mitnehmen als den Nachwuchs des Tischnachbarn zu tolerieren. Die Zustimmung zu Angeboten nur für Erwachsene unterscheidet sich der Umfrage zufolge deutlich nach Altersgruppen.

Klagen, Rücktritte, geplatzte Träume: Ein Münchner Wirt sorgt für Wirbel auf dem Oktoberfest. Was steckt hinter dem überraschenden Rückzug – und wer könnte profitieren?

Der Dehoga Bayern hat die Sieger des Wettbewerbs zum Lieblingsbiergarten 2026 bekannt gegeben. Mehr als 16.300 Gäste stimmten über insgesamt 72 teilnehmende Betriebe in drei Größenkategorien ab.

Mitchells & Butlers hat in der Augsburger Innenstadt eine neue Filiale ihrer Marke Alex eröffnet. In die Zusammenlegung und den aufwändigen Umbau der zwei ehemaligen Gewerbeflächen investierte das Unternehmen rund 1,7 Millionen Euro.

Wenige Wochen vor dem Oktoberfest muss die Stadt München kurzfristig einen neuen Betreiber für die Fläche der Münchner Stubn finden. Nach dem Rückzug von Alexander Egger läuft die Suche unter engem Zeitplan – ein möglicher Nachrücker steht bereits im Fokus.

Ministerpräsident Boris Rhein und DEHOGA Hessen haben in Bensheim die besten Dorfgasthäuser Hessens 2026 ausgezeichnet. Beide hoben die Bedeutung der Betriebe als Treffpunkte, Arbeitgeber und Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens in ländlichen Regionen hervor.