Dehoga Schleswig-Holstein rechnet mit Aus jeder dritten Gaststätte

| Gastronomie Gastronomie

Im Zuge der Corona-Krise droht nach Einschätzung des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) einem großen Teil der Restaurants und Gasthöfe in Schleswig-Holstein das Aus. «Wir befürchten, dass 30 Prozent aller Läden aufgeben», sagte Verbandspräsident Axel Strehl der Deutschen Presse-Agentur. Insgesamt gebe es im Land zwischen 3500 und 4000 Gasthöfe und Restaurants.

Wegen des Ausbruchs der Pandemie waren die Betriebe im nördlichsten Bundesland zwischen Mitte März und Mitte Mai komplett geschlossen. Bei der Bewirtung ihrer Gäste müssen die Betreiber seit Wiederöffnung für die Einhaltung der Abstandsregeln sorgen und die Kontaktdaten der Besucher erfassen.

Die Läden an den Tourismus-Hotspots an Nord- und Ostsee liefen trotz der Corona-Einschränkungen gut, sagte Strehl. «Die Gäste sind eben da.» Alle Betriebe, die mit Geschäfts-Hotellerie, Tagungen und Seminaren zu tun hätten, lägen dagegen am Boden. «Da ist fast nix.»

Ähnlich große Probleme gebe es im Binnenland für die klassischen Landgasthöfe, sagte Strehl. «Die Familienfeiern finden nicht statt, weil die Leute teilweise Angst haben.» Andere wollten feiern, fürchteten aber das Fernbleiben ihrer Gäste. Feiern mit Tanz seien noch nicht möglich.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die meisten Gourmetrestaurants seien weniger gefragt als noch vor einigen Jahren, erklärt Gusto-Gründer Markus Oberhäußer und verweist auf ein Überangebot an Fine-Dining-Konzepten. Zum Koch des Jahres kürt der Restaurantführer Sebastian Obendorfer vom Eisvogel in Neunburg vorm Wald.

True Food Kitchen hat ein Chapter 11-Verfahren beantragt und zwölf Restaurants geschlossen. Die US-Kette, an der Oprah Winfrey weiterhin beteiligt ist, betreibt noch 34 Standorte und plant einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess.

Am 2. November verkündet der Michelin Guide Schweiz seine Restaurantauswahl für das Jahr 2026. Die Zeremonie findet dieses Jahr auf fast 1.500 Metern Höhe in Andermatt in den Schweizer Alpen statt.

Das Münchner Oktoberfest ist ein Millionen-Spektakel. Doch noch nie war so viel los wie in diesem Jahr. Von einer «Gute-Laune-Wiesn» spricht die Stadt - doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten.

Paris führt das Streetfood-Ranking von Radical Storage vor Athen und Thessaloniki an. Die Untersuchung aus April 2026 vergleicht 6.897 Betriebe und berücksichtigt unter anderem Anbieterdichte, Preise und Bewertungen.

Napoli on the Road in London führt die Rangliste 50 Top Pizza World 2026 vor Una Pizza Napoletana in New York und Confine in Mailand an. Pizza Zulu in Fürth erreicht als einziger deutscher Betrieb Platz 33.

Das Münchner Oktoberfest ist bisher ausgesprochen gut besucht. Bis inklusive Mittwoch kamen 5,2 Millionen Besucher, wie aus anonymisierten Mobilfunkdaten hervorgeht. Das waren rund 700.000 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Das «Fogón Asado» in Buenos Aires steht in der jährlichen Tripadvisor-Rangliste ganz oben in der weltweiten Gunst der Restaurantbesucher. In dem Grilllokal wird Fleisch ähnlich wie Wein verkostet.

Der McChicken wird rund. McDonald’s Deutschland ergänzt sein Hähnchenangebot seit dem 30. September außerdem um zwei befristete McChicken-Varianten, einen weiteren McCrispy, McWings und zwei neue Boxen.

Taco Bell kündigt auf Instagram die Eröffnung seines ersten öffentlich zugänglichen Deutschland-Restaurants für den 3. Oktober in Köln an. Der ursprünglich für den 24. September vorgesehene Start war verschoben worden.